Uli Hoeneß: "Die Mannschaft lebt"

Von Für SPOX in der Allianz-Arena: Florian Bogner
Sonntag, 25.10.2009 | 12:19 Uhr
Uli Hoeneß (r., vor Ribery) sieht die Bayern auf einem guten Weg. Von van Gaal ist er überzeugt
© Imago
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Durchatmen beim FC Bayern München nach dem knappen 2:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt. "Zwischen der 60. und 88. Minute habe ich schon leichte Bauchschmerzen bekommen, vielleicht sogar zum ersten Mal seit langer Zeit", gab Uli Hoeneß nach der Partie zu. Der Bayern-Manager im Interview über die Torflaute des FCB-Sturms, Daniel van Buyten als Angreifer und das Pokalspiel gegen die Eintracht.

Die Erleichterung war Uli Hoeneß nach dem 2:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt deutlich anzumerken. Trainer Louis van Gaal war bereits vor der Partie in der Schusslinie der Presse - es ist leicht vorstellbar, was in München los gewesen wäre, wenn den Bayern gegen Frankfurt kein Sieg gelungen wäre.

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Jetzt will Hoeneß weiter ganz auf die "Strategie der ruhigen Hand" setzen. Der Manager des Rekordmeisters stärkt van Gaal demonstrativ den Rücken: "Wir haben es nicht mit einem Novizen zu tun, der nicht weiß, was er tut. Wir haben einen sehr erfahrenen Trainer, der alle Stürme dieses Geschäfts von der Pike auf erlernt hat und der genau weiß, was er tut."

In der Allianz-Arena stellte sich Hoeneß den Fragen der Presse.

Frage: Der FC Bayern hat mit einer starken kämpferischen Leistung den Sieg gegen Frankfurt erzwungen. Kann diese Erfahrung einen Schub für die kommenden Partien geben?

Uli Hoeneß: Wenn die alle so erleichtert waren wie ich, dann können die nächsten Wochen gut werden. Ich habe das Gefühl, dass die Mannschaft lebt, dass da viel Geist drin ist. Das 0:1 hätte ja auch einen nervlichen Zusammenbruch bedeuten können. Aber es hat mir gut gefallen, wie sehr die Mannschaft gearbeitet hat. Man darf nicht vergessen: Wir haben ein sehr schweres Spiel in Bordeaux hinter uns. Normalerweise ist es da fatal, wenn man nach 60 Minuten zurückliegt. Insofern hat die Mannschaft eine fantastische Reaktion gezeigt. Durch das späte Tor war der Sieg glücklich, aber nicht vom Spielverlauf her. Frankfurt hatte sonst ja nur eine Chance, die Jörg Butt gut pariert hat.

Frage: Mit der Einwechslung von Arjen Robben wurde das Bayern-Spiel immer besser. Hängen Erfolg und Misserfolg tatsächlich von einem einzigen Spieler ab?

Uli Hoeneß: Wenn solche Spieler nicht den Unterschied machen würden, wäre es eine Fehlinvestition. Aber auch Mario Gomez hat einen wichtigen Beitrag geleistet. Das Tor von Robben hätte jeder gemacht, den Kopfball davor aber nicht. Da muss man bei der Beurteilung ein bisschen aufpassen. Das Tor hat der Mario gemacht und nicht der Arjen.

Frage: Kann diese Vorlage Mario Gomez ein bisschen Selbstvertrauen zurückgeben?

Hoeneß: Natürlich. So einen Beitrag zum Ausgleich geleistet und damit die Grundlage zum Sieg geschaffen zu haben, wird ihm helfen. Er wir nun eine etwas bessere Presse bekommen in den nächsten Tagen und etwas lieber Zeitung lesen, und es wird ihm auch allgemein besser gehen.

Frage: Auch Luca Toni hatte gute Möglichkeiten...

Hoeneß: Ich sage immer: Wenn wir Torchancen haben, werde ich nicht unruhig. Nur, wenn wir keine haben. Die Anzahl der Torchancen lässt mich hoffen, dass wir die Torflaute hinter uns lassen. Hinten haben wir sowieso keine Probleme.

Frage: Sie sind also nicht beunruhigt, dass ihre Stürmer keine Tore schießen?

Hoeneß: Nein, ich weiß ja warum. (Ironisch) Die lesen zu viel Zeitung und wenn sie die Zeitung gelesen haben, treffen sie das Tor nicht mehr.

Frage: Louis van Gaal wechselte kurz vor Schluss Demichelis für Toni ein und stellte van Buyten in den Sturm. Was haben Sie bei diesem Wechsel gedacht?

Hoeneß: Das war keine Überraschung. Daniel van Buyten ist unser bester Kopfballspieler und da ist es logisch, dass man das probiert. Er hat auch schon gegen Nürnberg das 2:1 gemacht. Wenn ein Trainer so was im Hinterkopf hat, dann speichert er das und versucht es immer wieder.

Frage: Was erwarten Sie vom Pokalspiel am Mittwoch in Frankfurt? Wird sich die Eintracht rächen?

Hoeneß: Ich hoffe, dass es einen offenen Schlagabtausch geben wird. Bei einem Pokalspiel ist es wichtig, dass die Zuschauer was erleben und dass es hin und her geht.

Frage: Jetzt wissen die Bayern, wie es gegen die Eintracht funktioniert. Ist ein Sieg deshalb programmiert?

Hoeneß: Nein, das kann man bei einem Auswärtsspiel im Pokal gegen einen Bundesligisten nie sagen. Das wäre arrogant. Ich hoffe, das wir weiter kommen. Ich möchte nach Berlin - und Frankfurt ist zumindest schon mal der halbe Weg.

Frage: Es war ein guter Bayern-Tag, Mehmet Scholls Team hat auch gewonnen.

Hoeneß: Sie sehen: The trend is your friend. Es stimmte heute wieder.

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