Uwe Seeler kritisiert Hängepartie um Veh

SID
HSV-Legende Uwe Seeler (r.) stand dem Klub zwischen 1995 und 1998 als Präsident vor
© Getty

Klub-Ikone Uwe Seeler hat die Hängepartie um den Verbleib von Trainer Armin Veh beim Hamburger SV kritisiert. Das Hin und Her bringe Unruhe, sagte der 74-Jährige.

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Klub-Ikone Uwe Seeler hat die Hängepartie um den Verbleib von Trainer Armin Veh beim Hamburger SV hart kritisiert. "Das Hin und Her und die ganzen verwirrenden Aussagen, die getroffen und dann wieder zurückgenommen werden, bringen nun mal Unruhe", sagte der 74-Jährige in "Die Welt". In den Turbulenzen sieht er die Fortführung der Querelen der vergangenen Monate.

"Das gleiche Wirrwarr hatten wir doch schon im Sommer, als der Sportchef bestellt werden sollte. Und wer hat schließlich darunter gelitten? Die Mannschaft, das war doch sichtbar. Die Unruhe hat auch sie erfasst und zu schlechten Leistungen geführt. Ähnliches ist auch bei dieser Trainerdiskussion zu erwarten", sagte Seeler.

Er zeigte kein Verständnis für Veh, der sich ohne klares Bekenntnis zum Klub in die Winterpause verabschiedet und erst zu Wochenbeginn einen Rücktritt als Coach ausgeschlossen hatte. "Seine Äußerungen sind nicht förderlich. Jeder macht sich seine Gedanken, auch die Spieler. Für das Mannschaftsgefüge ist das nicht positiv", sagte Seeler.

Kündigungsoption in Vehs Vertrag

Veh ist noch bis zum 30. Juni 2012 an den Verein gebunden. Der Coach und der Verein verfügen aber jeweils über eine Kündigungsoption zum 31. Mai 2011.

Eine endgültige Entscheidung über Vehs Zukunft soll bei einem Treffen zwischen dem Trainer und dem Vorstand um Klubboss Bernd Hoffmann am Neujahrstag fallen. Zuletzt hatte auch Hoffmann bereits betont, er sei sich sicher, Veh werde zum Rückrundenauftakt auf der Bank der Hamburger sitzen.

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