Fussball

Magath schlägt im Rasenstreit zurück

SID
Felix Magath steht bis 2013 bei Schalke 04 unter Vertrag
© Getty

Nachdem Uli Hoeneß und Joachim Löw die schlechte Rasenqualität während des DFB-Pokal-Halbfinales in Gelsenkirchen bemängelten, schlägt Schalke-Trainer Magath zurück.

Trainer und Manager Felix Magath von Schalke 04 hat im Rasenstreit mit Bayern München noch einmal nachgelegt. "Ich habe keine Ahnung, wer in Deutschland die Qualität der Spielflächen begutachtet, eventuell der Präsident von Bayern München oder der Bundestrainer", sagte Magath am Freitag.

Bayern-Präsident Uli Hoeneß und Bundestrainer Joachim Löw hatten sich am Mittwoch beim DFB-Pokal-Halbfinale auf Schalke über den miserablen Rasen beschwert.

"Wir haben ja auch nicht gejammert"

"Sie können ja zusammen mit Holger Hieronymus die Stadien begutachten", fügte Magath süffisant an. Hieronymus, Geschäftsführer Spielbetrieb der DFL, hatte nach Hoeneß' Kritik prompt Gespräche mit Schalke angekündigt.

Magath machte sogar Löw mit dafür verantwortlich, dass auf dem holprigen Rasen gespielt wurde: "Wenn wir nicht auf Wunsch des Bundestrainers 14 Tage früher mit der Rückrunde begonnen hätten, würde der Rasen auch bestimmt besser aussehen."

Wegen der ungewöhnlich langen Frostperiode im Winter war die Spielfläche anders als üblich lange Zeit im Stadion geblieben und nicht nach draußen geschoben worden.

Magath verwies darauf, dass Schalke im Viertelfinale beim VfL Osnabrück unter ähnlichen Bedingungen antreten musste, "da haben wir auch nicht gejammert".

Mit Blick auf das Bundesliga-Spitzenspiel am Samstag (ab 18.15 Uhr im LIVE-TICKER und auf Sky) bei Bayer Leverkusen fügte Magath schmunzelnd an: "Der Rasen in Leverkusen ist ausgetauscht worden. Da können sie froh sein. Was meinen Sie, was wir uns sonst beschwert hätten."

Uli Hoeneß giftet gegen Felix Magath

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