Bundesliga - 21.Spieltag

"Ich könnte kotzen" - HSV verspielt Kredit

SID
Donnerstag, 17.02.2011 | 13:46 Uhr
Nach der Niederlage gegen den FC St. Pauli: Dennis Aogo ist am Boden zerstört
© Getty
Advertisement
Boxen
So03:00
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Premier League
So17:00
Kracher am Sonntag: Liverpool-Arsenal
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Copa do Brasil
Flamengo -
Botafogo
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Gremio
Copa Sudamericana
Nacional -
Estudiantes
UEFA Europa League
Fenerbahce -
Skopje
Primera División
Real Sociedad -
Villarreal
Ligue 1
PSG -
St. Etienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Real Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Watford -
Brighton
Premier League
Crystal Palace -
Swansea (DELAYED)
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Eredivisie
Venlo -
Ajax
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Superliga
Nordsjälland -
Kopenhagen
Primera División
Espanyol -
Leganes
Primera División
Eibar -
Bilbao
Premier League
Zenit -
Rostow
Super Liga
Roter Stern -
Partizan
Premier League
Tottenham -
Burnley
Primera División
Getafe -
Sevilla
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Kolumbien
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification South America
Peru -
Bolivien
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland
WC Qualification Europe
Georgien -
Irland
WC Qualification Europe
Serbien -
Moldawien
WC Qualification Europe
Isreal -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Spanien -
Italien
WC Qualification Europe
Färöer Inseln -
Andorra
WC Qualification Europe
Weißrussland -
Schweden
WC Qualification Europe
Estland -
Zypern
WC Qualification Europe
Griechenland -
Belgien
WC Qualification South America
Bolivien -
Chile
WC Qualification South America
Kolumbien -
Brasilien
WC Qualification South America
Ecuador -
Peru
WC Qualification South America
Paraguay -
Uruguay
WC Qualification South America
Argentina -
Venezuela

Der HSV hat mit der 0:1-Niederlage gegen den FC St. Pauli viel mehr als nur drei Punkte verloren. Für die Anhänger ist die Pleite im Lokalderby der Tiefpunkt einer Reihe von Pleiten und Enttäuschungen. Die Mannschaft hat inzwischen fast jeden Kredit verspielt.

Dennis Aogo hockte auf dem Rasen des HSV-Stadions. Und wenn nicht alles täuschte, waren die Augen des Verteidigers feucht. Die Enttäuschung war riesig, wieder einmal hatte der Hamburger SV ein wichtiges Spiel verloren. 0:1 (0:0) gegen den FC St. Pauli. Ausgerechnet. Und auch noch zu Hause. Wieder eine große Chance verpasst, oben ranzukommen, wieder versagt. Die Niederlage gegen den kleinen Stadtkontrahenten war die Fortsetzung der Serie von Pleiten, Pech und Pannen in den letzten Jahren.

Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte dieses großen Vereins in den letzten Jahren. Den Bremer-Wochen vor zwei Jahren mit dem Verpassen des DFB-Pokal- und UEFA-Cup-Finals folgte vor einem Jahr das Halbfinal-Aus in der Europa League gegen den FC Fulham. Dazu die ewigen Querelen um Trainerwechsel, Führungskrise, Sportchefsuche und Indiskretionen des zu großen Aufsichtsrates.

"Eine unglaublich bittere Niederlage"

Und nun die historische Niederlage gegen den Underdog vom Kiez, dessen Team einen Transferwert von 33 Millionen gegenüber den 129 Millionen des HSV hat. "Das war heute die bitterste Niederlage, die ich jemals erlebt habe", sagte HSV-Sportchef Bastian Reinhardt, "wenn ich sehe, wie St. Pauli in unserem Stadion feiert, könnte ich kotzen."

Trainer Armin Veh hat nun die zweifelhafte Ehre, der erste Trainer seit Rudi Gutendorf im September 1977 zu sein, dessen HSV-Team gegen St. Pauli verliert. "Das ist eine unglaublich bittere Niederlage, auch für mich persönlich", äußerte der 50-Jährige.

Asamoah trifft nach einer Ecke

Fast eine Stunde lang war der HSV vor den 57.000 im ausverkauften Stadion das bessere Team, läuferisch, spielerisch auch kämpferisch. Nur im gegnerischen Strafraum fehlte wieder jegliche Torgefahr. Seine drei Siege in der Rückrunde hat der HSV mit 1:0 erzielt, aber nicht immer bleibt man ohne Gegentreffer. Diesmal traf Gerald Asamoah (59.) nach einem Eckball und entschied damit die Partie.

St. Pauli verbesserte sich mit 28 Zählern auf den elften Tabellenplatz und feierte einen ganz wichtigen Sieg im Kampf gegen den Abstieg. "Wir hatten diesmal das notwendige Quäntchen Glück, das uns in der Hinrunde oft gefehlt hat", sagte Trainer Holger Stanislawski, "wir haben vor allem in der ersten Halbzeit nicht gut gespielt, waren viel zu passiv."

Am Wochenende gegen Bremen

Aber der Einbahnstraßenfußball der Gastgeber wurde eben nicht bestraft. Ruud van Nistelrooy hängt zur Zeit in der Luft, Eljero Elia trifft nur mit Interviews, in denen er seine Unzufriedenheit erklärt. Ze Roberto arbeitet, kann aber keine Freistöße schießen, Piotr Trochowski kann Freistöße schießen, darf bei Veh aber gar nicht mehr mitspielen. Ebenso wie die Talente Heung Min Son und Tunay Torun. Vielleicht am Samstag?

Dann kommt Werder Bremen zum zweiten emotionalen Derby hintereinander. Irgendetwas muss Veh bis dahin mit seiner Mannschaft anstellen. Er packte deshalb auch schon die Durchhalteparolen aus. "Wir werden mit der Niederlage umgehen können und uns wieder aufrichten", verkündete der Trainer, "mit einem Sieg können wir unsere Fans versöhnen."

Hamburg - St. Pauli: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung