Bundesliga

Arne Friedrich vor Wechsel

SID
Sonntag, 09.05.2010 | 21:49 Uhr
Arne Friedrich spielt seit 2002 für Hertha BSC Berlin
© Getty
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Nationalspieler Arne Friedrich steht bei Absteiger Hertha BSC Berlin vor dem Absprung. Angesichts massiver Fan-Widerstände droht auch Trainer Friedhelm Funkel das Aus.

Hertha BSC erlebte am Samstag das vorläufig letzte große Fest in der Bundesliga: 75.420 Fans füllten das Berliner Olympiastadion beim Gastspiel des neuen deutschen Meisters Bayern München, der mit 3:1 (1:0) gegen den Absteiger die Oberhand behielt. Inzwischen mehren sich die Anzeichen, dass etliche Leistungsträger der "alten Dame" aus der Hauptstadt den Rücken kehren werden.

So steht erwartungsgemäß Nationalspieler Arne Friedrich vor dem Absprung. "Ich glaube, das war mein letztes Spiel für Hertha", sagte der Kapitän nach der neuerlichen Heimpleite. Die Berliner haben offenbar auch gar nicht ernsthaft versucht, Friedrich zu halten. "Mein Berater hat mit Michael Preetz Gespräche geführt und es ist nicht so gewesen, dass Hertha mir ein Angebot gemacht hätte", sagte er dem "rbb". Auf die Frage, ob er sich ein klareres Bekenntnis von Hertha gewünscht hätte, sagte Friedrich: "Kein Kommentar".

Zuletzt war über einen Wechsel von Friedrich zum Hamburger SV spekuliert worden. Auch der VfL Wolfsburg soll Interesse am 30 Jahre alten Abwehrspieler haben. Der Defensivspezialist war vor acht Jahren von Arminia Bielefeld an die Spree gewechselt und wurde in Berlin schnell zum Nationalspieler.

Leistungsträger kehren Hertha den Rücken

Friedrich wird nicht der einzige Spieler sein, der die Hertha verlässt. Raffael, Adrian Ramos, Gojko Kacar und Lukasz Piszczek sowie des zuletzt nur selten eingesetzten Patrick Ebert werden mit anderen Klubs in Verbindung gebracht.

Dagegen deuten die Zeichen bei Mittelfeldspieler Fabian Lustenberger auf eine Vertragsverlängerung hin. "Man hat mir signalisiert, dass man mich halten möchte. Ich fühle mich wohl in Berlin und würde gerne bleiben", sagte der Schweizer.

Abgelaufen scheint die Zeit für Trainer Friedhelm Funkel. Schon vor dem vorerst letzten Bundesliga-Spiel der "alten Dame" riefen die Fans aus der Ostkurve lautstark "Funkel raus, Funkel raus". Der Hertha-Coach und die Verantwortlichen wollten sich zunächst nicht konkret zu den Zukunftsplanungen äußern und verwiesen auf Gespräche in den nächsten Tagen.

Funkels Kredit bei Anhängern, Medien und einem Teil der Spieler scheint verspielt. Zudem ist die Bilanz des 56-Jährigen niederschmetternd: In 27 Spielen unter seiner Regie holte die Mannschaft nur 21 Punkte. Die Berliner, 29 Spieltage in Folge Schlusslicht der Bundesliga, blieben auch im 16. Heimspiel in Serie ohne Sieg und steigerten den Negativ-Rekord von Tasmania Berlin aus der Saison 1965/66. Längst ranken sich Gerüchte um mögliche Nachfolger für den Trainerposten in der 2. Liga.

Bayern bedauern den Abstieg der Hertha

Beim frisch gebackenen deutschen Meister Bayern München herrschte Ratlosigkeit über die Gründe des Untergangs der Hertha. Trainer Louis van Gaal sah viel Qualität im Berliner Kader. "Hertha hat ein, zwei Spieler, die auch beim FC Bayern spielen könnten. Ich wundere mich, dass diese Mannschaft absteigt. Ich kenne die Gründe aber nicht", sagte der Niederländer.

Auch Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge hatte Mitleid mit den Berlinern: "Es tut mir sehr leid für Hertha. Die Bundesliga braucht die Hauptstadt. Es wäre schön, wenn sie nächstes Jahr direkt wieder hochkommen würden."

Arne Friedrich im Steckbrief

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