Nach Trainer-Kritik

Amanatidis muss zum Rapport

SID
Dienstag, 23.11.2010 | 14:39 Uhr
Der Grieche Ioannis Amanatidis muss nach der heftigen Trainer-Schelte mit Konsequenzen rechnen
© sid
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Nach der heftigen Kritik von Eintracht Frankfurts Stürmer Ioannis Amanatidis an Trainer Michael Skibbe will Vorstandschef Heribert Bruchhagen Tacheles mit dem Griechen reden.

Ioannis Amanatidis vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt muss nach seiner Kritik an Trainer Michael Skibbe bei Vorstandschef Heribert Bruchhagen zum Rapport. Am Mittwoch ist ein intensives Gespräch zwischen dem griechischen Angreifer, Bruchhagen und Trainer Skibbe geplant. Dabei soll es auch um die Zukunft von Amanatidis bei der Eintracht gehen.

Der 28-Jährige hatte in einem Interview mit der "Frankfurter Rundschau" seine Reservistenrolle bei den Hessen beklagt und erklärt, dass unter Trainer Skibbe das Leistungsprinzip außer Kraft gesetzt sei. "Ich war von dem Interview sehr überrascht und bin auch sehr enttäuscht", sagte Skibbe am Dienstag nach dem Training.

Amanatidis "über das Ziel hinausgeschossen"

Vorstandsboss Bruchhagen kündigte an, am Mittwoch mit Amanatidis Tacheles reden zu wollen. "Einfach zu behaupten, dass bei uns das Leistungsprinzip außer Kraft gesetzt ist, ist schlicht falsch. Er ist über das Ziel hinausgeschossen. Wir werden mit Ioannis darüber reden", sagte Bruchhagen.

"Wenn die Leistung im Training auch nicht mehr zählt, dann weiß ich nicht, was noch den Ausschlag geben soll. Dann muss es ja einen anderen Grund geben, dass ich so dermaßen außen vor bin", hatte Amanatidis erklärt. Nach zahlreichen Verletzungen fühlt sich der Grieche wieder "topfit", bekam von Skibbe zuletzt jedoch kaum Möglichkeiten, sich auszuzeichnen.

Amanatidis beklagt Reservistenrolle bei Frankfurt

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