Heynckes ist zuversichtlich

Bayern gegen Leverkusen unter Erfolgsdruck

SID
Samstag, 20.11.2010 | 11:54 Uhr
Wettbewerbsübergreifend erzielte Bastian Schweinsteiger sechs Tore in dieser Saison
© sid
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
Serie A
Fr02:00
Flamengo -
Chapecoense
CSL
Sa13:35
Tianjin Teda -
Guangzhou R&F
Segunda División
Sa21:00
Getafe -
Teneriffa (Finale Rückspiel)
Serie A
So00:00
Santos -
Sport Recife
J1 League
So12:00
Tosu -
Urawa
CSL
So13:35
Guangzhou -
Hebei
Serie A
So21:00
Ponte Preta -
Palmeiras
Serie A
So23:30
Bahia -
Flamengo
Serie A
Mo00:00
Chapecoense -
Atlético Mineiro
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa

Im Spitzenspiel gegen Bayer Leverkusen steht Rekordmeister Bayern München am Abend unter Erfolgsdruck. Spitzenreiter Dortmund muss beim Überraschungsteam aus Freiburg antreten.

Zumindest für 90 Minuten ruht die Freundschaft von Jupp Heynckes mit Uli Hoeneß und Co.: Der Chefcoach von Bayer Leverkusen trifft mit seiner Mannschaft auf Titelverteidiger Bayern München, den er einst selbst viele Jahre betreut hatte und zu dem er nach wie vor glänzende persönliche Kontakte besitzt.

Aber für den 65 Jahre alten Trainer-Routinier zählt am heutigen Samstag (18.15 Uhr im LIVE-TICKER) nur ein Sieg, um das schon komfortable Punktepolster des Tabellenzweiten von fünf Zähler auf das Starensemble von der Isar weiter ausbauen zu können.

"Warum sollten wir nicht gewinnen?"

"Warum sollten wir nicht gegen den FC Bayern gewinnen? Wir haben in der letzten Saison zweimal unentschieden gegen sie gespielt und waren jeweils die bessere Mannschaft", sagte Heynckes, angesprochen auf die Negativserie der Werkself gegen die Münchner in der Bundesliga. Denn seit sechs Jahren warten die Rheinländer auf einen Erfolg. Kapitän Simon Rolfes dreht die Statistik jedoch ins Gegenteil: "Ich sehe das anders. Wir haben zuletzt zweimal unentschieden gespielt und davor im Pokal gegen sie gewonnen, sind also drei Spiele ungeschlagen..."

Heynckes sieht seine Mannschaft in "einer guten Verfassung", lobt regelmäßig "die Super-Moral" und den "Teamgeist". Drei Siege in Folge lassen Bayer gegen Bayern mit breiter Brust antreten, und Heynckes kennt den Gegner aus dem Eff-Eff.

Heynckes im Duell mit altem Klub

Zuletzt stand "Don Jupp" noch 2009 in der Nach-Klinsmann-Ära auf der Kommandobrücke des Rekordchampions, konnte allerdings im Saisonendspurt die deutsche Meisterschaft des VfL Wolfsburg nicht mehr verhindern. "Ich habe kurz unter ihm gearbeitet, wir waren aber sehr erfolgreich. Die Erfolge sprechen für sich. Jupp Heynckes ist ein hervorragender Trainer", lobt Bayern-Torwart Jörg Butt, einst Schlussmann in Leverkusen.

Für die Bayern geht es unterdessen darum, die Aufholjagd in Richtung Borussia Dortmund fortzusetzen. "Wir wollen drei Punkte, um den Abstand zu verkürzen", sagte Nationalspieler Bastian Schweinsteiger vor dem Gastspiel am Rhein.

Vorbild ist für die momentan sechstplatzierten Bayern in den kommenden Monaten kein Geringerer als Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel. "Wenn man immer an seine Chance glaubt, kann man es schaffen", sagte Franck Ribery. Nach siebenwöchiger Verletzungspause steht der Franzose wieder zur Verfügung, musste sich aber aufgrund seiner Leistung in einem Testspiel gegen die SpVgg Unterhaching unter der Woche harsche Kritik von Trainer Louis van Gaal gefallen lassen.

Immerhin gefielen dem Niederländer die Ausführungen Riberys in Bezug auf Vettel. Van Gaal: "Wir müssen mit dem Druck umgehen, aber ich finde es gut, dass der erste Spieler schon drauf angesprungen ist. Jetzt ist es noch die erste Runde, quasi das Qualifying, aber der Knockout ist was ganz anderes."

Klopp erwartet schweres Spiel

Tabellenführer Dortmund hofft dagegen, den Zwölf-Punkte-Vorsprung auf die Bayern noch ausbauen zu können - mit Leverkusener Schützenhilfe. Allerdings steht der BVB beim Tabellenvierten SC Freiburg vor einer schweren Aufgabe, dies weiß auch Trainer Jürgen Klopp: "Freiburg zählt neben Mainz und uns zu den unangenehmsten Gegnern in der Liga. Wir müssen sehr viel investieren, um dort zu bestehen. Es wird ein sehr laufintensives Duell." Sein Gegenüber Robin Dutt kündigte an: "Wir werden auch gegen Dortmund attackieren."

Dass der Vergleich Schalke 04 gegen Werder Bremen das Duell zwischen dem Tabellenelften und dem Tabellen-16. am 13. Spieltag ist, hätte vor Saisonbeginn wohl kaum jemand erwartet.

"Meine Mannschaft entwickelt sich, aber uns hängt der schlechte Saisonstart mit vier Niederlagen noch nach. Werder hat bei unserem letzten Aufeinandertreffen im Mai leider unsere letzten Meisterschaftshoffnungen zerstört, daher haben wir auch noch etwas gutzumachen", sagte S04-Coach Felix Magath. (Die weiteren Partien 15.15 Uhr im LIVE-TICKER)

Van Gaal zu Schweini: Geld oder Unterschrift

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung