Uli Hoeneß über das Wechsel-Theater

Hoeneß: Sneijder wäre Ribery-Ersatz gewesen

Von SPOX
Mittwoch, 19.08.2009 | 11:03 Uhr
Uli Hoeneß (r.) wollte im Ribery-Poker ein Zeichen an die Konkurrenz setzen
© Getty
Advertisement
International
So17:00
Topspiel am Sonntag: Tottenham - Liverpool
Ligue 1
St. Etienne -
Montpellier
Premier League
West Ham -
Brighton
J1 League
Kobe -
Tosu
A-League
FC Sydney -
Sydney Wanderers
Primera División
Levante -
Getafe
Premier League
Chelsea -
Watford
Premier League
Huddersfield -
Man United
Primera División
Real Betis -
Alaves
Ligue 1
Monaco -
Caen
Serie A
Sampdoria -
Crotone
Premier League
Southampton -
West Bromwich
Primera División
Valencia -
Sevilla
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
Bordeaux
Ligue 1
Angers -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Dijon
Ligue 1
Nantes -
Guingamp
Ligue 1
Rennes -
Lille
Premier League
Man City -
Burnley (DELAYED)
Primera División
Barcelona -
Malaga
Serie A
Neapel -
Inter Mailand
Primeira Liga
Porto -
Pacos Ferreira
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Florenz
Serie A
AC Mailand -
Genua
Serie A
SPAL -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Super Liga
Roter Stern Belgrad -
Lucani
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Serie A
São Paulo -
Flamengo
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man United -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Primera División
Atletico Madrid -
Villarreal
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Serie A
AS Rom -
Bologna
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
Super Liga
Cacak -
Partizan
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
PSV
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
First Division A
Brügge -
Sint-Truiden
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo Verona
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
St. Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Serie A
Ponte Preta -
Corinthians
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
La Coruna
Championship
Preston -
Aston Villa

Ein Wechsel von Franck Ribery ist zumindest für diesen Sommer endgültig vom Tisch. Uli Hoeneß über die Hintergründe des Transfer-Theaters, Gedanken um Wesley Sneijder und Rafael van der Vaart und den Grund, warum Ribery unbedingt auf der Zehn spielen muss.

Franck Ribery ist das Thema beim FC Bayern. Immer noch. Mittlerweile geht es bei den Diskussionen um den Franzosen allerdings darum, wann Ribery wieder richtig fit ist und wo er künftig im System von Trainer Louis van Gaal am besten aufgehoben ist.

Ribery auf links oder direkt hinter den Spitzen? Vor Wochen hieß das noch Ribery bei Bayern oder Real Madrid? Ein Wechsel des Mittelfeldspielers ist zumindest für diesen Sommer allerdings endgültig vom Tisch.

Hoeneß: Bei 100 Millionen hätten wir verhandelt

In "Sport-Bild" spricht Manager Uli Hoeneß nun über die Hintergründe des Transfer-Theaters. Stolz sei er nicht, dass Ribery noch immer in München spielt, sagt Hoeneß: "Wir sind ja nur konsequent geblieben. Wir waren uns immer einig: Da geht nix!"

Allerdings habe man intern gesagt: "Ab 100 Millionen Euro verhandeln wir. Das war eine reine Abwehrmaßnahme. Wir dachten ja nicht, dass das jemand bezahlt", so Hoeneß.

Real meldete sich dennoch immer wieder - und handelte sich eine Abfuhr nach der anderen ein. Zu Jimenez Lopez, der für die Königlichen die Verhandlungen führte, sagte Hoeneß: "'Hast du was zu schreiben? Dann schreibe: Eins, null, null.' Er fragte: 'Was ist das?' Ich sagte ihm: 'Die einzige Summe über die wir reden.'"

Hoeneß weiter: "Wenn Real die Summe auf den Tisch gelegt hätte, wären wir vor einem echten Problem gestanden." Doch Real kam nicht.

Angst, dass Ribery geht

Dennoch habe er an einem Tag um Ribery Angst gehabt, so der Bayern-Manager. "Jemand sagte mir, es würde ein Angebot von 100 Millionen kommen - aber nicht von Real. Da hatte ich einen ganz schlechten Tag. Ich spürte eine Leere in mir, weil ich das Gefühl hatte: Jetzt ist Franck weg."

Und was passierte? "Es hat sich herausgestellt, dass es ein Missverständnis war. Da wollte einer drei Spieler mitverrechnen. Als ich das gehört hatte, da war ich richtig glücklich."

Signal an die Topklubs

Auch, weil das Verhalten der Bayern im Poker um Ribery für Hoeneß "ein Signal an die europäischen Topklubs" war. "Wir wollten zeigen, dass wir in der Wirtschaftskrise im Gegensatz zu den meisten anderen sehr gut dastehen."

Und weiter: "Wir wollten ein klares Signal setzen: Wir lassen uns von niemandem auf dem Kopf herumtanzen!"

Sneijder oder van der Vaart?

Letztlich hat sich der FC Bayern mit seinem Verhalten auch durchgesetzt, Ribery spielt immer noch für den Rekordmeister. Dennoch hat man sich beim FCB auch mit Alternativen für den Franzosen beschäftigt.

"Wenn wir Franck abgegeben hätten, hätten wir uns um Wesley Sneijder bemüht", so Hoeneß. Rafael van Vaart sei sogar schon vor seinem Wechsel zu Real ein Thema an der Säbener Straße gewesen.

"In den intensiven Gesprächen über ihn haben wir uns immer gefragt: Was ist er? Stürmer oder Mittelfeldspieler? Die Rolle des halben Stürmers, die er beim HSV hatte, gibt es bei uns ja nicht. Da waren wir uns sicher, dass wir das nicht machen können", so Hoeneß.

Van der Vaart bringt sich ins Gespräch

Die Absage zum Thema van der Vaart gilt auch jetzt noch, betont Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge: "Wir haben nicht vor, auf dem Transfermarkt noch was zu tun." Wenn man nun van der Vaart holen würde, "wäre Schweinsteiger überflüssig. Und ich glaube nicht, dass das gut wäre", so Rummenigge.

Zuvor hatte sich der Niederländer über seinen Berater ins Gespräch gebracht. "Er hätte die nötige Klasse, um Bayern möglicherweise auf ein neues Level zu führen. Bayern und van der Vaart - das würde passen", sagte Berater Robert Geerlings der "tz".

Hoeneß: "Franck ist noch kein Grande"

Sneijder und van der Vaart sind nun allerdings ohnehin kein Thema mehr bei den Bayern. Aktuell zählt nur Ribery. Und der soll unter van Gaal künftig als Zehner ran.

"Ich bin der Meinung: Es ist ein interessanter Versuch. Denn wenn es funktioniert, wird er noch eine Stufe nach oben gehen", so Hoeneß, der auch erklärt, warum: "Auf der linken Seite wird Franck immer ein großer Spieler sein, aber eben kein 'Grande'. Ein 'Grande' spielt in der Zentrale. Das waren ein Maradona, Pele, Johan Cruyff oder Zinedine Zidane. Franck kann in diese Kategorie vorstoßen. Dann würde er sich sogar abheben von einem Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo."

Sagnol: "Ribery muss bei Bayern bleiben"

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung