Bayern vor dem Kaiserslautern-Spiel

Sturköpfig zur Revanche

Von SPOX
Freitag, 21.01.2011 | 18:31 Uhr
Bastian Schweinsteiger (r.) und Thomas Müller dürfen nicht auf ihren Lieblingspositionen spielen
© Getty
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Die Bayern denken nur ungern an das Hinspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern. Die Partie auf dem Betzenberg steht quasi sinnbildlich für den bisherigen Saisonverlauf. Trainer Louis van Gaal sorgt mit seinen klaren Vorgaben für ein bisschen Verwunderung vor dem Duell gegen den Aufsteiger. Bastian Schweinsteiger und Thomas Müller müssen wohl erneut auf ungeliebter Position ran.

Louis van Gaal rührte kurz in seinem Cappucino und schaute auf das feine Schaumkrönchen, das an seinem Löffel hängenblieb. Die kurze Denkpause musste sein.

Es stand die Frage nach Miroslav Klose und dessen Rolle innerhalb der Mannschaft im Raum, van Gaal hatte sich zunächst diplomatisch gezeigt. "Es ist immer eine Abwägung zwischen Gomez, Klose und Müller, alle drei Spieler sind gut", formulierte der Niederländer einen Konsens.

Ein paar Sekunden später beraubte van Gaal Klose dann aber jeglicher Illusionen: "Er kann spielen, wenn viele verletzt sind. Wir haben im Moment fast nur fitte Spieler."

Klose wieder nur Bankdrücker

Van Gaals Replik auf die ungewohnt forschen Worte Kloses hatte es in sich. Und die stellt klar, dass der Nationalspieler bei den Bayern unter dem derzeitigen Trainer weiter einen ungemein schweren Stand haben wird.

"Ich bin fit, ich bin heiß. Ich will meinen Stammplatz zurückerkämpfen. Mein Platz kann nicht auf der Bank sein", hatte Klose vor dem Duell gegen seinen Ex-Klub 1. FC Kaiserslautern seinem Frust Luft gemacht (Sa., 15.15 Uhr im LIVE-TICKER).

Klose wird auch gegen Lautern zunächst nicht mithelfen dürfen, das Minimalziel Platz zwei weiter anzugehen. Auch wenn er "weiß, dass ich noch wichtige Tore für Bayern erzielen kann. Ich will dem Trainer beweisen, dass er nicht mehr auf mich verzichten kann."

Hinspiel als Sinnbild

Mit dem FCK haben die Bayern noch eine Rechnung offen. Das Hinspiel darf im Rückblick als Sinnbild für die bisherige Saison gesehen werden.

Die Münchener hatten genügend gute Möglichkeiten, die Partie in die richtigen Bahnen zu lenken, am Ende stand aber die erste völlig unnötige Niederlage der Saison, mit schlechtem Vorbildcharakter für weitere ärgerliche Punktverluste bis heute.

"Jeder weiß, was im Hinspiel passiert ist, deswegen wollen wir jetzt eine kleine Revanche nehmen", sagt deshalb auch Thomas Müller, der im Hinspiel die größte aller Möglichkeiten vergeben hatte.

Leistungsträger auf ungeliebten Positionen

Van Gaal besteht für die Partie gegen die Pfälzer entgegen der Wünsche seiner Spieler auf seiner ganz eigenen Vorstellung der Teamkomposition. Müller, der sich am liebsten auf der Position zentral hinter der Spitze sieht, wird wohl auf den linken Flügel ausweichen müssen.

Dafür muss Bastian Schweinsteiger wieder auf die Zehn rücken. Obwohl der sich auf der Position im defensiven Mittelfeld sichtlich wohler fühlt.

"Schweinsteiger spielt auf der Zehn. Es ist für die Mannschaft besser, wenn er dort spielt. Seine Position ist eigentlich die Sechs oder Acht. Aber Schweinsteiger auf der Zehn ist besser für unseren Spielaufbau. Die Mannschaft ist wichtiger als der einzelne Spieler. Schweinsteiger ist nicht wichtig, sondern der FC Bayern ist wichtig!", bleibt van Gaal bei seiner nicht unumstrittenen Entscheidung stur.

Robben hofft auf Startelf

Dazu ließ der 59-Jährige durchblicken, dass Arjen Robben mit einem Einsatz von Beginn an rechnen kann. "Sein Körper hat nach dem Wolfsburg-Spiel keine Reaktion gezeigt, er hat die Woche voll mittrainiert."

Lobende Worte fand van Gaal für seinen morgigen Gegenüber Marco Kurz. "Kaiserslautern spielt wie eine Mannschaft und der Trainer holt alles aus dieser Mannschaft heraus."

Trotzdem können für den Rekordmeister gegen den Aufsteiger nur drei Punkte zählen. "Das wird ein wegweisendes Spiel", glaubt van Gaal - und zwar im Hinblick auf das neue Saisonziel bei 16 Punkten Rückstand auf Borussia Dortmund.

"Wir müssen uns alle auf Platz zwei einrichten. Alles, was mehr ist, ist schon fantastisch", trägt van Gaal die offizielle Sprachregelung mit. Die Meisterschaft hat der Niederländer offenbar schon abgehakt.

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