Donnerstag, 21.01.2010

Selbstbewusster Bayern-Torhüter

Braucht Bayern neue Nummer 1? Butt: "Nein!"

Jörg Butt fühlt sich mit 35 Jahren fit wie selten zuvor und gut genug, ein weiteres Jahr die Nummer 1 des FC Bayern München zu sein. Den nächsten Gegner schätzt Butt sehr gefährlich ein.

Jörg Butt spielte vor Bayern für den Hamburger SV, Bayer Leverkusen und Benfica Lissabon
© Getty
Jörg Butt spielte vor Bayern für den Hamburger SV, Bayer Leverkusen und Benfica Lissabon

Im August 2009 wurde Jörg Butt zum zweiten Mal die Nummer 1 des FC Bayern München. Er "profitierte" zum zweiten Mal von Fehlern seines Konkurrenten Michael Rensing. Seit dem 4. Spieltag, dem 3:0-Sieg gegen den VfL Wolfsburg, ist Butt unangefochtener Stammkeeper der Münchner - und will es bleiben.

"Man bekommt Planungssicherheit im Fußball nicht. Auch unser Trainer wird sicherlich keine Garantien aussprechen. Der Verein weiß, dass der FC Bayern mein erster Ansprechpartner ist. Und der Verein hat öffentlich geäußert, dass er sich vorstellen kann, mich als Nummer eins zu behalten", sagte Butt am Freitag in einer kleinen Journalistenrunde an der Säbener Straße.

Auf die Frage, ob der FC Bayern für die nächste Saison eine neue Nummer 1 holen müsse, antwortete Butt: "Nein!" Er fühle sich mit 35 Jahren topfit.

Unwichtig, was im Pass steht

"Es gibt kein perfektes Torhüter-Alter. Es gibt Torhüter, die sind mit 40 Weltmeister geworden (Dino Zoff 1982 mit Italien, d. Red.). "Ich bin seit 15 Jahren Profi und habe in dieser Zeit, zwei, drei Mal verletzungsbedingt nicht spielen können. Ich fühle mich topfit. Was in meinem Pass steht, ist nicht wichtig", so Butt.

Als Torhüter sei Erfahrung und eine gute Psyche aber Voraussetzung für konstante Leistungen. "Als Torwart braucht man eine gewisse Erfahrung, um sein Limit zu erreichen. Ein Torhüter kann mit 21 noch nicht sein komplettes Potential ausschöpfen", sagte Butt.

"Müssen in Bremen gewinnen"

Mit der Aussage von Oliver Kahn, der FC Bayern solle Igor Akinfeew oder Gianluigi Buffon verpflichten, hat Butt kein Problem: "Oli hat 14 Jahre für diesen Verein gespielt. Es ist völlig legitim, dass er seine Meinung äußert."

Im Spiel bei Werder Bremen erwartet der Keeper einen harten Fight. "Werder hat eine sehr gute Mannschaft und ist durch die letzten negativen Ergebnisse noch gefährlicher geworden. Aber wir haben trotzdem gute Voraussetzungen, dort zu gewinnen. Und wir müssen gewinnen, um an Leverkusen und Schalke dranzubleiben."

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SPOX

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