Bundesliga

Hannover: "Müssen Zügel wieder anziehen"

SID
Montag, 28.12.2009 | 14:49 Uhr
Andreas Bergmann ist seit September 2009 Trainer von Hannover 96
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
SaJetzt
Die Highlights vom Samstag mit S04-RBL, BVB & HSV
2. Liga
So16:00
Die Highlights der Sonntagsspiele
J1 League
Live
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Live
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Live
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
La Coruna -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Ligue 2
Chateauroux -
Nimes
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Real Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien

Das Trauma nach dem Tod von Robert Enke immer noch im Kopf und den Abstiegskampf vor Augen - die emotionale Krise soll für den Fußball-Bundesligisten Hannover 96 nicht im sportlichen Fiasko enden.

"Wir haben bei den Spielern Rücksicht auf die Situation genommen und auf einige Dinge sensibler reagiert, als das sonst der Fall gewesen wäre. Jetzt werden wir die Zügel aber wieder anziehen", sagte Sportdirektor Jörg Schmadtke zum Trainingsauftakt am Montag und kündigte im Gespräch mit dem "SID" an: "Wir werden klare Vorgaben machen, an die sich jeder zu halten hat."

Der Blick soll nach vorn gerichtet, die Zeit der Trauer und des bundesweiten Mitleids für die Mannschaft vorbei sein. "Wir haben drei, vier Punkte zu wenig und sind mit unten drin. Es gilt, die Mannschaft wieder in eine gute Verfassung zu bringen. Jeder muss mitziehen", forderte Schmadtke.

Der psychischen Belastung für die Profis, die nach Enkes Selbstmord am 10. November kein Spiel mehr gewonnen haben, ist er sich aber weiterhin bewusst.

"Vergangenheit hinter uns lassen"

Möglicherweise soll nun professionelle psychologische Hilfe zu Rate eingeholt werden. "Einige Fachleute sagen, dass die Mannschaft nach dem Tod von Robert Enke traumatisiert war", sagt Klubchef Martin Kind: "Aber wir müssen es schaffen, die Vergangenheit hinter uns zu lassen."

Ob tatsächlich ein Psychologe engagiert wird, soll aber erst nach Rücksprache mit dem Team entschieden werden. "Entscheidend ist, dass die Mannschaft dies zulässt. So etwas kann nicht von oben vorgeschrieben werden", sagte Schmadtke, der an die sportliche Substanz für den Klassenerhalt glaubt: "Wir haben genug Qualität im Kader."

Die Lage ist brenzlig. Nach sechs Spielen ohne Sieg in Folge hat 96 nur noch einen Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz. Das letzte Hinrundenspiel ging gegen den direkten Konkurrenten VfL Bochum trotz einer 2:0-Führung 2:3 verloren.

"Wir haben uns das Leben selbst schwergemacht"

"Das war ein weiterer Wermutstropfen und ist eigentlich nicht zu erklären. Bis dahin war die Hinrunde in Anbetracht unserer schwierigen Situation eigentlich zufriedenstellend verlaufen", sagt Kind.

Schmadtke ergänzt: "Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht." So hatte es bereits eine Woche vor der Pleite gegen Bochum eine Partie gegeben, die allenfalls für das Kuriositätenkabinett taugte.

Beim 3:5 bei Borussia Mönchengladbach erzielten Hannovers Spieler drei Eigentore und sorgten damit für ein Novum in der Bundesliga-Geschichte. Weitere Punkte wurden liegengelassen.

Situation ist sehr ernst

"Beim Blick auf die Tabelle wird klar, dass die Situation sehr ernst ist. Wir müssen konzentriert in die Rückrunde gehen und sehr, sehr hart arbeiten", fordert Kind. Veränderungen im Kader sind nach Angaben der Verantwortlichen nicht zwingend vorgesehen.

Der als Nummer zwei verpflichtete Keeper Uwe Gospodarek könnte der einzige Neue im Winter bleiben. "Geplant ist grundsätzlich nichts. Wenn aber ein Spieler verfügbar sein sollte, der uns auch in den nächsten Jahren weiterhilft, müssen wir schauen, was für uns finanziell vertretbar ist", sagt Kind.

Verstärkung aus den eigenen Reihen

Zuletzt waren unter anderem Alexander Baumjohann (Bayern München) und Lars Stindl (Karlsruher SC) gehandelt worden.

Verstärkungen könnten die Niedersachsen aber auch aus den eigenen Reihen erhalten. Nachdem Jan Schlaudraff und Mike Hanke bereits zum Ende der ersten Halbserie zurückgekehrt waren, dürften in den kommenden Wochen auch weitere Langzeitverletzte wie Leon Andreasen wieder zur Verfügung stehen.

Karim Haggui und Constant Djakpa fehlen hingegen vorerst und waren aufgrund ihrer Afrika-Cup-Teilnahme in Angola (10. bis 31. Januar) auch zum Trainingsauftakt nicht dabei.

Delpierre fehlt dem VfB beim Trainingsauftakt

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung