Stimmen zum 10. Spieltag

Heynckes: "Zufriedener als bei 7:0 oder 5:0"

SID
Sonntag, 23.10.2011 | 21:02 Uhr
Trotz der Niederlage gegen Hannover 96 ist Bayern-Trainer Jupp Heynckes nicht unzufrieden
© Getty
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Bayern-Trainer Jupp Heynckes ist trotz der Niederlage gegen Hannover 96 nicht unzufrieden mit seiner Mannschaft. Mainz-Trainer Thomas Tuchel reagiert mit Unverständnis auf das Verhalten des vierten Offiziellen. Auch Nürnberg-Trainer Dieter Hecking hat Kritik für den Unparteiischen parat. Dortmunds Neven Subotic vergleicht das Bundesligaspiel gegen den 1. FC Köln mit der Playstation. Die Stimmen zum 10. Spieltag, zusammengefasst von "Sky" und "LIGA total!".

Hannover 96 - Bayern München

Jupp Heynckes (Trainer FC Bayern München)...

...über den Platzverweis gegen Jerome Boateng: "Er war unberechtigt. Es müssen beide Geld bekommen und nicht einer Rot und der andere Gelb. Es wurde mit zweierlei Maß gemessen. Der Schiedsrichter hat sich, weil er es nicht sehen konnte, vom vierten Offiziellen beeinflussen lassen, der mit uns schon vorher im Clinch war, weil ich ihn höflich gebeten hatte, dass er doch bitte drei Meter zurückgehen sollte. Das hat er nicht gemacht und gesagt, dass er das Spiel verfolgen müsse. Da sagte ich, was er denn meine, wofür wir hier sind. Es war eine Revancheaktion. Er war heute der Protagonist."

...über die 1:2-Niederlage bei Hannover 96: "Das war ein sehr intensiv geführtes Spiel von beiden Seiten. Es lief sehr vieles gegen uns. Wir haben einen Elfmeter verursacht, dann haben wir einen Platzverweis bekommen. Wenn wir das 1:1 erzielt hätten, hätten wir das Spiel auch gewinnen können. Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment zollen. In diesem aufgeheizten Stadion haben wir sehr cool und diszipliniert gespielt und hätten das Unentschieden verdient gehabt. Heute bin ich mehr mit meiner Mannschaft zufrieden als bei manchen 7:0- oder 5:0-Spiel."

Jerome Boateng (FC Bayern München) über seine Rote Karte: "Das war auf keinen Fall eine Rote Karte. Niemals. Er (Christian Schulz) stößt zuerst. Warum sollte ich ihn ohne Grund zurückschubsen? Es war eine Reaktion auf seinen Stoß gegen mich und Toni Kroos."

Christian Schulz (Hannover 96) über die Rudelbildung in der 28.Minute: "Es war eine Unsitte der Bayern-Spieler. Sergio Pinto lag draußen, hat einen Schlag abbekommen, und dann beugen sich zwei Spieler von denen, Toni Kross und Jerome Boateng, über ihn drüber und beschimpfen ihn. Deswegen bin ich ein bisschen dazwischen, um unseren Spieler zu schützen. Und dann gab es dann eine kleine Rangelei. Der Stoß kam dann von Boateng. Ich habe ihn nicht provoziert, sondern nur ein bisschen weggeschoben, weil die Ärzte an Sergio ran wollten."

Mirko Slomka (Trainer Hannover 96) über die Rote Karte gegen Jerome Boateng: "Ich habe zum Schiedsrichter und zum vierten Offiziellen gesagt, nichts machen und einfach weiterspielen lassen. Es war so undurchsichtig, da kann man gar nichts entscheiden. Ich hätte gesagt, weiterspielen und fertig."

Bayer Leverkusen - FC Schalke 04

Michael Ballack (Bayer 04 Leverkusen)...

...über die 0:1-Niederlage gegen Schalke 04: "Man sollte Schiedsrichter-Entscheidungen nicht überbewerten. Aber es ist nun einmal so: Das Spiel war ausgeglichen. Ich denke, wir hatten leichte Vorteile, aber es hat kaum einen Sieger verdient. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen. Dann kam die eine Situation am Strafraum. Da kann man vielleicht auch Freistoß geben. Und auf der Gegenseite machen die das Tor. Wir stehen natürlich auch schlecht, das müssen wir uns das selber ankreiden. Selbst wenn wir den Freistoß nicht kriegen, müssen wir immer noch so absichern, dass nicht sieben oder acht Mann gegen zwei Mann sind. Das darf einfach nicht passieren. Diese Situation hat heute das Spiel entschieden."

...über den Zweikampf zwischen Andre Schürrle und Jefferson Farfan vor dem 0:1: "Für mich ein klares Foul. Und dann fällt das Tor."

...über Jermaine Jones: "Da kann Jermaine Jones einen Blumenstrauß vorbeischicken, dass er da nicht vom Platz fliegt. Wir hatten zwei Situationen nacheinander, in denen wir nicht gerade bevorteilt wurden."

