Tymoschtschuk: Stammplatz oder Wechsel

Von SPOX
Anatolij Timoschtschuk (M.) verbringt bei den Bayern mehr Zeit auf der Bank als auf dem Rasen
© Getty

Anatolij Tymoschtschuk ist nicht zufrieden mit seiner Situation. Das kann er auch nicht sein, verbringt er doch beim FC Bayern die meiste Zeit auf der Ersatzbank. Jetzt hat sich der Ukrainer zu seiner Lage und seiner sportlichen Zukunft geäußert.

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"Wenn sich die Situation über einen längeren Zeitraum nicht ändert, lässt sich eine Unterhaltung mit den Bossen wohl nicht vermeiden", sagte Tymoschtschuk, der im Sommer für elf Millionen Euro aus St. Petersburg zu den Bayern kam, gegenüber der "Bild".

Stammplatz oder Wechsel, das sind wohl die beiden Optionen, die aus einer solchen Unterhaltung hervor kommen können.

Dass er das Interesse von anderen Vereinen auf sich zieht, bestätigt der Mittelfeldmann: "Ich weiß, dass es Klubs gibt, die mich gerne in der Startelf hätten. Vor dem Wechsel zu Bayern gab es Angebote. Aber ich habe diesen Klub gewählt, weil ich höchsten Ansprüchen genügen wollte - und den Erfolg mit den Bayern."

"Noch ist nichts verloren"

Dass dieser Erfolg bislang nicht nur für ihn persönlich, sondern auch für den FC Bayern ausblieb, überrascht Tymoschtschuk.

Er sagt aber auch: "Es ist noch nichts verloren. Es stehen ein entscheidendes Spiel gegen Juve und zwei Liga-Spiele in der Hinrunde an. Wir haben es in der Hand und ich bin sicher, wir können alles schaffen."

Ob der Ukrainer in einem solchen Fall noch Teil dieser Mannschaft sein wird, bleibt abzuwarten. Er sucht jedenfalls nach einem Weg heraus aus seiner augenblicklichen Misere - und lässt sich dabei alle Möglichkeiten offen.

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