Bundesliga

Preetz weist Kritik an Sicherheitsdienst zurück

SID
Sonntag, 14.03.2010 | 14:58 Uhr
Michael Preetz war von 1996 bis 2003 als Spieler bei Hertha BSC Berlin tätig
© Getty
Advertisement
1. HNL
Fr20:00
Dinamo Zagreb -
Cibalia
International Champions Cup
Sa11:35
FC Bayern München -
AC Mailand
Premier League Asia Trophy
Sa12:00
West Bromwich -
Crystal Palace
CSL
Sa13:35
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
Premier League Asia Trophy
Sa14:30
Leicester -
Liverpool
Premier League
Sa16:30
St. Petersburg -
Kasan
Club Friendlies
Sa17:00
SC Freiburg -
Feyenoord
Premier League
Sa18:30
Schachtjor Donezk -
Dynamo Kiew
Super Liga
Sa19:00
Partizan -
Macva
Super Cup
Sa20:30
Anderlecht -
Zulte Waregem
Serie A
Sa21:00
Vitoria -
Chapecoense
International Champions Cup
So00:05
Barcelona -
Juventus
International Champions Cup
So02:05
PSG -
Tottenham
CSL
So13:35
Shanghai Shenhua -
Beijing Guoan
Superliga
So18:00
Midtjylland -
Silkeborg
Super Liga
So19:00
Roter Stern -
Radnicki
Serie A
So21:00
Fluminense -
Corinthians
International Champions Cup
So23:05
Real Madrid -
Man United
Serie A
Mo00:00
Atletico Mineiro -
Vasco Da Gama
International Champions Cup
Mo14:05
Inter Mailand -
Lyon
International Champions Cup
Di13:35
Chelsea -
FC Bayern München
Club Friendlies
Di19:00
Hannover 96 -
Wolfsberger AC
Copa Sudamericana
Mi00:15
Chapecoense -
Defensa y Justicia
International Champions Cup
Mi02:05
Tottenham -
AS Rom
International Champions Cup
Do01:30
Barcelona -
Man United
Copa do Brasil
Do02:45
Cruzeiro -
Palmeiras
International Champions Cup
Do03:05
PSG -
Juventus
International Champions Cup
Do05:35
Man City -
Real Madrid
International Champions Cup
Do13:35
FC Bayern München -
Inter Mailand
Copa Sudamericana
Fr00:15
Arsenal -
Sport Recife
Copa do Brasil
Fr02:45
Paranaense -
Gremio
First Division A
Fr20:30
Antwerpen -
Anderlecht
J1 League
Sa12:00
Gamba Osaka -
Cerezo Osaka
J1 League
Sa12:00
Kobe -
Omiya
International Champions Cup
Sa13:35
Chelsea -
Inter Mailand
Emirates Cup
Sa15:00
Leipzig -
Sevilla
Club Friendlies
Sa15:30
SV Werder Bremen -
West Ham
Emirates Cup
Sa17:20
Arsenal -
Benfica
First Division A
Sa18:00
Lokeren -
Brügge
Serie A
So00:00
Palmeiras -
Avai
International Champions Cup
So00:05
Man City -
Tottenham
International Champions Cup
So02:05
Real Madrid -
Barcelona
CSL
So13:35
Shandong Luneng -
Shanghai SIPG
First Division A
So14:30
Mechelen -
Lüttich
Emirates Cup
So15:00
Leipzig -
Benfica
Emirates Cup
So17:20
Arsenal -
Sevilla
First Division A
So18:00
St. Truiden -
Gent
Superliga
So18:00
Brondby -
Lyngby
Serie A
So21:00
Corinthians -
Flamengo
International Champions Cup
So22:05
AS Rom -
Juventus
Club Friendlies
So22:30
Bayer Leverkusen -
Lazio Rom
Serie A
Mo00:00
Gremio -
Santos
Premier League
Mo18:30
Spartak Moskau -
Krasnodar
Club Friendlies
Mi19:00
Villarreal -
Real Saragossa
Copa Sudamericana
Do00:15
LDU Quito -
Club Bolívar

Hertha-Manager Michael Preetz hat nach den Krawallen im Olympiastadion die Vorwürfe am Vorgehen der Sicherheitskräfte zurückgewiesen und auch die Polizei in Schutz genommen.

Manager Michael Preetz von Hertha BSC Berlin hat einen Tag nach den Krawallen im Anschluss an die 1:2-Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg Kritik am Vorgehen des Sicherheitsdienstes und der Polizei zurückgewiesen.

"Wir haben vom Deutschen Fußball-Bund in einer ersten Mitteilung erfahren, dass Klub und Sicherheitsdienst auf die Vorfälle besonnen reagiert hätten", sagte Preetz am Sonntag nach dem Training, zu dem Fans keinen Zugang hatten.

Hinweise auf Ausschreitungen

Preetz erklärte, dass die Anzahl der Polizei- und Sicherheitskräfte für das Spiel erhöht worden war, weil es bereits im Vorfeld der Partie Hinweise auf Ausschreitungen gegeben habe. Mit dem DFB hatte man frühzeitig Kontakt aufgenommen. In Internet-Foren sollen Fans für den Fall einer weiteren Niederlage Randale angekündigt haben.

"Ich hatte nicht den Eindruck, dass die Aktion von langer Hand geplant sei. Es wirkte alles eher spontan", sagte Herthas Fan-Beauftragter Steffen Wirth.

Auch die Polizei sei laut Preetz "schnell genug" im Innenraum gewesen und habe Schlimmeres verhindert. Rund 100 Chaoten hatten nach Abpfiff den Innenraum gestürmt und minutenlang ungestört Trainerbänke und Werbetafeln demoliert.

Sicherheitsdienst widerspricht Kritik

Der Sicherheitsdienst wehrte sich gegen den Vorwurf, wonach er durch seinen Rückzug den Randalierern das Eindringen in den Innenraum ermöglicht habe.

"Wir haben im Vorfeld ein solches Szenario durchgesprochen. Für uns war klar, dass wir uns auch aus Eigenschutz zurückziehen und Kabinentrakt und Zuschauerbereiche schützen, um zur Deeskalation beizutragen", sagte Henry Klemm von Sicherheitsdienstleister des Klubs.

Der DFB-Kontrollausschuss hat Ermittlungen aufgenommen, Hertha wird sich am Montag mit der Polizei austauschen und kündigte Konsequenzen an. "Das kann bis zu bundesweiten Stadionverboten reichen", sagte Preetz.

Rund 30 Personen hatte die Polizei festgenommen und deren Personalien aufgenommen. Vier Polizisten wurden leicht verletzt.

Endzeitstimmung in Berlin

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung