Polizeigewerkschaft für Geisterspiele in Berlin

SID
Montag, 15.03.2010 | 15:15 Uhr
Im Anschluss an die Ausschreitungen nahm die Polizei gut 30 Personen fest
© Getty
Advertisement
League Cup
So25.02.
Bohnen-Alarm! Rocket Beans kommentieren das Finale
Six Nations
Sa24.02.
Nur was für richtig harte Kerle: Six Nations auf DAZN
Ligue 1
Straßburg -
Montpellier
Championship
Hull -
Sheffield Utd
Primera División
La Coruna -
Espanyol
Primera División
Celta Vigo -
Eibar
Premier League
Leicester -
Stoke
Premier League
Liverpool -
West Ham
Championship
Preston -
Ipswich
Primera División
Real Madrid -
Alaves
Ligue 1
Toulouse -
Monaco
Serie A
Bologna -
CFC Genua
Premier League
Watford -
Everton
Primera División
Leganes -
Las Palmas
Championship
Fulham -
Wolverhampton
Ligue 1
Dijon -
Caen
Ligue 1
Guingamp -
Metz
Ligue 1
Lille -
Angers
Ligue 1
Nantes -
Amiens
Ligue 1
Rennes -
Troyes
Premier League
West Bromwich -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
FC Barcelona -
Girona
Serie A
Inter Mailand -
Benevento
Primeira Liga
Pacos Ferreira -
Benfica
Premier League
Bournemouth -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Brighton -
Swansea (DELAYED)
Premier League
Burnley -
Southampton (DELAYED)
J2 League
Fukuoka -
Gifu
A-League
FC Sydney -
Sydney Wanderers
Primera División
Villarreal -
Getafe
Eredivisie
Ajax -
Den Haag
Serie A
Crotone -
SPAL
Premier League
Crystal Palace -
Tottenham
Eredivisie
Feyenoord -
PSV
Premiership
Aberdeen -
Celtic
Super Liga
Partizan -
Zemun
Ligue 1
Bordeaux -
Nizza
Serie A
Florenz -
Chievo Verona
Serie A
Sassuolo -
Lazio
Serie A
Hellas Verona -
FC Turin
Serie A
Sampdoria -
Udinese
Premier League
Man United -
Chelsea
Primera División
Bilbao -
Malaga
1. HNL
Rijeka -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Lyon -
St. Etienne
League Cup
Arsenal -
Man City
League Cup
Arsenal -
Man City (Rocket Beans)
First Division A
Lüttich -
Brügge
Serie A
Juventus -
Atalanta
Superliga
Kopenhagen -
Odense
Primera División
Valencia -
Real Sociedad
Primera División
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Serie A
AS Rom -
AC Mailand
Ligue 1
PSG -
Marseille
Primeira Liga
Portimonense -
FC Porto
Superliga
Union SF -
Colon
Serie A
Cagliari -
Neapel
Primera División
Levante -
Real Betis
Cup
Akhisar -
Galatasaray
Cup
Akhisar -
Galatasaray (Türkischer Kommentar)
Primera División
Espanyol -
Real Madrid
Coupe de France
Les Herbiers -
Lens
Primera División
Girona -
Celta Vigo
Copa Libertadores
Montevideo -
Gremio
Super Liga
Radnicki Nis -
Partizan
Coppa Italia
Juventus -
Atalanta
Coupe de France
Chambly -
Straßburg
Primera División
Getafe -
La Coruna
Primera División
Bilbao -
Valencia
Primera División
Malaga -
FC Sevilla
Coppa Italia
Lazio -
AC Mailand
Coupe de France
PSG -
Marseille
Primera División
Atletico Madrid -
Leganes
Primera División
Eibar -
Villarreal
Indian Super League
Bengaluru -
Kerala
Cup
Besiktas -
Fenerbahce
Cup
Besiktas -
Fenerbahce (Türkischer Kommentar)
Primera División
Real Betis -
Real Sociedad
Superliga
Midtylland -
Bröndby
Premier League
Arsenal -
Man City
Primera División
Las Palmas -
FC Barcelona
Coupe de France
Caen -
Lyon
Primera División
Alaves -
Levante
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
CSL
Guangzhou Evergrande -
Guangzhou R&F
Ligue 1
Nizza -
Lille
Ligue 1
Monaco -
Bordeaux
Championship
Dundee United -
St. Mirren
Championship
Middlesbrough -
Leeds
Primeira Liga
FC Porto -
Sporting
A-League
Newcastle -
FC Sydney
J1 League
Kobe -
Shimizu
Primera División
Villarreal -
Girona
Premier League
Burnley -
Everton
Serie A
SPAL -
Bologna
Championship
Nottingham -
Birmingham
Primera División
FC Sevilla -
Bilbao
Ligue 1
Troyes -
PSG
Serie A
Lazio -
Juventus
Eredivisie
PSV -
Utrecht
Premier League
Liverpool -
Newcastle
Primera División
Leganes -
Malaga
Primera División
La Coruna -
Eibar
Championship
Wolverhampton -
Reading
First Division A
FC Brügge -
Kortrijk
Ligue 1
Amiens -
Rennes
Ligue 1
Angers -
Guingamp
Ligue 1
Metz -
Toulouse
Ligue 1
St. Etienne -
Dijon
Premier League
Tottenham -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
Real Madrid -
Getafe
Serie A
Neapel -
AS Rom
Premier League
Leicester -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Stoke (Delayed)
Premier League
Watford -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Swansea -
West Ham (DELAYED)
Primera División
Levante -
Espanyol
Serie A
CFC Genua -
Cagliari
League One
Blackburn -
Wigan
Super Liga
Partizan Belgrad -
Rad
Premier League
Lok Moskau -
Spartak Moskau
Eredivisie
Vitesse -
Ajax
Premier League
Brighton -
Arsenal
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Slaven Belupo
Ligue 1
Caen -
Straßburg
Serie A
FC Turin -
Crotone
Serie A
Udinese -
Florenz
Serie A
Benevento -
Hellas Verona
Serie A
Atalanta -
Sampdoria
Serie A
Chievo Verona -
Sassuolo
Primera División
FC Barcelona -
Atletico Madrid
Ligue 1
Montpellier -
Lyon
Primera División
Real Sociedad -
Alaves
Primera División
Valencia -
Real Betis
Serie A
AC Mailand -
Inter Mailand
Ligue 1
Marseille -
Nantes
Premier League
Crystal Palace -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Las Palmas
Championship
Leeds -
Wolverhampton

