Nerlinger legt im Ribery-Streit nach

SID
Dienstag, 10.08.2010 | 10:49 Uhr
Christian Nerlinger ist seit Juli 2009 Sportdirektor beim FC Bayern München
© Getty
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Im Streit um Superstar Franck Ribery hat Bayern Münchens Sportdirektor Christian Nerlinger den französischen Fußball-Verband scharf kritisiert.

Sportdirektor Christian Nerlinger hat im Streit um Superstar Franck Ribery nachgelegt und den französischen Fußball-Verband FFF scharf kritisiert.

"Irgendwann muss jetzt auch mal Schluss sein", sagte Nerlinger der "tz": "Einzelne Spieler so anzuprangern, das ist unglaublich." Der deutsche Meister hatte zuvor erklärt, Ribery nicht zu einer Anhörung vor der Disziplinar-Kommission des Verbandes am 17. August reisen zu lassen.

Der Mittelfeldspieler solle sich bei den Bayern auf die sportlichen Ziele konzentrieren und die Franzosen damit aufhören, die Spieler ewig zu verfolgen.

"Der gesamte französische Verband muss sich hinterfragen"

"Natürlich, es war eine schlechte WM für Frankreich. Aber das ist sicher nicht nur die Schuld Franck Riberys", sagte Nerlinger: "Da muss sich der gesamte französische Verband hinterfragen, was da aus den Fugen geraten ist."

Neben Ribery sollen auch Patrice Evra, Nicolas Anelka, Eric Abidal und Jeremy Toulalan über die Hintergründe des Trainingsstreiks der französischen Nationalelf bei der WM-Endrunde in Südafrika befragt werden. Bayern München will Ribery nicht zur Anhörung freistellen

"Diese Einladung, bzw. Vorladung ist nicht mit dem FC Bayern München abgestimmt. Gemäß den FIFA-Statuten müssen Klubs ihre Nationalspieler ausschließlich zu Pflichtterminen innerhalb des internationalen Fußballkalenders abstellen. Dies ist hier nicht der Fall. Aus diesem Grund wird der FC Bayern München Franck Ribery zu dieser Anhörung nicht freistellen", hatte es in einer Mitteilung der Bayern am Montag geheißen.

Ribery musste zur Stellungnahme nach Paris

Die französischen Spieler hatten nach dem Rauswurf von Anelka das Training unmittelbar vor dem letzten Gruppenspiel gegen Südafrika boykottiert.

Nach dem WM-Debakel mit dem Vorrunden-Aus hatte der 27-jährige Ribery dann vor der Staatsanwaltschaft in Paris Stellung zu einer Sex-Affäre beziehen müssen und war dabei einige Stunden in Polizeigewahrsam.

Gegen den Münchner Profi, dessen Schwager und den französischen Nationalspieler Karim Benzema ist ein Ermittlungsverfahren wegen der "Kontaktanbahnung zu einer minderjährigen Prostituierten" eingeleitet worden.

Bayern München bestreitet am 16. August 2010 das DFB-Pokalspiel in Köln gegen Germania Windeck. Tags darauf beginnt die Vorbereitung auf das Bundesliga-Auftaktspiel am 20. August gegen den VfL Wolfsburg.

Bayern stellt Ribery nicht für Anhörung frei

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