Fussball

Holtby: "Ich hasse Dortmund nicht"

Von SPOX
Der Schalker und deutsche Nationalspieler Lewis Holtby ist offen für eine Vertragsverlängerung
© Getty

Lewis Holtby ist bei Schalke 04 der neue Regisseur im Mittelfeld. Er kann sich eine Vertragsverlängerung bei Königsblau gut vorstellen und ist heiß aufs Derby. Eines tut er allerdings nicht: Borussia Dortmund hassen. Beide Teams haben mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Und: Juventus Turin ist scheinbar an Mats Hummels interessiert.

Holtby vor Vertragsverlängerung: Schalke liegt in der Tabelle nur einen Punkt hinter dem BVB. Großen Anteil am Erfolg von Königsblau hat Lewis Holtby. Der Nationalspieler blüht seit seiner Rückkehr aus Mainz auf ist als Regisseur aus der ersten Elf von Huub Stevens nicht mehr wegzudenken.

Holtby will langfristig auf Schalke bleiben. "Ich fühle mich sehr wohl hier. Wenn der Verein auf mich zukommt, bin ich gesprächsbereit", sagte Holtby dem "Kicker".

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Auf die üblichen Scharmützel vor dem Derby verzichtet Holtby. "Es geht nicht so weit, dass ich den Gegner hasse." Schließlich kenne er einige Spieler von Dortmund aus der U-21-Nationalmannschaft wie Moritz Leitner und Ilkay Gündogan, die er sehr als Kollegen sehr schätze.

Viele Personalfragen: Beide Mannschaften haben im Vorfeld mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Bei der Borussia wird Sven Bender definitiv ausfallen. Der Mittelfeldspieler brach sich im Champions-League-Spiel beim FC Arsenal beidseitig den Kiefer und erlitt zudem einen Innenbandriss im Knie.

Fraglich ist zudem der Einsatz von Mario Götze, der in London einen Schlag oberhalb des rechten Knies abbekam und nach einer halben Stunde ausgewechselt werden musste.

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Bei den Schalkern werden mit Jefferson Farfan und Kapitän Benedikt Höwedes zwei Leistungsträger weiterhin nicht dabei sein. Schon beim 4:0 gegen den 1. FC Nürnberg führte Raul die Stevens-Elf als Kapitän auf den Platz. Für den Spanier ist es sein mittlerweile drittes Derby, doch diesmal ist er der Chef auf dem Platz - ganz offiziell.

BVB von Wechselgerüchten genervt: Sportdirektor Michael Zorc kann die Diskussionen um einen vorzeitigen Abschied von Mario Götze nicht mehr hören.

"Mich wundert es schon, mit welcher Ignoranz große Teile der Medien mit diesem Thema umgehen. Alle relevanten Leute bei diesem Thema - das sind der Spieler, die Familie und der Beraters des Spielers und nicht zuletzt wir als Verein - haben klar gesagt: Es wird keinen Wechsel von Mario Götze geben! Im Fußball gibt es zwar nie 100 Prozent, aber ich sage zu 99 + X Prozent wird Mario Götze in der nächsten Saison bei Borussia Dortmund spielen. Jetzt kann man das Thema 'Transfer von Mario Götze' in eine dicke Kiste tun, und zwar solange, bis Spinngewebe drauf gewachsen ist", stellte Zorc bei "Sky" klar.

Auch der wechselwillige Jakub Blaszczykowski soll bleiben. Dem Polen im Winter die Freigabe zu erteilen, sei kein Thema für den BVB. "Es ist auch nicht an mich herangetragen worden", so Zorc im "kicker".

Gegen Schalke erwartet Zorc nach zuletzt vier vergeblichen Versuchen endlich wieder einen Heimsieg. "Wir haben keinen Heimkomplex gegen Schalke, sollten aber unsere Bilanz verbessern."

Juventus an Hummels interessiert: Der Tabellenführer der Serie A will seinen Kader im Winter erneuern.

"Das Team soll qualitativ verstärkt werden. Möglicherweise mit je einem neuen Spieler für jeden Mannschaftsteil", ließ Sportchef Beppe Marotta verlauten.

Priorität sollen Verstärkungen für die Abwehr und das Mittelfeld besitzen. Im Fokus steht auch Mats Hummels. Bestätigen wollte Marotta den Namen gegenüber dem "Kicker" nicht, nur soviel: "Wir heuern im Januar sicher keine Weltstars an. Doch die Transfers werden sich in jedem Fall auf dem hohen Niveau der Marke Juventus bewegen."

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