Bundesliga

Jörg Schmadtke: "Wir sind das Problem"

SID
Sonntag, 28.03.2010 | 11:56 Uhr
Jörg Schmadtke ist seit Juli 2009 Sportdirektor bei Hannover 96
© sid
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Nach einem 1:4 (0:3) ohne Gegenwehr im Heimspiel gegen den 1. FC Köln schlittert Hannover 96 dem Erstliga-Abstieg entgegen. "Die Mannschaft muss jetzt reagieren", so Schmadtke.

Nach der enttäuschenden Leistung seiner Mannschaft beim 1:4 (0:3) gegen den 1. FC Köln, spricht Hannover-96-Sportdirektor Jörg Schmadtke über ungenügendes Zweikampfverhalten, das Restprogramm gegen die Topteams der Liga und die Tatsache, dass sich Dinge im Fußball schnell ändern können.

Frage: "Herr Schmadtke, wie erklären Sie sich die desolate Leistung von Hannover 96 bei der 1:4-Heimpleite gegen den 1. FC Köln?"

Jörg Schmadtke: "Was wir abliefern, reicht einfach nicht für die Bundesliga. Mit so einer Leistung haben wir gegen keinen Gegner eine Chance. Von der Laufbereitschaft und dem Zweikampfverhalten ist das einfach nur ungenügend."

Frage: "Haben Sie bereits Angst vor dem Gang in die 2. Liga?"

Schmadtke: "Nach so einer Leistung mache ich mir schon große Gedanken. Gestärkt und voller Hoffnung können wir jedenfalls nicht in die letzten Spiele gehen. Die Mannschaft muss jetzt eine Reaktion zeigen. Außer sie hat für sich beschlossen, dass wir in die 2. Liga gehen sollen."

Frage: "Muss Trainer Mirko Slomka um seinen Job zittern?"

Schmadtke: "Ich glaube, wir haben diesbezüglich alle Karten gezogen, und ich gehe davon aus, dass nichts mehr passieren wird."

Frage: "Jetzt stehen nacheinander die Spiele beim Hamburger SV, gegen Schalke 04, bei Bayern München und bei Bayer Leverkusen an. Ist da für Hannover überhaupt etwas zu holen?"

Schmadtke: "Die Gegner sind nicht das Problem. Das sind wir selbst. So wie zuletzt funktioniert es nicht. Das ist nicht erstligareif."

Frage: "Glauben Sie noch an Ihre Mannschaft?"

Schmadtke: "Ja, auch wenn es schwer fällt. Wir haben schon bessere Spiele als gegen Köln hingelegt und ich weiß, dass sich die Dinge im Fußball schnell drehen können."

Hannover - Köln: Mal wieder am Abgrund

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