Bundesliga - 3. Spieltag

Podolski neuer Anführer beim FC

SID
Montag, 13.09.2010 | 13:42 Uhr
Endlich geht es aufwärts für Neu-Kapitän Poldi und seinen FC
© Getty
Advertisement
Ligue 1
Amiens -
Lille
Serie A
Hellas Verona -
Bologna
Premier League
Brighton -
Stoke
Primera División
Eibar -
Real Betis
Copa Sudamericana
Libertad -
Independiente
Championship
Ipswich -
Sheffield Wed
Copa Libertadores
Gremio -
Lanus
Indian Super League
Chennai -
NorthEast United
Copa Sudamericana
Flamengo -
Junior
Indian Super League
Kerala -
Jamshedpur
Ligue 1
St. Etienne -
Straßburg
Premiership
Dundee -
Rangers
Premier League
West Ham -
Leicester
Primera División
Celta Vigo -
Leganes
A-League
FC Sydney -
Brisbane
Primera División
Alaves -
Eibar
Championship
Barnsley -
Leeds
Serie A
Bologna -
Sampdoria
Championship
Norwich -
Preston
Primera División
Real Madrid -
Malaga
Ligue 1
Rennes -
Nantes
Serie A
Chievo Verona -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
Hellas Verona
Premier League
Liverpool -
Chelsea
Primera División
Real Betis -
Girona
Championship
Sheff Utd -
Birmingham
Ligue 1
Caen -
Bordeaux
Ligue 1
Dijon -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Lille
Ligue 1
Troyes -
Angers
Premier League
Tottenham -
West Bromwich (DELAYED)
Primera División
Levante -
Atletico Madrid
Premier League
Swansea -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Man United -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Watford (DELAYED)
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
J1 League
Kashima -
Kashiwa
Primera División
La Coruna -
Bilbao
Eredivisie
Excelsior -
PSV
Premier League
Southampton -
Everton
Super Liga
Cukaricki -
Roter Stern
Ligue 1
Nizza -
Lyon
Serie A
Genua -
AS Rom
Serie A
AC Mailand -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Neapel
Primera División
Real Sociedad -
Las Palmas
Ligue 1
Marseille -
Guingamp
Premier League
Huddersfield -
Man City
Serie A
Lazio -
Florenz
Primera División
Villarreal -
Sevilla
Premier League
Burnley -
Arsenal (DELAYED)
First Division A
Brügge -
Zulte-Waregem
Primera División
Valencia -
Barcelona
Serie A
Juventus -
Sampdoria
Ligue 1
Monaco -
PSG
Primeira Liga
Benfica -
Setubal
Superliga
River Plate -
Newell's Old Boys
Premier League
Spartak -
Zenit
Serie A
Atalanta -
Benevento
Championship
QPR -
Brentford
Primera División
Espanyol -
Getafe
Ligue 1
Amiens -
Dijon
Ligue 1
Straßburg -
Caen
Coppa Italia
Sampdoria -
Pescara
Ligue 1
Bordeaux -
St. Etienne
Premier League
Watford -
Man United
Copa del Rey
Real Madrid -
Fuenlabrada
Premier League
Brighton -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
West Bromwich -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Tottenham (DELAYED)
Copa Sudamericana
Independiente -
Libertad
Coppa Italia
Chievo Verona -
Hellas Verona
Ligue 1
Angers -
Rennes
Ligue 1
Guingamp -
Montpellier
Ligue 1
Lyon -
Lille
Ligue 1
Metz -
Marseille
Ligue 1
Nantes -
Monaco
Ligue 1
Toulouse -
Nizza
Copa del Rey
Barcelona -
Murcia
Premiership
Rangers -
Aberdeen
Cup
Anderlecht -
Lüttich
Ligue 1
PSG -
Troyes
Premier League
Stoke -
Liverpool
Copa del Rey
Atletico Madrid -
Elche
Premier League
Bournemouth -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Arsenal -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Man City -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Everton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Swansea (DELAYED)
Copa Libertadores
Lanus -
Gremio
Indian Super League
Goa -
Bengaluru
Coppa Italia
Udinese -
Perugia
Copa del Rey
Villarreal -
Ponferradina
Cup
Zulte-Waregem -
Brügge
Coppa Italia
Genua -
Crotone
Copa Sudamericana
Junior -
Flamengo
Indian Super League
Jamshedpur -
Kalkutta
Serie A
AS Rom -
SPAL
Primeira Liga
Sporting -
Belenenses
Ligue 1
Dijon -
Bordeaux
Serie A
Neapel -
Juventus
Championship
Leeds -
Aston Villa
Primera División
Malaga -
Levante
Primeira Liga
Porto -
Benfica
J1 League
Iwata -
Kashima
J1 League
Kobe -
Shimizu
A-League
Newcastle -
Melbourne City
Primera División
Barcelona -
Celta Vigo
Premier League
Lok Moskau -
Kasan
Primera División
Atletico Madrid -
Real Sociedad
Ligue 1
Straßburg -
PSG
Premier League
Arsenal -
Man Utd
Primera División
Sevilla -
La Coruna
Ligue 1
Lille -
Toulouse
Premier League
Watford -
Tottenham (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Real Madrid
Premier League
West Brom -
Crystal Palace (DELAYED)
Primera División
Leganes -
Villarreal
Serie A
Benevento -
AC Mailand
Premiership
Aberdeen -
Rangers
Eredivisie
PSV -
Sparta
Premier League
Bournemouth -
Southampton
Ligue 1
St. Etienne -
Nantes
Serie A
Bologna -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Sassuolo
Serie A
Inter Mailand -
Chievo Verona
Primera División
Getafe -
Valencia
Ligue 1
Caen -
Lyon
Premier League
Man City -
West Ham
Primera División
Eibar -
Espanyol
First Division A
Zulte-Waregem -
Gent
Primera División
Las Palmas -
Real Betis
Serie A
Sampdoria -
Lazio
Ligue 1
Montpellier -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Arsenal

Lukas Podolski glänzte endlich auch mal im Vereinstrikot des 1. FC Köln. Für seinen etatmäßigen Sturmpartner Milivoje Novakovic brechen in Köln dagegen schwere Zeiten an.

Die jungen Wilden mit Lukas Podolski als Anführer sind die Zukunft des 1. FC Köln, die Ära von Milivoje Novakovic am Geißbockheim scheint dagegen abzulaufen. Den Ex-Kapitän und Torjäger a.D. hatte Trainer Zvonimir Soldo vor seinem abermaligen "Schicksalsspiel" gegen den FC St. Pauli mutigerweise erstmals draußen gelassen.

Dass beim 1:0 (1:0) der erste Saisonsieg der Rheinländer in der Fußball-Bundesliga, die beste erste Halbzeit seit langem und eine starke Leistung von Lukas Podolski folgten, war sicher kein Zufall. Und so könnte Novakovics Verbannung mehr als ein Denkzettel werden.

Vor allem Podolski blühte fünf Tage nach seiner Länderspiel-Gala im selben Stadion gegen Aserbaidschan (6:1) sichtlich auf. Viele Beobachter hatten Neid und Missgunst zwischen den Platzhirschen und Novakovic als "Hemmschuh" für Podolski ausgemacht, als alleinige Spitze und mit der Kapitänsbinde am Arm wirkte der 81-malige Nationalspieler plötzlich wie befreit.

Podolski als Leader

"Ich habe mir die Rolle als Kapitän zugetraut", sagte der 25-Jährige, der sofort ein Lob für die nachrückenden Talente aussprach: "Die Jungen haben Dampf gebracht und Druck gemacht." Das erste Bundesliga-Tor von U21-Nationalspieler Taner Yalcin (17.) bereitete der vielleicht neue Anführer mit einem fulminanten 30-Meter-Schuss an den Pfosten vor.

Den 19 Jahre alten Christian Clemens nahm er vor dessen überraschendem Bundesliga-Debüt in der Startelf symbolisch an der Hand. "Spiel dein Spiel, denk nicht nach", habe er dem Youngster geraten: "Und das hat er gut gemacht."

Auch vor den nach zwei Niederlagen zum Start schon wieder in die Kritik geratenen Soldo stellte sich "Poldi" mit ungewohnt deutlichen Worten. "Es ist zu billig, alles immer auf den Trainer zu schieben", sagte er: "Wir sitzen schließlich alle im selben Boot."

Podolski, den der Druck in der ersten Saison nach der vielumjubelten Rückkehr von Bayern München zu erdrücken schien, gefiel sich sichtlich in der Rolle des Leitwolfs und Führungsspielers. Eine Aufgabe, die Novakovic trotz 52 Ligatoren in vier Jahren nie erfüllt hatte. Die Analyse Yalcins sprach Bände. "Das neue System mit einer Spitze finde ich gut", sagte der 20-Jährige, der nach dem Tor ein Herz formte, "als Dank an meine Mutter".

Novakovic auf dem Abstellgleis?

Ob der 31 Jahre alte Novakovic, den nach dem Spiel kein Medienvertreter zu Gesicht bekam, noch eine Chance auf eine Rückkehr ins Team hat, wollte Soldo nicht beurteilen. "Wir haben erst den 3. Spieltag. Jeder kann sich bis zum Ende der Saison beweisen", meinte der Kroate nur, ließ aber durchblicken, dass es ihm durchaus um "einen Systemwechsel" gegangen sei und stellte danach unmissverständlich klar: "Der Weg mit jungen Spielern ist unser Weg in dieser Saison."

Noch nicht vollzogen ist der Umbruch auf der Torwart-Position. Dass man ihn dort ruhig auch hätte wagen können, bewies am Sonntag der an St. Pauli ausgeliehene Thomas Kessler. Der 24-Jährige war in seinem vierten Bundesliga-Spiel bester Gäste-Spieler und strahlte mehr Sicherheit aus als Platzhirsch Faryd Mondragon (39) auf der Gegenseite.

"Das war ein hochemotionales Spiel", sagte der gebürtige Kölner: "Es ist komisch, als Torwart der gegnerischen Mannschaft herzukommen, wenn man zehn Jahre in diesem Klub gespielt und selbst bei den ganzen Bekloppten in der Kurve gestanden hat." Trotzdem verhinderte er bei einem Podolski-Heber das Tor als Krönung der Leistung seines früheren Teamkollegen. "Wir kennen uns eben gut, da habe ich geahnt, was er vorhat", sagte Kessler schmunzelnd.

Dennoch geht der Aufsteiger mit zwei unglücklichen 0:1-Niederlagen in Folge ins Stadtderby gegen den Hamburger SV am Samstag. "Wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht daran gewöhnen, in Schönheit zu sterben", sagte Trainer Holger Stanislawski: "Schließlich wird das nächste Spiel ein ganz besonderes."

Köln - St. Pauli: Wichtiger Dreier für den FC

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung