Seifert: "Marke Bundesliga ist stärker denn je"

SID
Donnerstag, 06.08.2009 | 13:57 Uhr
DFL-Chef Christian Seifert steht der Entwicklung in den Top-Ligen kritisch gegenüber
© Getty
Advertisement
Indian Super League
Live
Kerala -
NorthEast Utd
Ligue 1
St. Etienne -
Monaco
Championship
Sheffield Wed -
Wolverhampton
Primera División
FC Sevilla -
Levante
Premier League
Leicester -
Crystal Palace
Premiership
Aberdeen -
Hibernian
Serie A
Inter Mailand -
Udinese
FIFA Club World Cup
Al Jazira -
Pachuca
Premier League
Arsenal -
Newcastle
Championship
Sunderland -
Fulham
Primera División
Bilbao -
Real Sociedad
Ligue 1
Rennes -
PSG
FIFA Club World Cup
Real Madrid -
Gremio
Serie A
FC Turin -
Neapel
Premier League
Man City -
Tottenham
Primera División
Eibar -
Valencia
Championship
Cardiff -
Hull
Ligue 1
Caen -
Guingamp
Ligue 1
Dijon -
Lille
Ligue 1
Montpellier -
Metz
Ligue 1
Straßburg -
Toulouse
Ligue 1
Troyes -
Amiens
Premier League
Chelsea -
Southampton (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Cagliari
Premier League
Stoke -
West Ham (Delayed)
Premier League
Brighton -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Watford -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
Girona -
Getafe
Eredivisie
Sparta -
Feyenoord
Serie A
Hellas Verona -
AC Mailand
Eredivisie
Alkmaar -
Ajax
First Division A
Brügge -
Anderlecht
Ligue 1
Nantes -
Angers
Serie A
Bologna -
Juventus
Serie A
Crotone -
Chievo Verona
Serie A
Florenz -
CFC Genua
Serie A
Sampdoria -
Sassuolo
Premier League
West Bromwich -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Villarreal
Ligue 1
Nizza -
Bordeaux
Premier League
Bournemouth -
Liverpool
Serie A
Benevento -
SPAL
Primera División
Las Palmas -
Espanyol
Primeira Liga
Sporting -
Portimonense
Primera División
FC Barcelona -
La Coruna
Serie A
Atalanta -
Lazio
Ligue 1
Lyon -
Marseille
Premier League
Everton -
Swansea
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primeira Liga
FC Porto -
Maritimo
League Cup
Arsenal -
West Ham
League Cup
Leicester -
Man City
Coppa Italia
Neapel -
Udinese
Primera División
Levante -
Leganes
Coppa Italia
AS Rom -
FC Turin
Primera División
Getafe -
Las Palmas
First Division A
Mechelen -
Brügge
Coppa Italia
Juventus -
CFC Genua
League Cup
Chelsea -
Bournemouth
Ligue 1
Amiens -
Nantes
Ligue 1
Angers -
Dijon
Ligue 1
Bordeaux -
Montpellier
Ligue 1
Guingamp -
St. Etienne
Ligue 1
Lille -
Nizza
Ligue 1
Marseille -
Troyes
Ligue 1
Metz -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Rennes
Ligue 1
PSG -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Lyon
League Cup
Bristol City -
Man United
Primera División
Real Sociedad -
FC Sevilla
Indian Super League
Bengaluru -
Jamshedpur
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Indian Super League
Chennai -
Kerala
Serie A
Chievo Verona -
Bologna
Primera División
Real Betis -
Bilbao
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Serie A
Cagliari -
Florenz
Primera División
Espanyol -
Atletico Madrid
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Serie A
Lazio -
Crotone
Primera División
Real Madrid -
FC Barcelona
Premier League
Everton -
Chelsea
Premiership
Kilmarnock -
Rangers
Serie A
CFC Genua -
Benevento
Serie A
Neapel -
Sampdoria
Serie A
Sassuolo -
Inter Mailand
Serie A
SPAL -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Hellas Verona
Premier League
Man City -
Bournemouth
Championship
Sheffield Wed -
Middlesbrough
Primera División
Valencia -
Villarreal
Serie A
AC Mailand -
Atalanta
Premier League
Burnley -
Tottenham
Primera División
La Coruna -
Celta Vigo
Championship
Aston Villa -
Sheffield Utd
Eredivisie
PSV -
Vitesse
Premier League
Leicester -
Man United
Serie A
Juventus -
AS Rom
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Eredivisie
Ajax -
Willem II
Premier League
Tottenham -
Southampton
Premier League
Boxing Day -
Die Konferenz
Championship
Birmingham -
Norwich
Championship
Burton Albion -
Leeds
Premier League
Liverpool -
Swansea
Premier League
Man United -
Burnley (DELAYED)
First Division A
Anderlecht -
Gent
Championship
Brentford -
Aston Villa
Premier League
West Bromwich -
Everton (DELAYED)
Premier League
Huddersfield -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Watford -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
West Ham (DELAYED)
Premiership
Hearts – Hibernian
Indian Super League
Jamshedpur -
Chennai

Christian Seifert, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung, sieht die Bundesliga gut aufgestellt. Vor allem wirtschafte sie im Vergleich zu anderen europäischen Ligen solide.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) will enger mit anderen Profiligen in Deutschland kooperieren. Durch diese Zusammenarbeit und einen verstärkten Meinungsaustausch soll auf die besondere Rolle des Sports hingewiesen werden.

"Wir wollen den Dialog mit der Politik intensivieren. Wir möchten aber auch auf Profiligen anderer Sportarten in Deutschland zugehen. Dort gibt es zum Teil ähnliche Problemstellungen. Von daher macht es Sinn, sich auszutauschen. Es könnte durchaus förderlich sein, möglicherweise gemeinsam den politischen Dialog zu forcieren und die Akteure von der gesellschaftlichen und damit zwangsläufig auch wirtschaftlichen Sonderrolle des Sports zu überzeugen", sagte Christian Seifert, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung, im Interview.

Kooperation mit DEL, BBL und HBL

Bei den anderen deutschen Profiligen handelt es sich in erster Linie um die Deutsche Eishockey Liga (DEL), die Basketball Bundesliga (BBL) und die Deutsche Handball-Liga (HBL).

Trotz der herrschenden Wirtschaftskrise sieht Seifert den Fußball-Ligaverband gut aufgestellt, um sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen: "Krisenzeiten sind immer Zeiten für Marktführer. Und sowohl der Medieninhalt als auch die Marke Bundesliga sind stärker denn je. Die Krise schlägt bei uns nicht so durch wie in anderen Branchen."

Seifert ist der festen Überzeugung, dass die Liga "in absehbarer Zeit" wieder internationale Erfolge und Stars haben werde. "Die Bundesliga investiert pro Jahr 70 Millionen Euro, um über 5000 Nachwuchsspieler optimal auszubilden. Es kann nicht sein, dass sich darunter keine Stars verbergen", sagte er.

Bald mehr Stars in der Bundesliga

Auch für ausländische Stars werde die Bundesliga immer interessanter. "Es gibt in Europa vielleicht zehn Vereine, die für die wenigen Top-Stars interessant sind. Aber dann kommen schon acht Bundesligisten, die sich vor keinem zu verstecken brauchen. Ich glaube daher fest, wir auch wieder international guten Zeiten zugehen werden", sagte der 40-Jährige im Gespräch.

Zwar haben die Bundesligisten derzeit Mühe, mit den Top-Klubs der englischen Premier League und spanischen Primera Division in internationalen Wettbewerben mitzuhalten, allerdings sind viele Klubs im Fußball-Mutterland, aber auch in Spanien hochverschuldet.

Klare Stellung zur 50+1-Regel

Seifert: "In Deutschland hätte die halbe spanische Liga keine Lizenz bekommen. Wie sehen die Stadien in Italien aus? Und selbst Engländer geben inzwischen zu, dass die Bundesliga die einzige ist, die profitabel arbeitet. Ich setze große Hoffnungen auf UEFA-Präsident Michel Platini. Wenn der es schafft, für den Zugang zu den immer prestigeträchtigeren und lukrativeren europäischen Wettbewerben halbwegs einheitliche Zulassungskritierien zu schaffen - die nationalen Unterschiede in der Steuergesetzgebung wird auch die UEFA nicht ändern können - ist ein großer Schritt getan."

Klar Stellung bezog Seifert auch zur Forderung von Hannovers Vereins-Chef Martin Kind, der die 50+1-Regelung kippen will, um verstärkt Investoren für einen Einstieg bei den Klubs zu gewinnen. "Ich halte die Diskussion im Ansatz für falsch. Richtig muss die Frage lauten: Wie führe ich seriöses Kapital in die Liga?", äußerte Seifert.

Glaubwürdigkeit hat höchste Priorität

Finanzspritzen dürften sich nicht negativ auf den Wettbewerb auswirken und gleichzeitig müsse die Begeisterung der Fans, der Medien und der Sponsoren für den Fußball erhalten bleiben.

"Ich kann nicht von vornherein arabisches Kapital verdammen, wenn es bei Porsche bis vor kurzem als Heilsbringer erwartet wurde. Andererseits muss unter allen Umständen die Glaubwürdigkeit des Fußballs erhalten bleiben", sagte der DFL-Boss.

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der KarstadtQuelle New Media AG machte deutlich, dass der Fokus in Deutschland ausschließlich auf dem Fußball liege.

"Das Umfeld des Fußballs wird angesichts neuer Technologien, juristischer Vorgaben und politischer Vorgaben immer komplexer. Dem versuchen wir, mit Professionalisierung und Spezialisierung - auch in Tochtergesellschaften - gerecht zu werden. Das alles sind Aktivitäten, die dazu dienen, den Fußball, unseren Kern, für den Fan attraktiver zu machen. Aber die Basis von allem muss das Spiel und guter Sport bleiben. Entscheidend bleibt auf dem Platz."

Kompromissvorschlag im Abstellungsstreit

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung