Mainz und Nürnberg hinter FCA-Talent Hain her?

Von SPOX
Montag, 15.11.2010 | 14:51 Uhr
Stephan Hain spielt seit 2007 für den FC Augsburg in der zweiten Bundesliga
© Getty
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Medienberichten zufolge wollen der FSV Mainz 05 und der 1. FC Nürnberg Stephan Hain vom FC Augsburg. Edin Dzeko dementiert alle Gerüchten und Lukas Podolski hat anscheinend eine Ausstiegsklausel beim 1. FC Köln. Christian Heidel geht souverän mit der Mainzer Schwächephase um.

Mainz und Nürnberg an Hain dran? Stephan Hain schoss acht Tore in 35 Zweitligaspielen für den FC Augsburg. Im Sommer läuft der Vertrag des Offensivallrounders aus und laut seinem Berater hat er gleich mehrere Angebote aus der Bundesliga. Dem "Kicker" erklärte der: "Bis Weihnachten fällt eine Entscheidung. Es gibt drei Anfragen von Erstligisten."

Ein Kandidat für die Verpflichtung des 22-Jährigen soll der FSV Mainz 05 sein. Die Mainzer müssen am Ende der Saison mit Andre Schürrle (wechselt zu Leverkusen) und Lewis Holtby (Leihvertrag mit Schalke endet) gleich zwei ihrer stärksten Offensivkräfte abgeben. Hain, der die gleiche Position bekleidet, wäre eine interessante Alternative. Sein Berater Heiko Weber behauptet, dass er durch Mittelsmänner vom Mainzer Interesse wisse.

Neben dem Tabellendritten der Bundesliga soll nach "Kicker"-Informationen auch der 1. FC Nürnberg am Augsburger interessiert sein. Club-Manager Bader und Trainer Dieter Hecking saßen angeblich am Wochenende bei Augsburg auf der Tribüne und beobachteten das Talent.

Stuttgart will Schieber im Sommer zurück: Das angebliche Interesse an Hain ist nicht ohne Grund, schließlich muss der 1. FC Nürnberg im Sommer seinen derzeit zweitbesten Torjäger wieder abgeben. Julian Schieber half dem FCN bisher mit drei Toren und sieben Assists, ist allerdings nur vom VfB Stuttgart ausgeliehen.

Die Schwaben wollen den Stürmer auf keinen Fall hergeben. "Wir freuen uns, wenn Julian im Sommer zurückkommt", sagte VfB-Sportdirektor Fredi Bobic und betonte: "Er ist ein Spieler, den wir nicht so gerne hergegeben haben. Deswegen die Ausleihe, ohne Kaufklausel."

Auch der Club bleibt realistisch. Manager Martin Bader nahm es gelassen und sagte: "Immerhin haben wir neun Monate Zeit, einen Nachfolger zu holen."

Dzeko dementiert alle Gerüchte: Beim VfL Wolfsburg läuft es derzeit noch nicht rund, trotzdem spielt Edin Dzeko wieder eine beeindruckende Saison und schoss bereits acht Tore. Sollten die Wölfe aber erneut den internationalen Wettbewerb verpassen, wird es noch schwerer, den Bosnier zu halten. Der findet die derzeitigen Gerüchte um seine Person allerdings nur lächerlich.

"Ich bekomme alles mit. Auch dass ich bei Juve unterschrieben habe. Ich weiß, dass ich mit niemandem gesprochen habe, bei keinem Klub unterschrieben habe, auch nicht bei den Bayern", sagte der 24-Jährige jetzt zum "Kicker" und betonte: "Da muss ich einfach nur lachen, wenn ich diese Sachen lese."

Heidel bleibt völlig gelassen: In den jüngsten sechs Pflichtspielen kassierte der FSV Mainz 05 fünf Niederlagen. Im letzten Spiel krachte es heftig, als Christian Wetklo die eigenen Fans angriff. Manager Christian Heidel erklärte sich die Reaktion ganz einfach: "Es gibt Spieler, denen darf man direkt nach dem Spiel kein Mikro unter die Nase halten. In so einer Situation muss ein Spieler auch einfach die Klappe halten. Aber wir kennen unseren Wetti, der platz manchmal einfach vor Emotionen."

Auch eine Krise will sich der 47-Jährige nicht einreden lassen. Vor versammelten Presseleuten lachte Heidel nur und sagte: "Schreibt ruhig, dass Mainz 05 auf dem Boden der Tatsachen gelandet ist. Denn der lautet Platz drei."

Hat Podolski eine Ausstiegsklausel? Das Spiel gegen Borussia Mönchengladbach bezeichnete Lukas Podolski als "eine Beleidigung für die Fans" und gemeinsam mit dem 1. FC Köln ist er nun Tabellenschlusslicht. Sollten die Geißböcke tatsächlich am Ende der Saison absteigen, könnte Podolski laut "Bild" dank einer Ausstiegsklausel für fünf Millionen Euro wechseln.

Das wäre gerade einmal die Hälfte von dem Geld, das der FC 2009 an die Bayern überwies. Podolski selbst sagte wegen einer Sprunggelenksreizung das Länderspiel gegen Schweden ab, ist aber am nächsten Sonntag wohl wieder einsatzbereit.

Bänderriss bei Gojko Kacar bestätigt

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