Andre Schürrle (Bayer 04 Leverkusen) über den verlorenen Zweikampf gegen Jefferson Farfan vor dem 0:1: "Aus meiner Sicht war es ein Foul. Der Farfan reißt mich um und tritt mir noch auf den Fuß. Sehr ärgerlich." Über das Foul von Jermaine Jones gegen Michael Kadlec: "Ich bin eher dafür, dass man in so einem Fall keine Rote Karte zeigt. Von daher fand ich das okay."

Lars Unnerstall (Schalke 04) über seine Nervenstärke: "Ich komme aus dem Münsterland. Da sind alle so ruhig. Meine Familie sagt immer: Du kommst aus dem Nichts und kannst nichts verlieren. Du kannst nur gewinnen."

Hertha BSC - FSV Mainz 05 0:0

Thomas Tuchel (Trainer Mainz) ...über den vierten Offiziellen: "Es geht nicht, dass er mich bezichtigt, dass ich Leute beleidige. Er kann zu mir sagen, dass ich ruhiger sein soll oder aufhören soll, Handbewegungen zu machen. Ich habe niemanden beleidigt. Irgendwelche Gründe zu suchen, mich zu ermahnen, passt ins Bild."

...zum Spiel: "Wir haben aus der Partie ein Heimspiel gemacht. Es gab minutenlang gar keinen Ballbesitz und keine Torchancen für Hertha BSC. Aber dann müssen wir auch den Lohn einfahren."

Markus Babbel (Trainer Hertha BSC) nach dem gegen Mainz 05: "Ich bin sehr froh über den einen Punkt, denn wir hätten das Spiel durchaus auch verlieren können. Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen, dass sie es schafft, wenn nicht alle 100 Prozent gehen, das Spiel nicht zu verlieren."

Andre Mijatovic (Hertha BSC): "Wir mussten heute ein bisschen mehr investieren. Von Anfang an waren wir zu passiv und lethargisch, haben den Mainzern zu viele Freiräume gewährt. Zum Glück haben sie das nicht genutzt. In der zweiten Halbzeit haben wir dann ein paar Chancen rausgeholt, aber mehr als ein Punkt war nicht drin."

Thomas Kraft (Hertha BSC): "Man hat uns teilweise das 0:4 von letzter Woche noch angemerkt, denn phasenweise ging gar nichts. Wir haben es heute nicht geschafft, uns aus dem Trott wieder rauszuholen."

Borussia Dortmund - 1. FC Köln 5:0

Neven Subotic (Dortmund) auf die Frage, wann er zuletzt ein derart einseitiges Fußballspiel erlebt habe: "Auf der Playstation!"

Sebastian Kehl (Dortmund) nach dem Spiel: "Heute haben wir eine Reaktion gezeigt. Wir kamen am Donnerstag mit sehr sehr viel Wut aus Griechenland wieder und wussten, dass wir uns sehr viel Mist eingebrockt haben. Alles, was wir uns vorgenommen haben, haben wir heute umgesetzt. Wir stellen uns auch die Frage, weshalb wir international nicht an die Leistungen anknüpfen können. In der Bundesliga sind wir nach vielen guten Leistungen auf Kurs."

...über seinen ersten Treffer seit März 2010: "Ich habe heute morgen mit meinem Sohn telefoniert, der fünf Jahre alt ist. Er hat gesagt: Papa, wenn Du heute kein Tor schießt, brauchst Du nicht nach Hause kommen. Da habe ich gesagt, Luis, das ist sehr mutig von Dir, denn meine Statistik in der Bundesliga ist nicht so berauschend. Aber ich habe gesagt, ich werde mein Bestes geben. Deswegen ist das Tor auch für ihn."

Martin Lanig (Köln)l: "Wir haben heute überhaupt nicht das hingekriegt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir waren nicht kompakt und haben es dem Gegner zu einfach gemacht."

Hamburger SV - VfL Wolfsburg 1:1

Thorsten Fink (Trainer Hamburger SV): "Der Schreck nach dem frühen Gegentor war groß. Es war schwierig für die Mannschaft. Aber danach hat sie super gespielt, viele Torchancen herausgespielt. Ich denke, wir waren in allen Belangen besser. Uns hat nur ein Quäntchen Glück gefehlt. Wolfsburg ist eine Mannschaft, die ganz oben mitspielen will. Und wir stehen unten drin. Wer das Spiel diktiert hat, hat jeder gesehen. Wenn wir so weiter machen, werden wir siegen und da unten rauskommen."

Hasan Salihamidzic (VfL Wolfsburg) über das Wiedersehen mit Thorsten Fink: "Ich habe ihm gesagt, es ist schön, ihn wieder zu sehen. Ich freue mich riesig für ihn, dass er wieder in die Bundesliga kommt. Er macht das schon. Er ist ein super Typ, der in Hamburg auch gut ankommt."

Mladen Petric (Hamburger SV): "Wir haben heute viel offensiver gespielt, haben versucht, den Ball schon in der gegnerischen Hälfte zu erobern, damit der Weg zum Tor kürzer ist. Ich glaube, das war ein richtig gutes Spiel von uns. Schade wegen dem frühen Gegentor, sonst hätten wir gewonnen."

Felix Magath (Trainer VfL Wolfsburg) über...

... das Spiel: "Wir haben uns in der ersten Hälfte gut verkauft, das war ein sehr gutes Spiel in der ersten Hälfte. Der HSV hat durch den Rückstand versucht, Druck zu machen. Zu Beginn der zweiten Hälfte haben wir zu wenig getan. Ich will nicht sagen, wir haben um den Ausgleich gebettelt, aber wir haben zu wenig gemacht. Letztendlich bin ich aber ganz zufrieden."

... Keeper Diego Benaglio: "Benaglio war super. Er hat fast alles gehalten. Den einen konnte er nicht halten. Aber er war überragend."

Sky-Experte Markus Merk über die Leistung des Unparteiischen Günther Perl: "Das war ein unglaublich schweres Spiel für einen Schiedsrichter. Es war hochintensiv über 90 Minuten. Die Spielleitung war perfekt, die Leistung einfach weltklasse bei dieser Atmosphäre."

1. FC Nürnberg - VfB Stuttgart 2:2

Dieter Hecking (Trainer Nürnberg) über den Handelfmeter zum 1:1: "Wie man da Elfmeter geben kann, ist ein Witz. Wenn man das pfeift, kann man alles pfeifen. Es ist ärgerlich, dass man durch so eine Entscheidung den Ausgleich hinnehmen muss."

...zur Mannschaftsleistung: "Über weite Strecken war ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen. Wir haben natürlich gesehen, dass wir eine blutjunge Mannschaft auf dem Platz haben, die gewackelt hat, als der VfB Druck gemacht hat. Nur ärgerlich, dass wir durch so eine Entscheidung den Ausgleich hinnehmen mussten. Ich glaube, wenn es länger 1:0 steht, muss Stuttgart öffnen und wir bekommen die Konterchancen und machen wahrscheinlich das 2:0. Allerdings gehen wir mit 2:1 in Führung. Dann dürfen wir das 2:2 nicht kassieren."

Bruno Labbadia (Trainer Stuttgart) über den Handelfmeter zum 1:1: "Es war ein Handspiel. Aber es war sehr strittig. Die Frage ist, wo soll er hin? Die Mannschaft in der zweiten Halbzeit war durch Umstellungen besser, dadurch dass wir mit zwei Stürmern gespielt haben, wieder mehr Zugriff aus das Spiel bekommen. Das haben wir dann sehr gut gemacht."

1899 Hoffenheim - Borussia Mönchengladbach 1:0

Holger Stanislawski (Trainer Hoffenheim) nach dem 1:0 gegen Borussia Mönchengladbach: "Wir hatten sehr viel Leerlauf im Spiel. Wir haben Gevatter Angst im Rucksack mitgetragen: viele leichte Ballverluste, nicht so mutig in der Spieleröffnung. Uns fehlte das Erlebnis, nach drei Spielen ein Tor zu machen. Jetzt haben wir es gemacht. Ich hoffe, dass die Jungs jetzt wieder mehr Zutrauen in ihre Leistungen haben."

...zur Tabellensituation: "Wir haben sehr viel Schwankungen in unserem Spiel. Ich glaube, dass wir grundsätzlich gut in die Saison gekommen sind, Luft nach oben haben wir definitiv, aber wir sind da ganz bescheiden, wir schwimmen im oberen Bereich ein bisschen mit. Ich glaube, das tut uns im Moment ganz gut. Und ich glaube, da stehen wir absolut zu Recht."

Marco Reus (Mönchengladbach): "Wir haben das ganze Spiel über nicht zu unserer Linie gefunden. Hoffenheim macht ein Tor, das nicht passieren darf."

1. FC Kaiserslautern - SC Freiburg 1:0

Trainer Marco Kurz (Kaiserslautern): "Wir haben über 90 Minuten von der Konzentration her ein gutes Spiel abgeliefert. Wir wussten, dass das aufwändige Spiel der Freiburger mit zunehmender Spieldauer viel Kraft kostet. In der zweiten Halbzeit waren wir bestimmter und aggressiver. Wir haben das Spiel letztlich hochverdient gewonnen."

Trainer Marcus Sorg (Freiburg): "Für uns ist das wieder eine Enttäuschung. Wir haben versucht, das Spiel von Anfang an in die Hand zu nehmen. Wir hatten in der ersten Hälfte ein paar Chancen, die wir nicht verwerten konnten. In der zweiten Halbzeit haben wir uns schwer getan. Eine Fehlerkette hat dann zum Gegentor geführt. Danach haben wir nicht mehr ins Spiel gefunden."

Christian Tiffert (Kaiserslautern) über seinen verschossenen Elfmeter: "Er war katastrophal geschossen. Aber wenn es im nächsten Spiel noch einen gibt, trete ich wieder an. Dann weiß ich, dass ich ihn reinhaue."

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