Joachim Löw kritisiert: "Noch ein Stück hinterher"

SID
Dienstag, 05.04.2011 | 12:53 Uhr
Bundestrainer Joachim Löw übt Kritik: "Das spricht jetzt nicht für die Bundesliga"
© Getty
Advertisement
International Champions Cup
Do26.07.
Topspiele pur: FCB - Juve, BVB - Benfica & City - Reds
Club Friendlies
Live
Eibar -
Basaksehir
Club Friendlies
Leicester -
Akhisarspor
UEFA Champions League
Ajax -
Sturm Graz
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
Club Friendlies
Arminia Bielefeld -
SV Werder Bremen
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
FC St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City
International Champions Cup
FC Barcelona – Tottenham
CSL
Guangzhou Evergrande -
Chongqing
Club Friendlies
Groningen -
SV Werder Bremen
Allsvenskan
AIK -
Kalmar
International Champions Cup
PSG -
Atletico Madrid
International Champions Cup
Man United -
Real Madrid
International Champions Cup
Tottenham -
AC Mailand
International Champions Cup
FC Barcelona -
AS Rom
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
UEFA Champions League
Sturm Graz -
Ajax
Club Friendlies
Southampton -
Celta Vigo
International Champions Cup
Arsenal -
Chelsea
International Champions Cup
Benfica -
Lyon
CSL
Beijing Guoan -
Hebei CFFC
Copa Sudamericana
Sao Paulo -
Colon Santa Fe
Club Friendlies
West Ham -
Angers
Club Friendlies
Brighton -
Sporting
Championship
Reading -
Derby County
League One
Sunderland -
Charlton
Championship
Ipswich -
Blackburn
Club Friendlies
Everton -
Valencia
Club Friendlies
Wolverhampton -
Villarreal
Championship
Sheffield Utd -
Swansea
Club Friendlies
Liverpool -
Napoli
International Champions Cup
Inter Mailand -
Lyon
International Champions Cup
Real Madrid -
Juventus
International Champions Cup
AC Mailand -
FC Barcelona
J1 League
FC Tokyo -
Kobe
Allsvenskan
Hammarby -
Trelleborg
Championship
Leeds -
Stoke

Bundestrainer Joachim Löw hat die Bundesliga kritisiert und sieht das Oberhaus noch lange nicht an der europäischen Spitze angekommen.

Bundestrainer Joachim Löw hat die Bundesliga kritisiert und sieht das Oberhaus noch lange nicht an der europäischen Spitze angekommen. "Wir sind schon noch ein Stück hinterher, das muss man so deutlich sagen. In diesem Jahr hat mit Schalke nur eine deutsche Mannschaft das Viertelfinale in einem europäischen Wettbewerb erreicht - England und Spanien schicken mehrere Teams ins Rennen. Das spricht jetzt nicht für die Bundesliga", sagte der 51-Jährige "Eurosport".

Zudem kritisierte Löw, der seinen Vertrag beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) kürzlich bis zur WM 2014 in Brasilien verlängert hat, wegen der zahlreichen und plötzlichen Trainerwechsel das derzeitige Erscheinungsbild der Liga.

"Die Bundesliga hat sicherlich kein positives Bild abgegeben. Was da passiert ist, war schon kurios. Das sorgt auch in den Vereinen und vor allem bei den Spielern für viel Unruhe und manchmal Nervosität. Einige Nationalspieler sind ja auch betroffen. Man muss das zwar von Fall zu Fall betrachten, aber Konstanz und Kontinuität bei Trainern in Vereinen mit einer klaren Philosophie ist auf Dauer immer erfolgreicher als ständige Wechsel", sagte Löw.

Spanien ist das Maß im europäischen Fußball

Das Maß im europäischen Fußball sei weiterhin Welt- und Europameister Spanien, erklärte Löw. Diese Aussagen dürften bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) keine Jubelstürme ausgelöst haben. Schließlich will die Liga nach der Rückeroberung des dritten direkten Champions-League-Startplatzes in den kommenden Jahren vor allem die Spanier attackieren.

"Das nächste Ziel muss sein, in den kommenden Jahren die zweitplatzierten Spanier nicht nur anzugreifen, sondern zu überholen", sagte DFL-Chef Christian Seifert.

Für Seifert ist zudem der Erfolg der Nationalmannschaft im Sommer bei der WM in Südafrika ein Resultat der hervorragenden Nachwuchsarbeit der Bundesligisten, die rund 90 Millionen Euro im Jahr in die Leistungszentren investieren.

Chance, künftig Titel zu gewinnen

"Die Bundesliga kann sich ein großes Selbstbewusstsein leisten. Denn ohne die Arbeit und Unterstützung der Liga wären die Erfolge der Nationalmannschaft nicht denkbar. Im Wesentlichen dank der Leistungszentren gibt es heute mehr und besser ausgebildete junge Spieler als je zuvor. Aus diesem Reservoir schöpft der DFB. Deshalb hat die Nationalmannschaft künftig auch wieder eine echte Chance, Titel zu gewinnen", betonte Seifert.

Dass nach der WM in Sami Khedira und Mesut Özil zwei Nationalspieler zu Spaniens Rekordmeister Real Madrid gewechselt sind, ist Seifert insbesondere hinsichtlich der Erlöse aus der Auslandsvermarktung ein Dorn im Auge.

"Es ist generell nicht gut für die Bundesliga, wenn Stars wie Özil und Khedira ins Ausland wechseln. Jeder Kommentar, der hierzu in eine andere Richtung geht, verkennt die Tatsache, dass die Vermarktung einer Liga, ihrer Spieler und Erfolge die ökonomische Basis legt, auf der alles andere aufbaut", sagte Seifert.

Die deutsche Nationalmannschaft

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung