Warten auf den ersten Heimsieg

Nervenbündel Schalke zittert auch vor St. Pauli

SID
Donnerstag, 04.11.2010 | 16:01 Uhr
Zur Saison 2010/2011 wechselte Christoph Metzelder von Real Madrid zum FC Schalke 04
© Getty
Advertisement
Boxen
So03:00
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Premier League
So17:00
Kracher am Sonntag: Liverpool-Arsenal
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Copa do Brasil
Flamengo -
Botafogo
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Gremio
Copa Sudamericana
Nacional -
Estudiantes
UEFA Europa League
Fenerbahce -
Skopje
Primera División
Real Sociedad -
Villarreal
Ligue 1
PSG -
St. Etienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Eredivisie
Venlo -
Ajax
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification South America
Peru -
Bolivien
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland
WC Qualification Europe
Georgien -
Irland
WC Qualification Europe
Serbien -
Moldawien
WC Qualification Europe
Isreal -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Spanien -
Italien
WC Qualification Europe
Färöer Inseln -
Andorra
WC Qualification Europe
Weißrussland -
Schweden
WC Qualification Europe
Estland -
Zypern
WC Qualification Europe
Griechenland -
Belgien
WC Qualification South America
Bolivien -
Chile

Der Tabellenvorletzte Schalke 04 hofft in der Bundesliga endlich auf den ersten Heimsieg der Saison. Aufsteiger FC St. Pauli ist angesichts seiner Auswärtsstärke allerdings nicht gerade der ideale Aufbaugegner.

Schalkes Abwehrchef Christoph Metzelder fordert daher vor dem Spiel am Freitag: "Nicht die Nerven verlieren."

Heimschwäche ablegen, Sturmmisere beheben und endlich mit der Aufholjagd beginnen: Der schwächelnde Vizemeister Schalke 04 will zum Auftakt des 11. Spieltags drei Fliegen mit einer Klappe schlagen und schnellstmöglich einen Weg aus der Krise finden.

Schalke steht mit dem Rücken zur Wand

Nach dem katastrophalen Saisonstart ist ein Sieg am Freitag (20.15 Uhr im LIVE-TICKER ) gegen den FC St. Pauli Pflicht - doch der auswärtsstarke Aufsteiger aus Hamburg dürfte alles andere als ein Aufbaugegner für den Tabellenvorletzten sein.

Mit nur einem Sieg aus den bisherigen zehn Ligaspielen steht das Team von Trainer Felix Magath bereits mit dem Rücken zur Wand. "Das ist unser erstes Endspiel. Das müssen wir gewinnen", sagt Abwehrchef Christoph Metzelder und verdeutlicht die angespannte Situation.

Dabei ist nicht mehr wie zu Saisonbeginn die Abwehr das Problem, sondern die völlig verunsicherte Offensive. Nur ein Tor gelang den Schalkern in den vergangenen vier Pflichtspielen.

Neuer: "Schwer, klaren Kopf zu bewahren"

Magath gab am Donnerstag bekannt, dass er ein Gespräch mit Stürmerstar Raúl führen wird: "Ich denke aber nicht dran, ihn draußen zu lassen."

Vorschriften, wie der spanische Routinier im Schalke-Dress zu spielen hat, will der Coach nicht machen. Auch wenn der Trainer das Empfinden hat, es wäre besser, wenn Raul "weiter vorne agieren würde. Aber es bleibt dabei, er kann sich bewegen wo und wie er will", so Magath, der seinen Superstar keinesfalls infrage stellen will.

Mannschaftskapitän Manuel Neuer, der sein Team am Dienstag in der Champions League bei Hapoel Tel Aviv (0:0) vor einer weiteren Pleite bewahrte, sieht jedoch weitere Probleme: "In unserer Situation ist es schwer, klaren Kopf zu bewahren."

Kampf um jeden Punkt

Während das Selbstbewusstsein im Keller ist, steigt bei den Gelsenkirchenern die Angst vor der nächsten Pleite. "St. Pauli wird uns in Sachen Kampf einiges abverlangen. Es wird darauf ankommen, wie wir das annehmen", sagt Metzelder, der der eigenen Mannschaft eigentlich "mehr Qualität" als dem Tabellen-13. aus der Hansestadt attestiert.

Doch derzeit seien andere Tugenden gefragt: "Wir müssen mit Zähnen und Klauen um jeden einzelnen Punkt kämpfen."

Magath folgt indes einer ganz eigenen Logik und hofft nach dem gehemmten Auftritt von Tel Aviv endlich auf einen Befreiungsschlag.

"Bisher haben wir in der Champions League gute Leistungen gebracht und dann anschließend in der Meisterschaft daneben gelegen. Jetzt habe ich die Hoffnung, dass wir es diesmal umgekehrt machen und uns die gute Leistung für die Bundesliga aufgehoben haben."

Asamoah und Takyi fehlen

St. Pauli will die Selbstzweifel des Gegners derweil nutzen und legt den Finger in die Wunde: "Schalke ist angeschlagen und wir sind auswärts ein unangenehmer Gegner", sagt Trainer Holger Stanislawsk.

"Wir fahren nicht bloß da runter, weil wir eine gute Figur abgeben wollen, sondern um uns die Punkte zu holen." Immerhin konnten die Kiezkicker in dieser Saison bereits drei Auswärtssiege einfahren.

Ausgerechnet auf den Ex-Schalker Gerald Asamoah muss Stanislawski beim Gastspiel in Gelsenkirchen allerdings verzichten. Der 32 Jahre alte ehemalige Nationalstürmer sah am Samstag gegen Eintracht Frankfurt (1:3) die Gelb-Rote Karte und ist gegen seinen Ex-Klub gesperrt. Zudem fehlt Mittelfeldspieler Charles Takyi wegen einer Knöchelprellung.

Kommentar: Was wirklich an Schalke schockiert

 

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung