Werders Transferkarussell dreht sich

SID
Mikael Silvestre (r.) war 40 Mal für die Equipe Tricolore im Einsatz und erzielte dabei zwei Treffer
© Getty

Werder Bremen hat nach dem französischen Ex-Nationalspieler Mikael Silvestre auch den Nordiren Liam Boyce von Cliftonville verpflichtet. Derweil haben die Bremer den Vertrag mit Markus Rosenberg vorzeitig um ein Jahr bis 2012 verlängert. Für die laufende Saison wird der Schwede an Racing Santander verliehen.

Anzeige
Cookie-Einstellungen

UPDATEMikael Silvestre war zuletzt vereinslos und wechselt ablösefrei an die Weser, wo er einen Vertrag bis 2012 unterschrieb. Der Kontrakt des Abwehrspielers beim FC Arsenal war am 30. Juni abgelaufen und wurde nicht verlängert.

"Werder Bremen ist für mich ein ganz neues großes Abenteuer", sagte Silvestre bei seiner Präsentation am Montag in der Hansestadt.

Erste Verhandlungen beim Sampdoria-Spiel

Der Routinier hatte bereits in der vergangenen Woche am Rande des Champions-League-Spiels der Norddeutschen bei Sampdoria Genua erste Verhandlungen mit den Bremern geführt.

Silvestre soll die Probleme bei Werder auf der linken Abwehrseite beheben, könnte aber auch eine Alternative für Innenverteidiger Naldo darstellen, der wegen einer Knieverletzung noch längere Zeit ausfallen wird.

Werder-Trainer Thomas Schaaf ist überzeugt, dass Silvestre seiner Mannschaft weiterhelfen wird. "Wir waren bei unseren Gesprächen sofort auf einer Wellenlänge. Mikael ist hungrig, er will mit uns noch viel erreichen", sagte er.

Nordire im Anflug

Ein weiterer Neuer steht laut übereinstimmenden Medienberichten ebenfalls in den Startlöchern. Die Bremer sollen sich demnach die Dienste des nordirischen Stürmers Liam Boyce gesichert haben.

Der 19-jährige gilt als großes Talent und soll in Bremen reifen. Für seinen Ex-Klub Cliftonville traf er in seiner ersten Saison gleich 19 mal.

Rosenberg verlängert und wird ausgeliehen

Der derzeit bei Werder perspektivlose Markus Rosenberg hat sich unterdessen in Richtung Spanien aus dem Staub gemacht und heuert für ein Jahr bei Racing Santander an.

"Das ist für alle Beteiligten eine sinnvolle Lösung. Markus möchte Spielpraxis sammeln, das konnten wir ihm aber bei uns trotz seiner aufsteigenden Form in der Vorbereitung und seines wichtigen Tores in der Champions-League-Qualifikation nicht garantieren", so Bremens Sportdirektor Klaus Allofs.

Und auch Rosenberg zeigte sich zufrieden: "Mit dieser Konstellation habe ich eine klare Perspektive vor Augen. Ich bin sicher, dass ich gestärkt zurückkehren werde."

Werder Bremen - Der Kader im Überblick