Liverpool mit 1899 einig - Transfer aber nicht fix

Berater: Babel will lieber zu Ajax

Von SPOX
Mittwoch, 19.01.2011 | 11:32 Uhr
Ryan Babel (l.) kommt vom FC Liverpool und soll bei 1899 Hoffenheim Demba Ba im Angriff ersetzen
© Getty
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1899 Hoffenheim will den niederländischen Nationalstürmer Ryan Babel als Ersatz für den verbannten Arbeitsverweigerer Demba Ba verpflichten. Während der FC Liverpool auf seiner Homepage Einigkeit über einen Wechsel bestätigte, ist aus Sicht des Beraters des Spielers noch längst nicht alles klar.

UPDATE Geht es nach dem FC Liverpool, dann wechselt Ryan Babel noch in der Wintertransferperiode zu 1899 Hoffenheim. Der englische Rekordmeister hat am Dienstagnachmittag ein Angebot aus Hoffenheim akzeptiert, vermutlich über sieben Millionen Euro.

"Dem Bundesliga-Klub wurde die Erlaubnis erteilt, nun mit dem Spieler die persönlichen Vertragsdetails zu klären", so das offizielle Statement. Babel begab sich darauf hin nach Hoffenheim, absolvierte den Medizincheck und führte erste Vertragsgespräche. Fix ist damit aber noch lange nichts.

"Der Spieler hat die Qual der Wahl zwischen mehreren Vereinen. Eine Entscheidung erwarte ich auf keinen Fall noch in dieser Woche", sagte 1899-Manager Ernst Tanner am Mittwoch. "Wir sind zwar der Meinung, dass wir für ihn in der jetzigen Situation der richtige Verein sind. Aber das denken die anderen Vereine sicherlich auch."

Babel Teil eines Suarez-Deals?

Laut Babels Berater Winnie Haatrecht bevorzugt der Stürmer eine Rückkehr in die Heimat zu Ajax Amsterdam. "Hoffenheim ist nur eine Option, wenn ein Leihgeschäft mit Ajax nicht zustande kommt oder Ajax ihn nicht will", wird der Niederländer in England zitiert.

Da Liverpool angeblich sehr an Ajax-Stürmer Luis Suarez interessiert ist, könnte Babel in diesem größeren Deal "verrechnet" werden. Bei Ajax spielt man jedoch auf Zeit. "Babel wäre ein interessantes Projekt, aber noch steht nichts fest", wird ein Ajax-Sprecher zitiert, der allerdings betonte, dass man Suarez halten wolle.

"Ich kenne den Klub, ich kenne den Spielstil"

Babel hatte sich in den vergangenen Tagen bereits bei seinem Heimatverein ins Gespräch gebracht. "Ich kenne den Klub, ich kenne den Spielstil und ich habe mit einigen Jungs schon zusammen bei Ajax und in der Nationalmannschaft gespielt. Ich hoffe, Ajax und ich können uns ein halbes Jahr gegenseitig helfen", hatte der U-21-Europameister von 2007 erklärt.

Der 40-malige Nationalspieler Babel, der bei der WM in Südafrika nicht zum Einsatz kam, spielte seit 2007 in Liverpool und stand dort ursprünglich bis 2012 unter Vertrag. In 92 Spielen in der Premier League erzielte Babel zwölf Tore. Zuletzt gehörte der gebürtige Amsterdamer aber nicht mehr der Stammformation an.

12.000 Euro Strafe für Babel

Am Montag wurde Babel vom englischen Verband wegen eines Twitter-Beitrags zu einer Geldstrafe von knapp 12.000 Euro verurteilt.

Babel hatte nach der 0:1-Niederlage Liverpools bei Manchester United im FA-Cup am 9. Januar über den Nachrichtendienst eine Fotomontage von Schiedsrichter Howard Webb veröffentlicht, das den Unparteiischen des WM-Finals in einem Trikot von United zeigte. Babel hatte es zudem als Witz bezeichnet, dass Webb als einer der besten Schiedsrichter gelte.

"Soziale Netzwerke wie Twitter sind wie Aussagen in der Öffentlichkeit zu erachten. Alle Nutzer müssen sich darüber im Klaren sein, dass diese Aussagen wie über andere mediale Kanäle auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden", sagte FA-Präsident Roger Burden.

FA untersucht Babels Twitter-Attacke

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