Freitag, 26.11.2010

Aufgeschnappt: Die Zitate zum 14. Spieltag

Wer toppt die Mainzer Boyband?

Marcel Risse sucht nach einem neuen Instrument, Jan Rosenthal ist eher unmusikalisch. In Wolfsburg stellt man abstruse Thesen auf und in Mönchengladbach gibt's keine Verteidiger mehr. Der verbale Auftakt ins Bundesliga-Wochenende.

Wollen wir künftig wieder öfter sehen: kreativen Torjubel à la Luca Toni
© Getty
Wollen wir künftig wieder öfter sehen: kreativen Torjubel à la Luca Toni
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"Bis jetzt habe ich einmal gesungen und einmal Trompete gespielt." (Marcel Risse, FSV Mainz 05)

Und was kommt als nächstes? Xylophon? Digeridoo? Das mit der Mainzer Boyband ist doch langsam ausgelutscht. Als Alternative schlagen wir einfach mal die Stefan-Kuntz-Gedächtnissäge vor. Zur Not auch den Ohrschrauber von Luca Toni.

"Der VfB ist keine schlechte Mannschaft, sie haben schließlich 6:0 gegen Bremen und sogar 7:0 gegen Mönchengladbach gewonnen." (David Jarolim, Hamburger SV)

Der HSV-Oldie scheint in den letzten Wochen wenig Sportschau geguckt zu haben. Sonst wüsste Jarolim, dass Kantersiege gegen Bremen und Gladbach nicht mehr unbedingt als Gütesiegel für fußballerische Klasse zu verstehen sind. Die Zeiten sind vorbei. In Ostmark kann man übrigens auch nicht mehr bezahlen.

"Außerdem bin ich ja eh nicht der Typ, der nach einem Tor mit der Eckfahne Gitarre spielt." (Jan Rosenthal, SC Freiburg)

Dankesehr, Herr Rosenthal! Wie gesagt, wir sind beim Jubeln auch etwas oldschool.

"Auswärts kommen wir einfach nicht so ins Spiel und warten immer bis zum Gegentor, bevor wir zu spielen anfangen." (Edin Dzeko, VfL Wolfsburg)

Kompliziertes Problem, einfache Lösung: In der ersten Minute einfach Prinz Poldi durchlaufen lassen, das 0:1 kassieren und anschließend 89 Minuten lang vernünftigen Fußball spielen.

"Das ist eine Ausnahmesituation, die ich in dieser Form noch nicht erlebt habe. Man hat ein paar Verletzte, das ist ganz normal. Dass es sich aber bei uns allein auf die Defensivabteilung beschränkt, ist schon sehr außergewöhnlich." (Michael Frontzeck, Trainer Borussia Mönchengladbach)

Empfehlung fürs Borussen-Derby: einfach mal mit fünf Stürmern auflaufen. Das wäre außergewöhnlich - und ein wenig gewagt. Würde den Tabellenführer aber sicher erstmal verwirren.

"Es gibt immer Möglichkeiten etwas zu verändern, auch wenn es zuletzt gut gelaufen ist." (Jupp Heynckes, Trainer Bayer Leverkusen)

Don Jupps Streben nach Glück macht auch vor unpopulären Maßnahmen nicht Halt. "Never change a running system" ist doch nur wieder so eine Phrase. Wer wirklich Erfolg haben will, der rotiert.

"Wir wollen den Fans beweisen, dass wir mehr drauf haben, als nur zu verlieren." (Per Mertesacker, Werder Bremen)

Werder kann verlieren. Werder kann auch hoch verlieren. Mit dem Lauf soll jetzt aber Schluss sein. Fordert zumindest der Innenverteidiger - wenn auch etwas hintenrum.

Der 14. Spieltag in der Übersicht

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