Stimmen zum 14. Spieltag

Tuchel: "Wir waren schlau und clever"

Von SPOX
Sonntag, 27.11.2011 | 22:51 Uhr
Mainz-Trainer Thomas Tuchel holte schon seinen dritten Sieg gegen den FC Bayern
© Getty
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Trainer Thomas Tuchel sieht seine Mainzer nach dem Sieg gegen den FC Bayern auf einem sehr guten Weg. Bruno Labbadia ging nach dem 0:2 in Bremen mit seiner Mannschaft hart ins Gericht und in Hoffenheim liegen die Nerven nach dem 1:1 gegen Freiburg blank. Die Stimmen zum 14. Spieltag von "Sky" und "LIGA Total!".

Mainz 05 - FC Bayern München 3:2 (1:0)

Thomas Tuchel (Trainer Mainz): "Wir waren schlau und wir waren clever. Wir haben uns die Pressing-Situationen sehr gut ausgesucht, um immer wieder in den Ballbesitz zu kommen. Auf diese kleinen Erfolge haben wir gesetzt. Wir sind seit einigen Wochen auf einem richtig guten Weg. Wir werden von Spiel zu Spiel besser. Und so ein Erlebnis gegen Bayern München hilft ungemein."

Manuel Neuer (FC Bayern) über das Spiel: "Wir hätten einfach unser Spiel spielen müssen. Wir haben uns von der Hektik anstecken lassen. Wir haben so viel Qualiät in der Mannschaft, aber das bringt nichts, wenn wir das auf dem Papier haben - wir müssen das auch zeigen. Ich denke schon, dass wir alles versucht haben. Aber das, was so ein Spiel ausmacht, ist die spielerische Klasse, die wir eigentlich haben. Wenn wir das nicht zeigen, gewinnen wir auch gegen Mainz nicht."

Neuer über das zweite Gegentor: "Ich muss sagen, dass ich den Schuss erst spät sehen konnte, weil Daniel van Buyten gerade vor mir stand. Ich habe versucht mich noch zu strecken, bin aber nicht mehr dran gekommen."

Werder Bremen - VfB Stuttgart 2:0 (0:0)

Thomas Schaaf (Trainer Bremen): "Es war eine sehr gute Leistung, sehr diszipliniert und engagiert. Wir waren konzentriert in unseren Aktionen und ich glaube, wir haben eine klare Partie gesehen. Wir standen sicher und haben hinten nichts zugelassen."

Bruno Labbadia (Trainer Stuttgart): "Das Spiel war in den ersten 25 Minuten sehr praktisch geprägt, beide Mannschaften hatten großen Respekt, in die Konter zu laufen. In dieser Abtastphase haben wir zu viele Fehler gemacht. Wir haben die zweiten Bälle immer verloren und waren beim ersten Tor mit fünf Leuten nicht konzentriert genug. Leider hatten wir viele Spieler dabei, die nicht in Normalform waren."

1899 Hoffenheim - SC Freiburg 1:1

Tom Starke (1899 Hoffenheim): "Wir haben erfahrene Spieler. Wir haben Ryan Babel vorne, der auch langsam mal anfangen könnte, ein paar Punkte für uns zu holen. Ich weiß nicht, was los ist mit dem Jungen. Er ist komplett down. Er wäre ein Typ, an dem sich die Mannschaft aufrichten könnte."

Holger Stanislawski (Trainer 1899 Hoffenheim): "Es ist zwangsläufig eine Situation, in der man einen kriegt. Wir haben darum gebettelt und dieses Spiel verdient nicht gewonnen."

Borussia Dortmund - Schalke 04 2:0

Huub Stevens (Trainer Schalke 04): "Wenn nur drei, vier Spieler ihr Niveau bringen, kann man kein Spiel gewinnen, kann man kein Spiel bestreiten. Dann weiß man, dass man als Verlierer auf dem Platz geht. Das ist zu wenig gegen eine gute Mannschaft wie Dortmund. Dann kommen die Stürmer nicht an den Ball, dann bringen wir die Bälle nicht nach vorne, dann läuft es gar nicht. Dann hat man zu wenige Leute auf dem Platz, die sich wirklich wohlfühlen. Ob das Angst ist, ob das Respekt ist oder was auch immer - das ist nicht gut. Ich hoffe, dass das eine gute Lehrphase für die jungen Burschen ist. In der ersten Halbzeit war es phasenweise so, dass ich eine Erwachsenenmannschaft wie eine Schülermannschaft manchmal gesehen habe. Das darf nicht sein."

Hans-Joachim Watzke (BVB-Geschäftsführer): "Ich lache auch darüber, dass er (Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Tönnies, Anm. d. Red.) jetzt in die Fankurve will. Ich glaube, dass das der falsche Weg ist. Wenn ich etwas mit unseren Fans zu besprechen habe, mache ich das nicht während des Spieles. Das ist auch ein bisschen nicht normal. Er ist ja nur bei diesem Spiel auf der Tribüne. Soll er sich die ganze Saison dahin stellen, dann ist es in Ordnung."

