Donnerstag, 12.08.2010

Bundesliga

Beckenbauer gegen Wett-Monopol

Franz Beckenbauer hat im Vorfeld seines Abschiedsspiels zwischen Bayern München und Real Madrid eine Änderung des Sportwetten-Monopols gefordert.

Franz Beckenbauer spricht sich öffentlich gegen das staatliche Wettmonopol aus
© Getty
Franz Beckenbauer spricht sich öffentlich gegen das staatliche Wettmonopol aus

Einen Tag vor seinem Abschiedsspiel zwischen Bayern München und Real Madrid hat sich Franz Beckenbauer gegen den Erhalt des Sportwetten-Monopols in Deutschland ausgesprochen. "Ich halte genau wie unser Vorstands-Vorsitzender Karl-Heinz Rummenigge nichts vom Sportwetten-Monopol in Deutschland", sagte der Kaiser der "Bild".

Dem Sport in Deutschland würden so bis zu 400 Millionen Euro im Jahr an Sponsoring-Einnahmen fehlen. Und der Staat verzichte auf Steuern. "Die Politik ist jetzt gefragt. In Frankreich und Italien gibt es Konsensmodelle, die diese Probleme regeln", so der Kaiser.

Abschiedsspiel stand auf der Kippe

Die Partie am Freitagabend gegen die Königlichen aus Madrid war wegen des Monopols offenbar gefährdet, weil Real wegen des Werbeverbots für Sportwettenanbieter ohne den Schriftzug seines Sponsors bwin spielen muss. Ob er dies nachvollziegen könne? Beckerbauer: "Nein. Das ist absurd."

Im Mai hatte sich der deutsche Sport für eine staatlich regulierte, kontrollierte Öffnung des Sportwetten-Marktes ausgesprochen. Daran geknüpft war allerdings die Forderung nach dem Erhalt des staatlichen Veranstalter-Wettmonopols im Bereich der Lotterien (Glückspirale, Lotto, Toto).

Beckenbauer-Abschied: Real kommt mit allen Stars


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