Fussball

"...dann trete ich ihm persönlich in den Hintern"

Von SPOX
Holger Stanislawski fordert volle Unterstützung für die Aktion der Fans
© Getty

Wehe, wenn ein Spieler die neue Support-Aktion auf St. Pauli nicht mitträgt. Außerdem: Ein verwirrter Heiko Butscher, Wunderheiler Thomas Schaaf, Mathematik-Legastheniker Favre und ein verschlafener Dennis Aogo. Die Zitate zum 28. Spieltag.

"Wenn auch nur einer nicht mitziehen sollte, trete ich ihm persönlich in den Hintern."

Alle Spieler von St. Pauli sollen am Spieltag einen neuen Supporter-Pullover mit der Aufschrift "Ein Verein, eine Mannschaft, ein Ziel = 1. Bundesliga" tragen. Trainer Holger Stanislawski kündigt an, sich höchstpersönlich um etwaige Saboteure zu kümmern.

"Serbisch, bosnisch und kroatisch, das ist eigentlich dieselbe Sprache. Der Unterschied ist vom Dialekt her sogar geringer als zwischen deutsch und österreichisch (lacht)."

Landeskunde. Heute: Sprachliche Kniffe vom Balkan. Diesmal mit: Boris Vukcevic.

"Ich weiß nicht, wie viele Punkte wir dafür brauchen, aber wir haben noch eine Chance."

Gladbach-Coach Lucien Favre über das Ziel Nichtabstieg. Glaube ist alles, Mathematik ist nichts!

"Was da momentan auf dem Trainermarkt geschieht, ist wirklich Wahnsinn. Die wievielte Entlassung war das jetzt in dieser Saison?"

Trainer weg, Trainer da, Trainer zurück, Trainer sonstwo... Freiburgs Heiko Butscher verliert bei den zahlreichen Trainerwechseln langsam den Überblick.

"Ich habe noch keins angebaut und war erst um halb fünf zuhause."

Dem bemitleidenswerten Dennis Aogo fehlt noch ein Rollo im Schlafzimmer. Dementsprechend kurz war seine Nacht nach dem Deutschland-Australien-Spiel. Wie sagt man so schön? Morgenstund hat Dreck im Schlund.

"Natürlich tut es weh, dass er fehlt. Aber ich kann ihm jetzt nicht die Hand auflegen und sagen: 'So, du bist wieder okay.'"

Werder-Coach Thomas Schaaf hat offenbar nicht den Esoterik-Grundlagen-Kurs belegt. Claudio Pizarro ist und bleibt also verletzt.

"Ich freue mich auf alle Jungs im Team, die ich noch kenne und vor allem auf den Fritzi, unseren Zeugwart, den wir alle nur 'Flavio' genannt haben."

Ex-Bremer Martin Harnik über die Vorfreude auf seine Rückkehr an die Weser mit Stuttgart. Mit besten Grüßen an Werder-Zeugwart Flavio Fritzi.

"Im Endeffekt ist es mir egal, welche drei Mannschaften wir hinter uns lassen. Die Hauptsache ist, wir spielen in der nächsten Saison in der ersten Liga."

Kaiserslauterns Verteidiger Leon Jessen schert sich überhaupt nicht um den Rest der Welt. Hauptsache, der FCK kriegt rechtzeitig die Kurve.

Der 28. Spieltag im Überblick

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