Jürgen Klopp (Borussia Dortmund):" Es war einfach ein gutes Fußballspiel von der ersten bis zur letzten Minute - wir haben hochverdient gewonnen."

1. FC Nürnberg - 1. FC Kaiserslautern 1:0

Dieter Hecking (Trainer 1. FC Nürnberg): "Es ist schade, dass wir nur 1:0 gewonnen haben. Das Spiel hätte 3:0 oder 4:0 ausgehen können. Vielleicht machen wir es in Hamburg ein bisschen weniger spannend. Wir haben Kaiserslautern sehr gut bearbeitet, sehr gut bespielt, dass sie gar nicht großartig vor unser Tor gekommen sind. So müssen wir unser Tor verteidigen, unseren Strafraum verteidigen, wir müssen den Gegner raushalten - das hat die Mannschaft erstmals seit Wochen wieder gut gemacht. Wir haben endlich mal wieder die Mittel abgerufen, die uns zu Saisonbeginn stark gemacht haben."

Christian Tiffert (1. FC Kaiserslautern): "Wir waren von zwei schlechten Mannschaften die deutlich schlechtere. Das muss man ganz klar sagen. Das war heute auf jeden Fall das schlechteste Spiel, das wir gemacht haben."

FC Augsburg - VfL Wolfsburg 2:0

Felix Magath (Trainer VfL Wolfsburg): "Für mich war heute zu sehen, dass wir nicht genügend Spieler haben, die genügend Einsatz bringen in so einem Spiel. Wenn man auswärts gegen eine Mannschaft spielt, die im Tabellenkeller steht, muss man darauf eingestellt sein, dass der Kampf im Vordergrund steht. Dann muss man mitkämpfen. Das haben wir nicht getan."

Jos Luhukay (Trainer FC Augsburg): "Es ist einmalig, was hier in den letzten Monaten passiert. Die Fans werden immer hinter der Mannschaft stehen und haben sie auch heute in der zweiten Halbzeit in jeder Sekunde unterstützt. Nach der Partie haben sie die Spieler kaum vom Platz gehen lassen."

Hertha BSC - Bayer Leverkusen 3:3

Markus Babbel (Trainer Hertha BSC): "Es war alles dabei. Höhen und Tiefen. Selbst nach dem 2:0 war mir klar, dass es eine enge Kiste werden wird. Leverkusen hat eine Mannschaft mit hoher Qualität. Nach 90 Minuten ist das ein gerechtes Unentschieden."

Trainer Robin Dutt (Trainer Bayer Leverkusen): "Wir haben die ersten 20 Minuten verschlafen und Hertha hat verdient mit 2:0 geführt. Dass wir am Ende einer englischen Woche in dieser Art und Weise das Spiel noch drehen, dafür muss man der Mannschaft für diese Phase ein Kompliment machen."

Hannover 96 - Hamburger SV

Jan Schlaudraff (Hannover 96) über sein Volley-Traumtor aus 23 Metern: "Der Ball war perfekt gespielt von Sergio Pinto, da blieb mir nicht mehr viel anderes übrig. Ich versuche ihn volley aufs Tor zu schießen und treffe ihn voll ... Ich freue mich darüber, dass wir noch einen Punkt geholt haben. Wir ärgern uns aber auch über die erste Halbzeit, als ich zwei etwas einfachere Chancen hatte, um das Spiel frühzeitig zu entscheiden."

Steven Cherundolo (Hannover 96) über seine Aktion, die zur Ecke vor dem 0:1 führte: "In dem Moment reagiert man nur. Man weiß nicht, was hinter einem passiert. Sprechen tun wir auf dem Platz, aber im Stadion ist es laut, da hört man das manchmal nicht. Da geht man auf sicher und spielt den Ball ins Aus."

Heiko Westermann (Hamburger SV): "Wir haben Hannover dominiert. In den ersten 30 Minuten der zweiten Halbzeit hat Hannover nicht einmal den Ball gesehen, wir hatten sie mehr als im Griff. Mit dem Punkt kann man nicht zufrieden sein, denn wir müssen das 2:0 früher machen - dann ist das Ding gegessen!"

Thorsten Fink (Trainer Hamburger SV) über das Spiel: "Wir haben ein gutes Spiel gemacht, viele Chancen heraus gespielt, hatten viel Ballbesitz. Da ärgert man sich, dass man durch so einen Eckball noch den Ausgleich bekommt. Man muss aber auch sagen, Hannover ist eine Heimmacht. Wir haben sie am Rande einer Niederlage gehabt. Das 1:1 war ein Riesentor. Ärgerlich, dass Schlaudraff den Ball so trifft. Wir müssen uns vorwerfen, das 2:0 nicht gemacht zu haben."

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