Fussball

VfB-Kapitän Delpierre wieder zurück

SID
Matthieu Delpierre kommt in der laufenden Saison auf 15 Bundesliga-Einsätze für den VfB
© Getty

Nach langer Verletzungspause kehrt Matthieu Delpierre zurück in die Reihen des VfB. Im Samstags-Spiel gegen den favorisierten HSV wird der Innenverteidiger wohl auflaufen.

Bundesligist VfB Stuttgart kann im Ligaspiel gegen den Hamburger SV am Samstag wieder auf Innenverteidiger Matthieu Delpierre zurückgreifen. "Er ist fit und wird Georg Niedermeier wohl verdrängen", sagte VfB-Trainer Christian Gross zur Rückkehr des lange Zeit verletzten Franzosen.

Keine Kritik an Niedermeier

Gross wollte den Wechsel aber nicht als Kritik an Niedermeier verstanden wissen, der beim VfB am Donnerstag einen Vertrag bis zum Sommer 2014 unterschrieben hatte. "Georg hat zuletzt sehr gut gespielt", sagte der Schweizer, "aber von der Präsenz und der Erfahrung her ist Matthieu sehr wichtig für uns."

Der Einsatz von Stürmer Julian Schieber ist dagegen aufgrund einer entzündeten Wunde am Knöchel fraglich. Unklar ist auch, ob die Partie für Cacau nach seinen Adduktoren-Problemen noch zu früh kommt. Die Entscheidung über einen Einsatz des Brasilianers soll erst kurzfristig fallen.

Fünf Siege in Folge

Trotz fünf Siegen in Folge stapeln die Stuttgarter vor dem Duell mit dem Tabellenvierten weiter tief. "Für mich ist der HSV haushoher Favorit", sagte Gross. Er betonte zudem, dass es für Stuttgart weiter nur um den Klassenerhalt gehe: "Ich wurde verpflichtet, damit der VfB nicht absteigt. Solange das nicht sicher erreicht ist, werden Sie von mir keine anderen Zielvorgaben hören."

Der Abstand zum Tabellenkeller ist mit elf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz mittlerweile allerdings recht komfortabel. Deshalb konnte Gross auch nicht ganz verbergen, dass er mit dem VfB künftig höhere Ziele als den Verbleib in der Bundesliga verfolgt.

"Wir sind noch längst nicht da angekommen, wo wir hinwollen, deshalb tut so ein Spiel meiner Mannschaft gut", sagte der 55-Jährige. Die Partie gegen die Hamburger sei "ein Gradmesser für uns".

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