Bundesliga

Rangnick stellt Vertragsverlängerung hinten an

SID
Donnerstag, 04.02.2010 | 16:02 Uhr
Ralf Rangnick (r.) ist seit 2006 Cheftrainer bei 1899 Hoffenheim
© Getty
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Trainer Ralf Rangnick von 1899 Hoffenheim richtet seine Konzentration einzig auf die sportliche Wende in der Bundesliga und weniger auf die Verlängerung seines Vertrags.

Trainer Ralf Rangnick vom kriselnden Bundesligisten 1899 Hoffenheim hat seine Profis nach dem Fehlstart ins neue Jahr mit drei Niederlagen (0:7 Tore) in die Pflicht genommen und seine Vertragsverlängerung hinten angestellt.

"Ich hoffe, am Samstag beginnt für uns die Rückrunde, was Punkte und Tore angeht. Ich bin davon überzeugt, dass wir dann wieder anfangen, Tore zu schießen", sagte Rangnick vor dem Spiel der schwächsten Rückrunden-Mannschaft am Samstag gegen Hannover 96 (15.30 Uhr im LIVE-TICKER und auf SKY).

Eine etwaige Verlängerung seines bis 2011 laufenden Kontraktes steht für Rangnick derzeit offenbar nicht ganz oben auf der Dringlichkeitsliste.

"Wichtig ist das Spiel am Samstag. Außerdem habe ich ja noch anderthalb Jahre Vertrag. Da sehe ich noch keine Notwendigkeit, ein Zeichen zu setzen. Das Sportliche ist derzeit wichtiger", erklärte der 51-Jährige.

Obasi und Vorsah sind zurück - Hopp lobt Rangnick

Neben den inzwischen vom Afrika-Cup zurückgekehrten Chinedu Obasi und Isaac Vorsah kann Rangnick gegen Hannover auch wieder auf Stürmer Maicosuel setzen.

Der Brasilianer hat seinen doppelten Bänderriss im rechten Sprunggelenk auskuriert. Damit entspannt sich erstmals seit Wochen die Personalsituation der Kraichgauer in der Offensive. Auch Abwehrchef Josip Simunic kehrt nach seiner Sperre wieder zurück in die erste Elf des Tabellen-Neunten.

Mäzen Dietmar Hopp, der am Wochenende aus seinem Winterdomizil in Florida zurückkehrt, hatte angekündigt, im Februar Gespräche mit Rangnick über eine vorzeitige Vertragsverlängerung aufzunehmen.

Der Trainer habe in dreieinhalb Jahren "Großartiges" geleistet. "Auch wenn die Mannschaft zurzeit keinen guten Lauf hat, schmälert das nicht unser Vertrauen in ihn", hatte Hopp gesagt.

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