Michael Preetz war von 1996 bis 2003 als Spieler bei Hertha BSC Berlin tätig
Michael Preetz war von 1996 bis 2003 als Spieler bei Hertha BSC Berlin tätig
© Getty

Bundesliga

Sonntag, 14.03.2010

Preetz weist Kritik an Sicherheitsdienst zurück

Hertha-Manager Michael Preetz hat nach den Krawallen im Olympiastadion die Vorwürfe am Vorgehen der Sicherheitskräfte zurückgewiesen und auch die Polizei in Schutz genommen.

Manager Michael Preetz von Hertha BSC Berlin hat einen Tag nach den Krawallen im Anschluss an die 1:2-Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg Kritik am Vorgehen des Sicherheitsdienstes und der Polizei zurückgewiesen.

"Wir haben vom Deutschen Fußball-Bund in einer ersten Mitteilung erfahren, dass Klub und Sicherheitsdienst auf die Vorfälle besonnen reagiert hätten", sagte Preetz am Sonntag nach dem Training, zu dem Fans keinen Zugang hatten.

Hinweise auf Ausschreitungen

Preetz erklärte, dass die Anzahl der Polizei- und Sicherheitskräfte für das Spiel erhöht worden war, weil es bereits im Vorfeld der Partie Hinweise auf Ausschreitungen gegeben habe. Mit dem DFB hatte man frühzeitig Kontakt aufgenommen. In Internet-Foren sollen Fans für den Fall einer weiteren Niederlage Randale angekündigt haben.

"Ich hatte nicht den Eindruck, dass die Aktion von langer Hand geplant sei. Es wirkte alles eher spontan", sagte Herthas Fan-Beauftragter Steffen Wirth.

Auch die Polizei sei laut Preetz "schnell genug" im Innenraum gewesen und habe Schlimmeres verhindert. Rund 100 Chaoten hatten nach Abpfiff den Innenraum gestürmt und minutenlang ungestört Trainerbänke und Werbetafeln demoliert.

Sicherheitsdienst widerspricht Kritik

Der Sicherheitsdienst wehrte sich gegen den Vorwurf, wonach er durch seinen Rückzug den Randalierern das Eindringen in den Innenraum ermöglicht habe.

"Wir haben im Vorfeld ein solches Szenario durchgesprochen. Für uns war klar, dass wir uns auch aus Eigenschutz zurückziehen und Kabinentrakt und Zuschauerbereiche schützen, um zur Deeskalation beizutragen", sagte Henry Klemm von Sicherheitsdienstleister des Klubs.

Der DFB-Kontrollausschuss hat Ermittlungen aufgenommen, Hertha wird sich am Montag mit der Polizei austauschen und kündigte Konsequenzen an. "Das kann bis zu bundesweiten Stadionverboten reichen", sagte Preetz.

Rund 30 Personen hatte die Polizei festgenommen und deren Personalien aufgenommen. Vier Polizisten wurden leicht verletzt.

Endzeitstimmung in Berlin

Bilder des Tages - 14. März
 


Get Adobe Flash player

Düsseldorf ist in der Bundesliga! Was schafft die Fortuna 2012/13?

Fortuna Düsseldorf
Europa-League-Platz
Mittelfeldplatz
Platz 16
Düsseldorf steigt direkt wieder ab
34. Spieltag
33. Spieltag

Hertha-Manager Michael Preetz hat nach den Krawallen im Olympiastadion die Vorwürfe am Vorgehen der Sicherheitskräfte zurückgewiesen und auch die Polizei in Schutz genommen.

www.performgroup.com
SPOX.com is owned and powered by digital sports media company PERFORM and provides sports fans in Germany
with outstanding coverage of a variety of sports from all the most influential leagues.
Partner: mediasports
Seite bookmarken bei: