Nationalkeeper Rene Adler im Interview

Rene Adler: "Bayern bloß nicht unterschätzen"

Von Interview: Benny Semmler
Dienstag, 16.11.2010 | 13:48 Uhr
Rene Adler gab im Oktober 2008 beim 2:1 gegen Russland sein Nationalmannschaftsdebüt
© Getty
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Rene Adler verpasste wegen eines Rippenbruchs die Weltmeisterschaft in Südafrika. Nach dieser bitteren Verletzungspause greift der 25-Jährige in der Bundesliga und in der Nationalmannschaft wieder voll an und steht gegen Schweden am Mittwoch im DFB-Tor. Im SPOX-Interview spricht Adler über Leverkusens Stärken, Sidney Sam, die Bayern und das Länderspiel gegen Schweden.

SPOX: Rene Adler, Sie stehen mit Ihrem Team in der Tabelle hinter Borussia Dortmund auf Platz 2. Was sagt das über Bayer Leverkusen aus?

Rene Adler: Dass wir für den Moment sehr zufrieden sind. Gerade wenn man unsere Verletztenliste sieht, ist der aktuelle Tabellenplatz ein super Resultat.

SPOX: Viele Teams stolpern den Erwartungen hinterher oder spielen deutlich darüber. Über die 24 Punkte von Bayer Leverkusen wird jedoch kaum gesprochen.

Adler: Es gibt wohl Schlimmeres und wir sind ganz froh darüber, dass bei uns nicht der große Medienrummel herrscht. So können wir uns Woche für Woche auf den Punkt und in aller Ruhe vorbereiten. Sprich: Wir fühlen uns in der Rolle des Verfolgers sehr wohl.

SPOX: Was sagen Sie, warum läuft's bei Bayer?

Adler: Wir haben uns vor der Saison gut verstärkt und sind vor allem in der Kaderbreite außerordentlich bestückt. Deswegen können wir auch Verletzte wie Sami Hyypiä, Michael Ballack, Eren Derdiyok oder Stefan Kießling auffangen. Nun erhalten Spieler wie Sidney Sam oder Lars Bender die Chance - und sie zeigen, dass man sich auf sie verlassen kann. Das zeigt wiederum die große Qualität des Kaders.

SPOX: Ihr Trainer kann im Grunde jeden Spieler bringen - Bayers Qualität ändert sich kaum.

Adler: Ja, das ist richtig. Wenn wir tauschen, haben wir so gut wie keinen Substanz- oder Qualitätsverlust. Das ist ein großer Verdienst von unseren Trainern. Gleichermaßen muss man den Verantwortlichen von Bayer Leverkusen ein großes Kompliment machen - die Einkaufspolitik kann sich sehen lassen.

SPOX: In der vergangenen Saison hatte Leverkusen zum gleichen Zeitpunkt 26 Punkte und war Tabellenerster. Sehen Sie weitere Unterschiede?

Adler: Der Unterschied zur letzten Saison sind die dazu gewonnenen Tugenden wie Kampf und Moral. Auch wenn wir mal schlecht spielen, gewinnen wir jetzt die Spiele. Diese Eigenschaften haben uns in den letzten Jahren immer mal wieder gefehlt.

SPOX: Mit vier Toren ist Sidney Sam momentan eine der auffälligsten Bayer-Figuren. Haben Sie damit gerechnet, dass er derart flott funktioniert?

Adler: Er hat ja schon im letzten Jahr als bester Spieler der zweiten Liga bewiesen, was er drauf hat. Wir sollten ihn jetzt aber nicht gleich wieder in die Nationalmannschaft reden. Der Junge spielt bislang eine gute Saison - mehr nicht.

SPOX: Vielleicht noch ein Wort zum kommenden Gegner Bayern München. Der FCB kommt am Samstag nach Leverkusen...

Adler: Die Bayern darf man auch in einer schlechteren Phase bloß nie unterschätzen. Sie sind weiterhin die beste deutsche Mannschaft. Aber: Wir haben die breite Brust, wir spielen zu Hause und wir können die Bayern zu schlagen.

SPOX: Vorher geht's mit dem DFB-Team am Mittwoch zum Freundschaftsspiel nach Schweden. Freuen Sie sich?

Adler: Ich finde, dass ein Länderspiel kein Freundschaftsspiel sein kann. Wir präsentieren uns in so einem Spiel auf einer internationalen Bühne, da geht es immer zur Sache und jeder will sich beweisen. Ein Länderspiel ist einfach immer ein besonderes Erlebnis und eine Auszeichnung.

Rene Adler im Steckbrief

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