Fussball

Cisse zögert - 96 will Sturmjuwel Sobiech

Von SPOX
Freiburgs Torjäger Papiss Cisse kann sich offenbar nicht für einen Wechsel nach Kiew erwärmen
© Getty

Im Poker um Freiburgs Torjäger Papiss Cisse ist Geduld gefragt. Sein Wechsel nach Kiew liegt erst einmal auf Eis. Hannover hat offenbar das polnische Sturmjuwel Artur Sobiech an der Angel, Hoffenheim liebäugelt mit einem Torjäger aus Afrika.

SC Freiburg

Es ist ein Dauerthema dieser Sommerpause: Was wird aus Papiss Demba Cisse? Freiburgs Torjäger ist nach seinen 22 Saisontoren ein gefragter Mann. Zuletzt sah es so aus, als sei sein Wechsel zu Dynamo Kiew nur noch Formsache. Der ukrainische Rekordmeister und die Breisgauer sollen sich über die finanziellen Aspekte schon einig gewesen sein - Dynamo ist offenbar bereit, 15 Millionen Euro für den Senegalesen zu bezahlen.

Doch jetzt liegen die Verhandlungen erst einmal auf Eis. Wie der "Kicker" berichtet, ist Cisse ins Grübeln geraten, weil er sich offenbar mit einem Umzug in die Ukraine noch nicht anfreunden kann.

Hannover 96

Der befürchtete Run auf Didier Ya Konan ist ausgeblieben und so bleibt der ivorische Torjäger den Niedersachsen erhalten. "Didier will mit 96 Europa League spielen", erklärte sein Berater Björn Bezemer. Das ist eine gute Nachricht für Mirko Slomka, und auch bei der Stürmersuche bahnt sich ein Erfolg an.

Laut übereinstimmenden Medienberichten ist Hannover am polnischen Stürmertalent Artur Sobiech dran. Der 21-Jährige von Polonia Warschau soll sogar schon den Medizincheck bei 96 absolviert haben. Rund zwei Millionen soll Sobiech kosten. Pech hatte dagegen Steven Cherundolo. Dessen Verletzung aus dem Gold-Cup-Finale gegen Mexiko entpuppte sich nun als Syndesmoseanriss im linken Sprunggelenk. Der US-Amerikaner muss wohl vier Wochen aussetzen. Sein Einsatz in der ersten Pokalrunde und zum Bundesliga-Auftakt ist in Gefahr.

VfB Stuttgart

Der Abschied von Nationalspieler Christian Träsch zum VfL Wolfsburg rückt immer näher. Dass der 23-Jährige unbedingt zu Felix Magath will, war ohnehin schon klar und jetzt sieht es so aus, als hätte der VfL ein Angebot unterbreitet, das den von den Schwaben geforderten zwölf Millionen Euro zumindest sehr nahe kommt. Trainer Bruno Labbadia hat sich mit Träschs Abschied schon abgefunden, äußerte im Interview mit dem "Kicker" aber großes Bedauern.

Höchst zufrieden sei er allerdings mit Neuzugang William Kvist, dem er eine "Top-Mentalität" und "große fußballerische Fähigkeiten" attestiert. Sorgen bereiten Labbadia noch diverse Wackelkandidaten: "Unser Kapitän Matthieu Delpierre fällt noch lange Zeit aus, mit der Zwangspause für Julian Schieber hatten wir nicht gerechnet, Cacau ist noch nicht so weit, wie wir uns das wünschen. Jetzt müssen wir erst einmal abwarten, bis die Nationalspieler zu uns stoßen." Auf ein Saisonziel wollte sich Labbadia nicht festlegen.

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1899 Hoffenheim

Dass Prince Tagoe keine Perspektive in Hoffenheim hat und weg will, ist bekannt. Es sieht danach aus, als sollte der Ghanaer nach England, Spanien oder Italien wechseln. Das könne sehr schnell gehen, ließ TSG-Manager Ernst Tanner verlauten. Einen potenziellen Ersatzmann hat Hoffenheim schon an der Angel: Knowledge Musona ist Nationalspieler Simbabwes und avancierte bei den Kaizer Chiefs zuletzt zum Torschützenkönig der südafrikanischen Liga.

Der 21-Jährige liebäugelt offenbar mit einem Wechsel nach Hoffenheim. "Wir haben ihn beobachtet, ein interes­santer Junge, aber mal abwarten, ob es wirklich passt", so Tanner im "Kicker".

1.FC Köln

Bei Sascha Riether ist sich der FC ganz sicher: Den 28-jährigen Allrounder vom VfL Wolfsburg will man unbedingt haben. Nicht endgültig überzeugt sich Sportdirektor Volker Finke und Trainer Stale Solbakken jedoch vom Franzosen Herold Goulon.

Der 23-jährige Mittelfeldspieler von den Blackburn Rovers spielt derzeit zum zweiten Mal in Köln vor, doch noch zögern die Verantwortlichen mit einer Verpflichtung. Die beiden Tests gegen Paderborn und den FSV Frankfurt in der kommenden Woche sollen nun endgültig Aufschluss geben.

Goulon eilt ein schlechter Ruf voraus: unprofessionelles Verhalten, mangelnde Einstellung, mangelnder Einsatzwillen.

"Wir müs­sen uns ein genaues Bild machen, sehen, ob er gelernt hat", sagte Finke. Goulon könnte ablösefrei nach Köln wechseln.

In Sachen Riether gibt es keine "entscheidende Annäherung" (Finke). Wie der "Kicker" berichtet, sei Wolfsburgs Trainer und Manager Felix Magath verstimmt, weil Kölns Präsident Wolfgang Overath hinter seinem Rücken mit VfL-Aufsichtsratschef Francisco Javier Garcia Sanz über die Personalie gesprochen habe.

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