Camoranesi nach Stuttgart?

Von SPOX
Mauro Camoranesi spielt seit 2002 in Turin und machte seither 216 Spiele für Juve
© Getty

Beim VfB Stuttgart tut sich anscheinend noch was zum Ende der Transferperiode. Fredi Bobic kündigt für Montag die Vorstellung eines neuen Spielers fürs rechte Mittelfeld an, der ein echter Offensiv-Allrounder sein soll. Laut dem Team-Manager ist dies kein Spieler aus der Bundesliga. Das heiße Gerücht: Es handelt sich offenbar um Mauro Camoranesi von Juventus Turin.

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Kann man italienischen Medien Glauben schenken, so haben die Stuttgarter dabei einen echten Hochkaräter ins Auge gefasst.

Wie "datasport.it" berichtet, hat man Mauro Camoranesi von Juventus Turin im Visier. Der 33-jährige Italiener kann Juve verlassen, der Verein legt keinen Wert mehr auf den Mittelfeldspieler.

Nach einen schwacher Saison sortiert die "alte Dame" weiter Spieler aus und möchte die Mannschaft verjüngen. Da passt Camoranesi nicht mehr in das Konzept des neuen Trainers Luigi del Neri.

Auf die Frage, ob jetzt wegen des am Dienstag schließenden Transfermakrts alles sehr schnell gehen müsse, antwortete VfB-Manager Fredi Bobic vielsagen: "Von Italien hierher ist es ja nicht so weit."

Gute Chancen für den VfB

Beim VfB Stuttgart würde diese Verpflichtung durchaus Sinn machen. Zum einen kostet der Spieler nur 1,5 Millionen Euro Ablöse und zudem verfügt der Italiener über eine Menge internationale Erfahrung, was der jungen Mannschaft um Trainer Christian Gross sicherlich weiterhelfen würde.

Außerdem passt Camoranesi nahezu perfekt in das von Bobic beschriebene Profil des Offensiv-Allrounders.

Die Geschäftsbeziehungen nach Turin sind jedenfalls noch immer vorhanden. Mit Cristian Molinaro verpflichteten die Stuttgarter in diesem Jahr bereits einen Spieler von Juve. Dabei waren sich beide Parteien relativ schnell einig.

Bei Camoranesi scheint eine ähnlich schnelle Einigung auch möglich, schließlich endet das Transferfenster schon am Dienstag.

Unter Umständen könnte sogar ein weiterer Spieler verpflichtet werden. Dies wollte Bobic jedenfalls nicht ausschließen, merket aber an, dass "der Deal an den Finanzen scheitern" könnte.

Mauro Camoranesi im Steckbrief