Bundesliga

SKY-Krise: Rauball zerstreut Bedenken

SID
Sonntag, 15.08.2010 | 12:43 Uhr
Reinhard Rauball ist seit August 2007 Liga-Präsident
© Getty
Advertisement
Serie A
Corinthians -
Gremio
Ligue 1
Saint-Etienne -
Montpellier
Premier League
West Ham -
Brighton
J1 League
Kobe -
Tosu
A-League
Sydney FC -
Sydney Wanderers
Primera División
Levante -
Getafe
Premier League
Chelsea – Watford
Premier League
Huddersfield -
Man United
Primera División
Real Betis -
Alaves
Ligue 1
Monaco -
Caen
Serie A
Sampdoria -
Crotone
Premier League
Southampton -
West Brom
Primera División
Valencia -
Sevilla
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
Bordeaux
Ligue 1
Angers -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Dijon
Ligue 1
Nantes -
Guingamp
Ligue 1
Rennes -
Lille
Premier League
Man City -
Burnley (DELAYED)
Primera División
Barcelona -
Malaga
Serie A
Neapel -
Inter Mailand
Primeira Liga
Porto -
Pacos Ferreira
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Florenz
Serie A
AC Mailand -
Genua
Serie A
SPAL -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man Utd -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
Eindhoven
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
Saint-Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol v
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
Deportivo

Ligapräsident Reinhard Rauball hat trotz der Finanzprobleme des Pay-TV-Senders SKY die Bedenken der Fußball-Klubs zerstreut. Rauball: "Bislang sind alle Rechnungen bezahlt worden."

UPDATE Vorläufige Entwarnung trotz SKY-Krise, der Ritterschlag für die Top-Star-Bundesliga und ein Angebot an die Bayern: Ligaverbands-Präsident Reinhard Rauball hat wenige Tage vor seiner erwarteten Wiederwahl am Mittwoch in Berlin deutlich Stellung zu wichtigen Themen bezogen.

Er zerstreute trotz der Finanzprobleme des Bundesliga-Senders SKY die Bedenken der alarmierten Klubs. "Bislang sind alle Rechnungen pünktlich bezahlt worden. Ich gehe davon aus, dass dies auch in der am kommenden Wochenende beginnenden Saison der Fall ist", sagte der 63-Jährige der "Bild am Sonntag".

Mit Blick auf die Wahl im Rahmen der Liga-Vollversammlung der 36 Vereine der 1. und 2. Liga am Mittwoch in Berlin meinte Rauball aber auch: "Wenn man zum Beispiel die Situation auf dem Fernsehmarkt sieht, fällt es mir schwer, den 36 Klubs blühende Landschaften zu versprechen."

Murdoch stellt SKY-Gewinne in Aussicht

Optimismus schöpft Rauball aus einem Treffen mit Sky-Hauptaktionär James Murdoch am Rande des Champions-League-Finals Ende Mai in Madrid.

"Er hat uns den Eindruck vermittelt, dass er mit Sky in absehbarer Zeit Gewinne machen und das Unternehmen ausbauen will", erklärte Rauball.

Die wirtschaftliche Lage beim Münchner Pay-TV-Sender, der die Übertragungsrechte von 2009 bis 2013 für rund 200 Millionen Euro pro Spielzeit von der Deutschen Fußball Liga (DFL) erworben hatte, scheint zumindest so problematisch, dass Rauball die 36 Erst- und Zweitligisten jüngst schriftlich über die aktuelle Situation informiert hat.

Verschärfung des Lizenzierungsverfahrens

Die DFL indes plant wegen der Verschlechterung der Vermögenslage der Vereine offenbar eine Verschärfung des Lizenzierungsverfahrens.

Auch darüber soll am Mittwoch abgestimmt werden. Die Pläne sehen nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Focus" unter anderem vor, dass jeder Erstligist seine Schulden in der kommenden Saison um zehn Prozent verringern muss.

Durch wirtschaftliche Einbußen hatten sich laut DFL Liquiditätsprobleme ergeben, die dazu führten, dass "in der abgelaufenen Spielzeit die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs bei einigen Klubs nicht immer durchgängig und zweifelsfrei gesichert war".

Die Übernahme der Klubs durch zahlungskräftige Investoren ist für Rauball weiterhin keine Alternative. "In England erleben wir, was passiert, wenn branchenfremde Investoren aus anderen Kulturkreisen einen Verein übernehmen. Das kann dramatisch enden", warnte der Jurist, der auch deshalb weiter an der 50+1-Regel festhalten will. Rauball: "Die Mitgliederversammlung hat sich mit überwältigender Mehrheit für den Erhalt von 50+1 ausgesprochen - mit guten Argumenten. Diese werde ich als Präsident vertreten."

Rauball schwärmt von Liga mit Top-Stars

Trotz der Abgänge der Nationalspieler Sami Khedira (Real Madrid), Jerome Boateng (Manchester City) und eventuell Mesut Özil (Angebot von Real Madrid) hat für Rauball die Bundesliga an Strahlkraft gewonnen.

"Wir haben jetzt eine Liga echter Top-Stars. Arjen Robben, Franck Ribery, Bastian Schweinsteiger - und auch Thomas Müller zähle ich nach der WM dazu. Um Philipp Lahm buhlen internationale Vereine, Manuel Neuer war meiner Meinung nach der beste Torwart in Südafrika", betonte Rauball.

Der Ligaverbands-Präsident sagte zudem Rekordmeister Bayern München die Unterstützung im Fall Robben zu. Der Titelverteidiger will juristisch gegen Hollands Verband vorgehen, weil Robben verletzt von der WM aus Südafrika zurückkam und längere Zeit ausfällt.

Rauball: "Die Bayern sind entschlossen, ihre Rechte wahrzunehmen. Wir unterstützen sie, falls gewünscht. Unter der Prämisse, dass es nachzuweisen ist, dass Robben bereits vor der WM verletzt war."

Pay-TV-Sender SKY erhält neue Finanzspritze

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung