Lehmann kann Beleidigung nicht hinnehmen

SID
Dienstag, 05.04.2011 | 12:17 Uhr
Jens Lehmann (u.) bei seiner Rückkehr ins Arsenal-Tor, wehrt sich gegen Tim Wieses Aussagen
© Getty
Advertisement
Premier League
Arsenal -
Man City
Premier League
Burnley -
Everton
Premier League
Liverpool -
Newcastle
Premier League
Tottenham -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Stoke (Delayed)
Premier League
Watford -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Swansea -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Brighton -
Arsenal
Premier League
Crystal Palace -
Man United

Jens Lehmann hat seine Schmerzensgeldklage gegen Bremens Tim Wiese verteidigt. "Ich kann es nicht hinnehmen, als geistesgestört hingestellt zu werden", sagte der 41-Jährige.

Der ehemalige Nationaltorhüter Jens Lehmann hat seine Klage auf Schmerzensgeld gegen Bremens Torwart Tim Wiese verteidigt. "Ich kann es nicht hinnehmen, als geistesgestört hingestellt zu werden", sagte der 41-Jährige der "Bild-Zeitung".

Am Donnerstag (11 Uhr) kommt es vor dem Münchner Landgericht II im Sitzungssaal 514 zum Beleidigungsprozess (Aktenzeichen: 8 O 127/11). Es geht dabei um 20.000 Euro, Lehmann und Wiese müssen persönlich nicht anwesend sein.

Lehmann ist in London beim Training des FC Arsenal, Wiese bereitet sich mit Werder Bremen auf das Freitagsspiel der Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt vor.

Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff, eigentlich mit Lehmann befreundet, findet diesen Prozess "unnötig. Wer Jens und Tim kennt, weiß, dass man die Aussagen von beiden nach Spielen nicht allzu ernst nehmen sollte", sagte er der "Bild". DFB-Präsident Theo Zwanziger sagte augenzwinkernd: "Vielleicht sollte man Oliver Kahn als Richter einsetzen..."

Schwerwiegende Verletzung des Persönlichkeitsrechts

Der zum FC Arsenal zurückgekehrte Lehmann reagiert mit seiner Klage auf eine Äußerung Wieses nach dem Champions-League-Spiel der Bremer gegen Tottenham Hotspur (2:2) am 14. September 2010.

"Der Lehmann soll in die Muppet Show gehen. Der Mann gehört auf die Couch. Vielleicht wird ihm da geholfen. Einweisen - am besten in die Geschlossene!", hatte Wiese gepoltert. Lehmann sieht darin eine schwerwiegende Verletzung seines Persönlichkeitsrechts.

Vorausgegangen waren kritische Äußerungen Lehmanns als Experte des Pay-TV-Senders "Sky". "Wenn er einen Schritt rausgeht, kann er den Ball abfangen. Er hätte sich nicht an den Pfosten klammern, sondern mutiger rausgehen sollen. Er kann es auf jeden Fall besser machen", hatte Lehmann nach einem Gegentor gesagt.

Der Kader vom FC Arsenal

Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung
Werbung