Fussball

Tamas Hajnal vor dem Absprung in Dortmund?

Von SPOX
Montag, 16.08.2010 | 11:51 Uhr
In der Saison 2008/2009 erzielte Tamas Hajnal fünf Tore und elf Vorarbeiten für Borussia Dortmund
© Getty

Tamas Hajnal scheint keine Chance bei Borussia Dortmund zu haben, noch will er aber bleiben. Jose Ernesto Sosa hingegen will Bayern München unbedingt verlassen. Hannover 96 sucht nach Verstärkungen im schwächelnden Sturm und der 1. FC Nürnberg will Angelos Charisteas abgeben. Die Gerüchte um Robinho und Schalke 04 scheinen indes aus der Luft gegriffen.

Was wird aus Tamas Hajnal? Die Zukunft des ungarischen Nationalspielers Tamas Hajnal bei Borussia Dortmund ist offener denn je. Der Spielmacher spielt im System von Jürgen Klopp aber offenbar keine Rolle mehr. Im DFB-Pokal-Auftaktmatch gegen Wacker Burghausen stand der Ungar nicht einmal mehr im Kader

Dem "Kicker" sagte Hajnal: "Nicht im Kader zu stehen war ein Schock für mich. Aber ich bleibe dran, ich werde weiter alles geben, ich will mit dem BVB erfolgreich sein."

Um dessen Position bemühen sich allerdings mit Lewandowski, Kagawa, Götze und bald auch Zidan gleich vier Spieler. Hajnal scheint sich hinten anstellen zu müssen. Gut möglich, dass der BVB ihm in den nächsten Tagen einen Wechsel nahelegen könnte.

Sosa: 100 Prozent Identifikation - mit Vereinswechsel: Im Spiel gegen Real Madrid stand Jose Ernesto Sosa in der Startformation des FC Bayern. Er durfte aber wohl vor allem deshalb beginnen, um sich für neue Vereine anzubieten. Die Münchener wollen ihren Sechs-Millionen-Einkauf loswerden.

Im "Kicker" äußerte sich der Spieler selbst zu einem angedachten Wechsel. "Fakt ist, dass ich mich zu 100 Prozent mit einem Vereinswechsel anfreunden kann", so der Argentinier. Sein vornehmliches Ziel lautet dabei Spanien oder Italien.

Empfehlen konnte sich der Mittelfeldspieler aber auch gegen die Madrilenen nicht und so fällt es schwer, Interessenten zu finden. "Es gibt nichts Konkretes", sagt sich Sosa.

Im italienischen "Radio Marte" zeigte allerdings Napoli-Sportdirektor Riccardo Bigon reges Interesse. "Sosa interessiert uns sehr, er steht auf unserer Liste ganz oben. Wir müssen aber noch abwägen, ob wir einen Spieler mit seinen Charakteristiken verpflichten", so Bigon

Hannover 96 auf Stürmersuche: Der katastrophale Auftritt im DFB-Pokal gegen Elversberg hat die Transferdiskussion weiter angefacht. Kein Treffer gelang den Hannoveranern im Spiel gegen den Viertligisten.

Umso mehr drängt Mirko Slomka nun auf neue Offensivkräfte. Die Verhandlungen mit Wunschspieler Moa Abdellaoue (24, Valeranga Oslo) stocken aber, weil der Spieler dank starker Leistungen in der Heimat immer teurer wird - Hannover aber weiter einen strikten Sparkurs fahren muss.

Als Alternative beobachten die 96er nach "Kicker"-Informationen daher einen frisch gebackenen Pokalhelden. Der Kanadier Olivier Occean (28) haute mit Kickers Offenbach den VfL Bochum raus und erzielte in vier Drittliga-Spielen vier Tore.

Hoffenheim an Island-Duo dran: In der EM-Qualifikation ging die deutsche U-21 sang- und klanglos gegen Island unter. Bei den Isländern überzeugten dabei vor allem zwei Spieler, die nun auch für 1899 Hoffenheim interessant werden könnten.

Laut "Kicker" beobachten die Hoffenheimer die beiden Offensivspieler Johann Berg Gudmunsson (19, AZ Alkmaar) und Gylfi Sigurdsson (20, FC Reading), die aber wohl erst ab Winter eingeplant sind.

Ralf Rangnick betonte noch einmal die Notwendigkeit, auf dem Transfermarkt aktiv werden zu müssen: "Wir wollen auch auf hohem Niveau spielen können, wenn zwei, drei Spieler ausfallen."

Schalker Interesse an Robinho eine Ente? Nach übereinstimmenden Informationen der "Waz" und des "Kickers" ist das angebliche Schalker Interesse an Robinho nicht mehr als ein weiteres Gerücht.

Robinho passe nicht in das Konzept von Schalke-Trainer Felix Magath. Der brasilianische Nationalstürmer ist in seinen Spielanlagen Raul zu ähnlich. Magath hingegen sucht einen kantigen und kopfballstarken Stoßstürmer.

Außerdem liegt das kolportierte 25-Millionen-Angebot nicht im finanziellen Rahmen der Gelsenkirchener.

Charisteas kurz vor dem Abschied: Die Zeichen verdichten sich, dass der 1. FC Nürnberg einen seiner Top-Verdiener von der Gehaltsliste streichen kann.

Der Grieche Angelos Charisteas, der im Sommer 2007 für 2,5 Millionen Euro zu den Franken wechselte, agierte bisher äußerst glücklos und scheint jetzt mit dem französischen Erstliga-Aufsteiger AC Arles-Avignon einen neuen Arbeitgeber gefunden zu haben. Laut "Kicker" müssen nur noch letzte Details geklärt werden.

Tamas Hajnal im Steckbrief

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