Stimmen zum 11. Bundesliga-Spieltag

Gündogan: "Manchester wäre ein Traumverein"

SID
Samstag, 06.11.2010 | 19:28 Uhr
Ilkay Gündogan erzielte bei Nürnbergs Sieg gegen Köln einen Treffer
© Getty
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Nürnbergs Ilkay Gündogan spricht über seine Zukunft. Christian Heidel musste mit Augenzwinkern nach dem Spiel sofort zum Rapport, Mario Gomez wurde nach dem Unentschieden in Mönchengladbach schlecht. Frank Schaefer gefällt die Körpersprache seiner Leute nicht und Armin Veh glaubt nicht, dass Mladen Petric trifft weil Ruud van Nistelrooy fehlt. Die "Sky"-Stimmen zum Spieltag.

SC Freiburg - 1. FSV Mainz 05 1:0

Niko Bungert (FSV Mainz 05) über das Spiel: "Mittlerweile sind die Mannschaften so weit, dass sie sich auf uns einstellen - auf unsere Stärken. Vorher sind wir ein bisschen unterschätzt worden, mittlerweile machen es uns die gegnerischen Mannschaften schwerer. Die nächsten Spiele werden nicht leichter. Wir haben noch ein bisschen Arbeit vor uns, dass wir bald wieder ein Spiel gewinnen."

Christian Heidel (Manager FSV Mainz 05) mit deutlicher Ironie in der Stimme: "Wir müssen weg - zur Krisensitzung..."

Harald Strutz (FSV Mainz Präsident) über die Zukunft: "Wir wussten, dass so ein Phase kommt. Nun gilt es, die Ärmel hochzukrempeln und die Kräfte zu bündeln. Dann könnte es mit der schlechten Phase mal wieder vorbei sein. Nun ist wieder der Erfolg gefragt. Das Potenzial in der Mannschaft ist nämlich da."

Robin Dutt (Trainer SC Freiburg) auf die Frage, warum er kein Statement zum Spiel abgiebt: "Damit will ich zeigen, dass der Sieg der Mannschaft gehört."

Borussia Mönchengladbach - FC Bayern München 3:3

Mario Gomez (FC Bayern München) über das Spiel: "Wir dürfen dieses Spiel nie und nimmer Unentschieden spielen. Wir haben in der ersten Halbzeit überragenden Fußball gespielt, hätten viel höher führen müssen. Dann kommen wir aus der Kabine und sagen uns, dass wir es nicht so machen wollen wie in Cluj, wo wir die ersten zehn Minuten verpennt haben. Und dann passiert genau das gleiche wieder. Und dann rennen wir dem 3:2 hinterher. Die Moral ist da, wir haben den Punkt mehr als verdient. Aber am Ende ist es zum Kotzen."

Louis van Gaal (Trainer FC Bayern München) dessen Wutrede in der Kabine noch in der Mixed Zone zu hören war: "Nach dem Spiel war es laut. Ich habe gehört, dass mich einige verstanden haben."

Michael Frontzeck (Trainer Borussia Mönchengladbach) über das Spiel: "Es ist eine Enttäuschung, wir waren kurz davor, zu gewinnen. Aber die Jungs haben eine große Moral bewiesen - so zurückzukommen in der zweiten Halbzeit. Das spricht für die Mannschaft. Trotz allem ist die Situation nach wie vor unangenehm."

Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandsvorsitzender FC Bayern München): "In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt. Von der 45. bis zur 75. Minute haben wir unkonzentriert gespielt und haben Gladbach zurück ins Spiel kommen lassen - Dann stand es auf einmal 3:2 und dann spielt man zum Schluss leider nur 3:3 - es ist eher eine gefühlte Niederlage als ein gefühlter Gewinn."

1. FC Nürnberg - 1. FC Köln 3:1

Ilkay Gündogan (1. FC Nürnberg) über Angebote anderer Vereine: "Natürlich bekommt man da einiges mit. Wenn man sein Gesicht in einer Zeitung sieht und Manchester United drüber steht, dann ist es natürlich nicht leicht, das komplett auszuschalten. Aber mit Unterstützung meiner Trainer, Mitspieler und der Familie bekomme ich das ganz gut hin. Ich weiß schon, was ich zu tun habe und was nicht. Manchester United wäre natürlich ein Traumverein. Aber bis dahin ist noch ein langer Weg.""

Martin Bader (Manager 1. FC Nürnberg): "Es ist schön, dass wir mal nicht das Messer an der Kehle haben. Aber wir vergessen nicht, wo wir herkommen. Wir werden hier nicht fürs Träumen bezahlt, sondern für realistische Einschätzungen."

Frank Schaefer (Trainer 1. FC Köln): "Wir haben in der ersten Halbzeit keine Gelbe Karte gesehen, waren nicht aggressiv genug. Das hatte nichts mit Abstiegskampf zu tun. Die Körpersprache hat mir nicht gefallen."

Lukas Podolski (1. FC Köln): "Ich gebe zu, dass wir nicht das gezeigt haben, was uns gegen Hamburg und im Pokal gegen 1860 München stark gemacht hat"

Hamburger SV - 1899 Hoffenheim 2:1

Ralf Rangnick (Trainer TSG 1899 Hoffenheim): "Es ist das vierte Spiel in der Saison, wo wir geführt und am Ende entweder gar keinen Punkt oder nur einen Punkt geholt haben. Das fehlt uns noch, um da dran bleiben zu können, dass wir aus einer Dominanz, wie wir sie in der ersten Halbzeit hatten, dann am Ende nur einen oder wie heute keinen Punkt holen."

Mladen Petric (Hamburger SV): "Heute wurden wir endlich mal belohnt für den Aufwand, den wir betrieben haben. Ich denke, dass wir sehr schönen Fußball gespielt haben - am Ende wurden wir dafür belohnt".

Armin Veh (Trainer Hamburger SV) zum Höhenflug von Mladen Petric ohne Ruud van Nistelrooy: "Ich sehe es nicht so, dass Mladen nur trifft, wenn Ruud nicht dabei ist. Außerdem darf man nicht vergessen, dass wir zwei dieser drei Spiele verloren haben."

Eintracht Frankfurt - VfL Wolfsburg 3:1

Michael Skibbe (Trainer Eintracht Frankfurt) zum Spiel: "Wir haben am Ende verdient gewonnen, aber trotzdem: Wolfsburg war sehr schwer zu schlagen."

Edin Dzeko (VfL Wolfsburg): "Wir haben die erste Halbzeit in jedem Fall verschlafen. Wir haben verloren, wir sind selber Schuld. Wir haben in der zweiten Halbzeit gut gespielt  - leider haben wir nicht geschafft, dieses zweite Tor zu machen."

Maik Franz (Eintracht Frankfurt) über die Tabellensituation: "Wir haben am Anfang der Saison auf den Deckel bekommen, deshalb bleiben wir jetzt ruhig. Wir freuen uns ohne große Worte",

Pirmin Schwegler nach seinem Tor gegen den Schweizer Nationalmannschaftskollegen Diego Benaglio: "Nach diesem Tor wird Diego nicht gut auf mich zu sprechen sein",

FC Schalke 04 - FC St. Pauli 3:0

Raul (FC Schalke 04) nach seinem Doppelpack: "Ich bin sehr glücklich und zufrieden, vor allem dass wir den Fans den Sieg widmen konnten. Ich glaube schon, dass ich noch den Torriecher habe und ich hoffe darauf noch weitere Tore zu machen. Die Diskussionen um meine Position gehören zum Fußballgeschäft dazu, das bin ich gewohnt und ich empfinde das nicht als Kritik."

Christoph Metzelder FC Schalke 04): "Der Sieg war natürlich wichtig, das war gut für unser Punktekonto, gut für unser Selbstvertrauen und natürlich auch gut für die Schalker Seele, die ordentlich gelitten hat in den letzten Wochen. Wir müssen uns in die Saison kämpfen, es ist leider Gottes schon spät, aber noch nicht zu spät."

Der 11. Spieltag im Überblick

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