Nach vierjährigen Ermittlungen

Werder: Unverständnis über Gerichtsurteil

SID
Donnerstag, 29.09.2011 | 21:16 Uhr
Werder Bremens Präsident Klaus-Dieter Fischer zeigte sich verärgert über das milde Urteil
© Getty
Advertisement
Boxen
So03:00
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Premier League
So17:00
Kracher am Sonntag: Liverpool-Arsenal
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Copa do Brasil
Flamengo -
Botafogo
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Gremio
Copa Sudamericana
Nacional -
Estudiantes
UEFA Europa League
Fenerbahce -
Skopje
Primera División
Real Sociedad -
Villarreal
Ligue 1
PSG -
St. Etienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Eredivisie
Venlo -
Ajax
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification South America
Peru -
Bolivien
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland
WC Qualification Europe
Georgien -
Irland
WC Qualification Europe
Serbien -
Moldawien
WC Qualification Europe
Isreal -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Spanien -
Italien
WC Qualification Europe
Färöer Inseln -
Andorra
WC Qualification Europe
Weißrussland -
Schweden
WC Qualification Europe
Estland -
Zypern
WC Qualification Europe
Griechenland -
Belgien

Bundesligist Werder Bremen hat mit Unverständnis und Enttäuschung auf das milde Urteil im Prozess gegen sieben Hooligans aus der rechten Szene reagiert.

Diese hatten 2007 die Feier einer linken Fangruppe der Bremer im Weserstadion überfallen. Dabei waren 40 Personen verletzt worden. Das Bremer Amtsgericht beendete am Donnerstag nach vier Jahren Ermittlungsarbeit den Prozess bereits nach dem zweiten Verhandlungstag. Die Angeklagten stimmten einem Angebot des Richters zu, der gegen eine Geldstrafe und ein Geständnis den Prozess abschloss.

"Wir können insbesondere die Umstände, unter denen der erste Prozesstag abgehalten wurde, nicht nachvollziehen. Es ist außerdem unverständlich, warum die Abwicklung des Prozesses so lange dauerte", sagte Werder-Präsident Klaus-Dieter Fischer.

Während des ersten Prozesstages war es zu fragwürdigen Szenen gekommen, als es Sympathisanten der Angeklagten möglich war, sich vermummt im Gerichtsgebäude aufzuhalten und Prozessbeobachter zu fotografieren.

Stadionverbote für die Verurteilten

Fischer kündigte an, als Konsequenz die unmittelbar nach der Tat ausgesprochenen Stadionverbote nun umsetzen zu wollen. Dazu benötigt der Klub jedoch noch zustellungsfähige Adressen der Verurteilten, die durch die Staatsanwaltschaft zugänglich gemacht werden müssen. Dass eine schnellere Umsetzung der Stadionverbote nicht möglich gewesen war, lastete Fischer den Behörden an und warf ihnen Versäumnisse vor.

"Es herrschte schon vor vier Jahren bei Werder Einigkeit darüber, den Tätern Stadionverbot zu erteilen. Doch mehrfache Versuche Adressen der Angeklagten zugestellt zu bekommen blieben erfolglos. Seit 2007 wurden uns zunächst ermittlungstechnische, dann datenschutzrechtliche Gründe von der Polizei und der Staatsanwaltschaft genannt. Eine Verhängung von Stadionverboten war so nicht möglich", sagte Fischer.

Am Mittwoch hatte Werder Bremen ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt. Der Klub beteiligte sich an einer Demonstration gegen rechte Gewalt am Ostkurvensaal des Weser-Stadions unter dem Motto "Rechte Gewalt stoppen!".

Werder Bremen in der Übersicht

 

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung