Granit Xhaka im Blickpunkt

Fink will Spieler aus Basel zum HSV locken

SID
Montag, 26.12.2011 | 11:12 Uhr
Thorsten Fink hat den HSV wieder auf Vordermann gebracht - bald auch mit Spielern aus Basel?
© spox
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta
J1 League
So11:30
Urawa -
Nigata
CSL
So13:35
Tianjin -
Shandong
Serie A
So21:00
Cruzeiro -
Palmeiras
Serie A
Mo00:00
Santos -
Sao Paulo

Thorsten Fink plant als Trainer des Hamburger SV, gute Spieler bei seinem ehemaligen Verein FC Basel abzuwerben. Besonders auf Granit Xhaka, der in der Schweiz als Jahrhunderttalent eingestuft wird, hat der 44-Jährige ein Auge geworfen.

"Granit ist ein interessanter Spieler, aber das weiß Frank Arnesen schon lange. Er hat ihn schon auf dem Radar seit der U17-Weltmeisterschaft", sagte Fink in einem Interview der Schweizer Zeitung "Blick". Xhaka stammt aus dem Kosovo. Der 20-Jährige hat kürzlich sein erstes Länderspiel für die Schweiz bestritten.

Das Boulevardblatt konfrontierte Fink mit dessen Aussage vom Oktober, er würde als HSV-Coach nicht im Spielerkader der Basler wildern. "Das hat auch nichts mit wildern zu tun. Soll ich Arnesen sagen, den darfst du nicht holen? Wenn wir ihn nicht holen, holt ihn jemand anders, so ist das Geschäft. Aber wir können den Spieler momentan ohnehin nicht bezahlen", erklärte Fink. Er könne nicht ausschließen, dass der HSV künftig Spieler des FC Basel verpflichtet.

"Kann verstehen, dass sie sauer sind"

Die Kritik aus dem Verein, vor allem von Mäzenin und Präsidentin Gigi Oeri, dass er ohne Abschied den Klub verlassen habe, könne er nachvollziehen, sagte Fink, der mit Basel zweimal nationaler Meister wurde.

"Ich kann verstehen, dass sie etwas sauer ist, weil ich mich nicht persönlich verabschiedet habe", sagte er. Das werde er sicher noch tun.

Auch dass Vizepräsident Bernhard Heusler nach seinem Wechsel von Basel zum HSV verstimmt war, habe er registriert, sagte Fink: "Ich bin aber nicht beim erstbesten Angebot abgehauen. Wir haben einige Anfragen gehabt und schon im Keim abgeblockt. Aber der HSV ist etwas Außerordentliches, da konnte ich nicht Nein sagen."

Thorsten Fink im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung