Milivoje Novakovic: Lieber Slowenien als Köln

Von Andreas Lehner
Mittwoch, 14.10.2009 | 10:49 Uhr
Novakovic (l., mit Podolski) kam 2006 von Litex Lovech nach Köln. Davor spielte er in Österreich
© Getty
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Zvonimir Soldo zeigte Größe. Vor dem WM-Qualifikationsspiel Slowenien gegen die Slowakei (2:0) griff der Trainer des 1. FC Köln zum Handy und wünschte seinen beiden Slowenen Miso Brecko und Milivoje Novakovic alles Gute für die Partie.

Zvonimir Soldo war mal wieder über seinen Schatten gesprungen. Denn um die Länderspielreise von Milivoje Novakovic hatte es in Köln große Diskussionen gegeben.

Trainer Soldo und Manager Michael Meier hatten ihm davon abgeraten. Immerhin war Novakovic aufgrund einer Adduktorenzerrung bis vier Tage vor dem Spiel noch krank geschrieben und konnte in Köln nicht trainieren. Novakovic flog trotzdem und spielte.

Fehlende Fitness macht sich bemerkbar

Viermal stand er in dieser Saison schon für die Nationalmannschaft auf dem Platz, fünfmal für den FC.

Schon während der Vorbereitung schleppte sich Novakovic mit Problemen an der Achillessehne herum, konnte nur eingeschränkt trainieren. Die fehlende Fitness war ihm in der Bundesliga deutlich anzumerken, einen Treffer erzielte er bisher noch nicht.

Brecko: "Er liebt Köln"

In Köln ist man sauer, dass ihr Top-Stürmer immer wieder zur Nationalmannschaft fliegt, anstatt sich beim Verein für den Rest der Saison fit zu machen. Novakovic betont immer wieder, wie wichtig ihm sein Land und die Qualifikation für die WM sei. Auf der anderen Seite leidet darunter der Verein.

Dass Novakovic aber ebenso an Köln hängt, beteuert sein Teamkollege Miso Brecko im "Express": "Er hat die ganze Zeit im Kopf gehabt, dass er gesund werden muss. Auch für Köln. Er liebt Köln und würde sich nie gegen den FC entscheiden."

Novakovic lässt Vereinbarung platzen

Deshalb hatten sich beide Seiten vor Novakovic' Abreise darauf geeinigt, dass er auf das Spiel gegen San Marino verzichtet. Aber auch diese Vereinbarung warf der Stürmer über den Haufen. "Sicher ist die Situation für den Verein und mich nicht einfach. Aber jetzt muss ich hier weiter bleiben und auf etwas hoffen, das man nur einmal erleben kann. In dieser Situation kann ich die Mannschaft nicht alleine lassen", sagte Novakovic.

Die Kölner reagierten nach außen hin gelassen auf den Ungehorsam. "Nova hat ja schon gespielt. Es wäre ein Kompromiss gewesen, wenn er wenigstens das Mittwoch-Spiel absagt. Aber danach sieht es nicht aus", sagte Meier.

Zentrale Rolle in Soldos System

Für die Kölner ist das doppelt bitter. Zum einen verlängerten sie den Vertrag mit dem Stürmer im Sommer vorzeitig zu besseren Bezügen und lieferten damit einen großen Vertrauensbeweis. Zum anderen fehlen dem FC die Tore von Novakovic, in der vergangenen Saison traf er 16 Mal und hielt Köln fast im Alleingang in der Liga.

Der FC kann eigentlich nicht auf Tore von Milivoje Novakovic verzichten. Zumal Soldo immer mit zwei Spitzen spielen will und Novakovic dabei als Stoßstürmer vor Lukas Podolski eine zentrale Rolle zukommt.

Ishiaku bekommt den Vorzug

Ein gleichwertiger Ersatz fehlt im Kader, auch wenn Manasseh Ishiaku zumindest in den letzten Wochen in die Bresche sprang.

Am Wochenende dürfte der Nigerianer wieder den Vorzug vor dem Slowenen bekommen. Vergangene Woche sagte Soldo bereits, dass drei Spiele innerhalb einer Woche zu viel für Novakovic werden. "Das war auch ein Ratschlag von unserem Kult-Masseur Dieter Trzolek. Nova steckt in einem Dilemma. Die WM und Köln sind für ihn wichtig", meinte Soldo.

Die Gewichtung scheint nach den letzten Wochen aber eindeutig.

Alles zum 1. FC Köln

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