Nürnberg auf der Suche nach Verstärkungen

FCN: Breno, Ottl und noch ein Phantom?

Von Daniel Börlein
Donnerstag, 31.12.2009 | 15:56 Uhr
Breno (l.) kam in dieser Saison in der Bundesliga dreimal zum Einsatz
© Getty
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Der 1. FC Nürnberg sucht noch nach Verstärkungen für die Rückrunde. Angeblich ist eine Ausleihe von Bayerns Breno perfekt. Auch Andreas Ottl soll kommen, ein Ex-Münchner ist ebenfalls an einem Wechsel interessiert. Derweil stellt Coach Dieter Hecking das System um. Für Marek Mintal wird es dadurch richtig eng.

Der Mann, der den 1. FC Nürnberg zum Klassenerhalt führen soll, ist mit Dieter Hecking bereits gefunden. Der Kader, der die Franken vor dem achten Bundesliga-Abstieg der Vereinsgeschichte bewahren soll, ist dagegen noch nicht komplett.

Der Club sucht noch nach Verstärkungen. Zuletzt galten Bremens Jurica Vranjes und Michael Görlitz von Halmstads BK als Kandidaten. Aus Hoffenheim hatte man zuvor bereits eine Absage für eine Verpflichtung von Innenverteidiger Per Nilsson erhalten.

Kommt Breno aus München?

Weil Hecking seine Viererkette allerdings unbedingt verstärken will, sucht der Club weiter und ist angeblich beim FC Bayern fündig geworden. Vom Rekordmeister soll Abwehrspieler Breno an den Valznerweiher wechseln.

Brenos Berater Bruno Misorelli bestätigte der brasilianischen Zeitung "Globoesporte", dass der 20-Jährige für ein halbes Jahr nach Nürnberg ausgeliehen wird, um Spielpraxis zu sammeln. Nach "Kicker"-Informationen ist der Deal bereits perfekt. Beim FC Bayern kam Breno in dieser Saison erst zu drei Liga-Einsätzen.

Neben Breno soll laut "Kicker" ein weiterer Münchner in der Winterpause nach Nürnberg wechseln. Demnach haben sich beide Klubs auf ein Ausleihgeschäft von Mittelfeldspieler Andreas Ottl geeinigt. Der 24-Jährige hat sich allerdings noch Bedenkzeit erbeten.

Makaay würde auf Gehalt verzichten

Weg vom FC Bayern - diesen Schritt machte Roy Makaay schon im Sommer 2007. Der Niederländer wechselte nach vier Jahren in München zurück in seine Heimat zu Feyenoord Rotterdam.

Nun will der mittlerweile 34-Jährige offenbar zurück nach Deutschland. Zuletzt gab es bereits Gerüchte um einen Wechsel nach Berlin oder Aachen, nun scheint auch der FCN ein Kandidat zu sein.

Laut der "Abendzeitung" wäre Makaay ablösefrei und würde bei einem Engagement in Nürnberg auf einen Großteil seines Gehalts verzichten. Den Deal einfädeln soll Makaay-Berater Vincenzo Pennavaria, der in Nürnberg ein Restaurant betreibt und bereits Kontakt zum Club aufgenommen haben soll.

Künftig mit Doppelsechs

Breno und Makaay - zwei bekannte Namen, die mit den Franken in Verbindung gebracht werden. Noch hat der Club keinen Neuen verpflichtet. Erste Änderungen hat Trainer Hecking aber schon vorgenommen.

Künftig werden die Franken im Mittelfeld mit einer Doppelsechs agieren, die Raute wird abgeschafft. "Das hat vielleicht in der 2. Liga funktioniert, doch im Oberhaus nicht", so Hecking.

Kluge und Mnari im Zentrum?

Einen Platz im defensiven Mittelfeld hat der FCN-Coach bereits an Peer Kluge vergeben. "Er gehört auf die Sechs", sagt Hecking, der einem Wechsel Kluges nach Schalke einen Riegel vorschiebt. "Geht er, müssen wir uns zwei Neue holen - und das ist nicht möglich."

Neben Kluge könnte Ottl spielen. Gute Karten scheint auch der zuletzt chancenlose Joe Mnari zu besitzen. "Joe hat Qualitäten als Doppelsechs. Er ist spielintelligent und besitzt Handlungsschnelligkeit", sagt Hecking.

Der geplante Wechsel des Tunesiers ist damit vom Tisch. "Es gab Kontakte zu einem Bundesligisten und ins Ausland. Doch mit dem Trainerwechsel hat sich das erledigt", so Mnari-Berater Alit Bulut der "Bild".

Was wird aus Mintal?

Während Mnari nun wieder gute Chancen auf einen Platz in der Startelf besitzt, wird es für einen anderen ganz eng. Durch die Systemumstellung ist für Marek Mintal eigentlich kein Platz mehr.

Der Slowake ist weder für die Doppelsechs noch für die Außenbahn geeignet. Bleibt lediglich eine Position im Angriff. Wenn die Franken allerdings tatsächlich Makaay verpflichten, wird's auch dort schwierig. Es sei denn, Hecking setzt künftig auf einen Phantom-Sturm.

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