Absage für den VfL Wolfsburg

Houllier schwört: Nicht nach Wolfsburg

Von SPOX
Freitag, 30.04.2010 | 12:03 Uhr
Gerard Houllier (r.) trainierte von 1992 bis 1993 die französische Nationalelf
© Getty
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Gerard Houllier hat dem VfL Wolfsburg offenbar endgültig abgesagt. Über die Gründe wird wild spekuliert. Gaben gesundheitliche Probleme den Ausschlag, oder hatte der Franzose gar nie vor, nach Niedersachsen zu gehen?

Wolfsburgs Manager Dieter Hoeneß muss sich wohl nach einem neuen Kandidaten für den Trainerposten beim VfL Wolfsburg für die kommende Saison umschauen. Gerard Houllier, mit dem sich die Wölfe bereits einig gewesen sein sollen, hat laut "L'Equipe" das Angebot der Niedersachsen nach reiflicher Überlegung abgelehnt.

"Ich bin enttäuscht"

"Ich bin enttäuscht darüber, dass ich eine reizvolle Aufgabe in einer der attraktivsten Ligen absagen musste", wird der 62-Jährige in dem Blatt zitiert. Houllier soll "persönliche Gründe" für seine Entscheidung genannt haben.

Die "Bild" will erfahren haben, dass der frühere Trainer des FC Liverpool sich wegen gesundheitlicher Probleme die Belastung in der Bundesliga nicht mehr zutrauen würde. Bekannt ist, dass er bereits während seiner Zeit an der Anfield Road mit Herzproblemen zu kämpfen hatte.

Wollte Houllier nie zum VfL?

Zudem soll Houlliers Frau nun auch noch schwer erkrankt sein. "Ich schwöre euch, dass ich nicht nach Wolfsburg gehe", soll der frühere französische Nationalcoach gegenüber einigen Journalisten gesagt haben.

Derweil geistert noch eine weitere Variante umher. Die "L'Equipe" berichtet, dass Houllier nie vor hatte, nach Wolfsburg zu gehen. Der Grund: Sein Job, Frankreichs Bewerbung für die Europameisterschaft 2016 zu leiten, sei Houllier viel wichtiger.

Wie dem auch sei: Wolfsburg muss sich nach anderen Trainerkandidaten umsehen. Und dabei soll Hoeneß bereits konkrete Vorstellungen haben. Als heißester Kandidat für den Job von Interimscoach Lorenz-Günther Köstner gilt Bernd Schuster.

Der ebenfalls gehandelte Ex-HSV-Coach Martin Jol, der derzeit bei Ajax Amsterdam unter Vertrag steht, ist laut "Bild" intern durchgefallen.

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