Die Ausschreitungen nach der 1:2-Pleite gegen den 1. FC Nürnberg könnten für Hertha BSC ein Nachspiel haben. Rainer Wendt, Chef der Polizeigewerkschaft, fordert Geisterspiele.

Die Polizei fordert nach den Krawallen von Berlin "Geisterspiele" und das Ende der Stehplätze. "Diese Kurven, wo sich die Gewalt hochschaukelt, müssten gesperrt werden", sagte Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG): "Man ist fassungslos darüber, dass sowas in der Bundesliga möglich ist. Ich fordere mindestens einige Spiele ohne Zuschauer, damit diese Krawallmacher auch merken, dass sie ihrem Verein schaden."

Der DPolG-Vorsitzende bezeichnete den Sicherheitsdienst von Hertha BSC Berlin bei den Ausschreitungen nach dem 1:2 gegen den 1. FC Nürnberg am Samstag als "personifizierte Überforderung" und forderte vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) drastische Maßnahmen.

Namentlicher Ticketverkauf

"Wir brauchen endlich den namentlichen Ticketverkauf. Dieser muss in allen Stadien Standard werden", sagte Wendt, der Verband und Liga erneut die "übliche Betroffenheits-Rhetorik" vorwarf: "Danach passiert eigentlich nichts. Ich erwarte aber, dass der DFB und die DFL ihre sozialpädagogischen Programme auf ihre Wirksamkeit hin überprüfen. Da gibt es viel Aktionismus ohne Sinn, wenn Geld für die Bastelstuben der Ultras ausgegeben wird."

Die Unterstützung der Fan-Gruppierungen durch den DFB steht nach dem Chaos von Berlin tatsächlich auf dem Prüfstand. "Die Fans schneiden sich mit solchen unsinnigen Aktionen ins eigene Fleisch. Jetzt wird alles auf den Prüfstand gestellt, was wir in den letzten zwei bis drei Jahren vor allem mit den Fan-Gruppierungen erarbeitet haben. Wir wollen keine englischen oder amerikanischen Verhältnisse, aber die Diskussionen um die Stehplätze, vergünstigte Karten für Ultras oder Gästekontigente werden natürlich jetzt wieder richtig losgehen", sagte der DFB-Sicherheitsbeauftragte Helmut Spahn.

Internationaler Druck beim Thema Stehplätze

Im Gegensatz zu der englischen Premier League hatten DFB und DFL in den vergangenen Jahren auf eine liberale Haltung gesetzt und den Fans einen Teil der Tribünen als Stehplätze überlassen. Nach den Vorkommnissen von Berlin stehen diese auf der Kippe.

"Der internationale Druck ist bei dem Thema Stehplätze immens. Unbestritten ist auch, dass wir in den Stehplatzbereichen die meisten Probleme haben. Das müssen wir analysieren und gemeinsam mit Politik, Polizei, Vereine und vernünftigen Fan-Gruppierungen die richtigen Maßnahmen treffen", sagte Spahn.

Nach Angaben von Hertha-Manager Michael Preetz hatte es schon vor der sportlich brisanten Partie gegen den Club konkrete Hinweise auf mögliche Krawalle gegeben. Deshalb sei der Sicherheitsdienst auch personell aufgestockt worden.

"Man hätte die Personen aufgrund des Grabens im Olympiastadion auf Biegen und Brechen zurückhalten können, aber zum Schutz der Spieler und des Kabinentrakts hat man in Kauf genommen, dass sie auf den Platz laufen. Diese Chaoten haben ja auch zumindest keine Ordner angegriffen, es gab keine Schlägerei. Ziel waren wohl alleine Hertha-Symbole wie die Trainerbank. Da hat sich offenbar der ganze Frust wegen der sportlichen Situation in Berlin entladen", sagte Spahn.

Heldt nimmt Politik in die Pflicht

Der DFB wartet derzeit auf die schriftlichen Stellungnahmen der Behörden und des Sicherheitsdienstes. Der DFB-Kontrollauschuss wird anschließend über ein Strafmaß für die ohnehin gebeutelten Berliner beraten. Stuttgarts Sportvorstand Horst Heldt nahm allerdings weniger den DFB, sondern vielmehr die Politik in die Pflicht.

"Es ist nicht nur ein Problem der Bundesliga, wenn man sich Berichte aus der Kreisklasse oder anderen Ligen anschaut. Es ist ein Problem in vielen Bereichen der Gesellschaft. Wir haben es nicht nur im Fußball. Deshalb muss ein Zeichen aus der Politik kommen", sagte Heldt bei "Sky 90".

Preetz weist Kritik an Sicherheitsdienst zurück

Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung
Werbung