Fussball

Erstes Training ohne Polizeischutz für Hertha

SID
Beim Training am Dienstag waren erstmals seit dem Wochenende keine Polizisten anwesend
© sid

Hertha BSC Berlin hat erstmals seit den Fan-Ausschreitungen vom 26. Spieltag nach der 1:2-Niederlage gegen den 1.FC Nürnberg wieder ohne Polizeischutz trainiert.

Die Sicherheitslage beim stark abstiegsbedrohten Hertha BSC Berlin hat sich nach den Krawallen im Anschluss an das Spiel gegen den 1. FC Nürnberg (1:2) am vergangenen Samstag entspannt.

Am Dienstag trainierte das Team von Trainer Friedhelm Funkel wieder ohne Polizeischutz, nachdem das Auslaufen am Sonntag noch unter Aufsicht eines großen Polizei-Aufgebotes stattgefunden hatte.

Allerdings war das Training erneut nur für Pressevertreter zugänglich.

Die Polizei hatte mit ihrer Präsenz am Sonntag auf die Ausschreitungen im Olympiastadion reagiert.

Funkel noch im Amt

Bei den Krawallen waren rund 100 Randalierer mit Stangen auf das Spielfeld gestürmt und hatten unter anderem die Ersatzbänke und Werbebanden demoliert.

Durch das Erscheinen von Coach Funkel beim Nachmittagstraining erledigten sich vorerst auch die Spekulationen um eine vermeintliche Entlassung des 56 Jahre alten Trainers.

Erste Hertha-Randalierer identifiziert

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