Fussball

Fink der Hamburger Miesepeter

Von SPOX
HSV-Trainer Thorsten Fink (l.) sind die Interviews seiner Spieler zu positiv
© Getty

Stale Solbakken und Felix Magath verstehen es, ihren Spielern Mut zu machen. Kollege Thorsten Fink spielt den Hamburger Miesepeter - und in Bremen klärt Dr. Allofs über den Gesundheitszustand von Claudio Pizarro auf. Außerdem: Holger Stanislawski braucht Nachhilfe bei Graf Zahl.

"Da wird Kevin McKenna schnelle Füße brauchen."

Kölns Trainer Stale Solbakken hat für seinen Aushilfsverteidiger Kevin McKenna vor dem Duell mit Marco Reus noch einen ungemein aufbauenden Tipp parat.

"In Wolfsburg ist es leicht möglich, dass Spieler, die eine gute Leistung gebracht haben, zu schnell zu zufrieden sind. Wir haben Spieler im Kader, wie zum Beispiel Alexander Madlung, die dazu neigen, dann etwas kürzer zu treten."

Auch Wölfe-Coach Felix Magath versteht sich in der großen Kunst der Motivation. So redet man seine Mannschaft stark.

"Es handelt sich um Mikro-Risse von Fasern am Innenband. Dennoch ist die Bezeichnung Dehnung oder Zerrung richtig. Die Prognose eines Ausfalls bis zum Winter ist völlig falsch. Es gibt keine Befürchtungen für das Bayern-Spiel am übernächsten Sonnabend, und durchaus Hoffnung für Stuttgart."

Dr. Klaus Allofs gibt eine kleine Nachhilfestunde in Anatomie und bringt so Licht ins Dunkel um Claudio Pizarros Innenbandanriss äh...zerrung.

"Die Interviews von den Jungs sind mir zu positiv."

Da herrscht an der Elbe endlich mal wieder gute Laune und schon kommt Miesepeter und Trainer Thorsten Fink um die Ecke und bremst die Meisterschaftsträumereien der Hamburger.

"Das ist das wichtigste Spiel des Jahres. Ich weiß, was dieses Spiel den Fans und dem Umfeld bedeutet. Wir werden alles daransetzen, dieses Spiel zu gewinnen."

Kevin Großkreutz bedient sich der Mittel vom Schalker Aufsichtsratvorsitzenden Clemens Tönnies und lädt die BVB-Ahänger schon mal emotional auf.

"Wir haben in jeder Halbzeit 15 schlechte und 25 gute Minuten. Leider kassieren wir regelmäßig Gegentreffer in der Phase, in der es nicht so gut läuft, und sind dann aber nicht in der Lage aus unserer Dominanz Tore zu machen."

Da stellt sich jeder Mathematikfuchs die Frage: Was machen Holger Stanislawskis Männer in den restlichen fünf Minuten der Halbzeit?

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