Inside Bundesliga: 10 Klubs, 10 Brennpunkte

Ribery und Poldi vorm Debüt

Von SPOX
Mittwoch, 12.08.2009 | 23:37 Uhr
Vom Flop zum Top-Innenverteidiger: Dortmunds Felipe Santana
© Getty
Advertisement
Boxen
So03:00
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
2. Liga
Mo23:00
Die Highlights des Montagsspiels
Premier League
So17:00
Kracher am Sonntag: Liverpool-Arsenal
Primera División
Live
Levante -
Villarreal
Ligue 2
Live
Chateauroux -
Nimes
Premier League
Live
Man City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Primera División
Real Sociedad -
Villarreal
Ligue 1
PSG -
St. Etienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Eredivisie
Venlo -
Ajax
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification South America
Peru -
Bolivien
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland
WC Qualification Europe
Georgien -
Irland
WC Qualification Europe
Serbien -
Moldawien
WC Qualification Europe
Isreal -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Färöer Inseln -
Andorra
WC Qualification Europe
Weißrussland -
Schweden
WC Qualification Europe
Estland -
Zypern
WC Qualification Europe
Griechenland -
Belgien

Der 1. Bundesliga-Spieltag hat neben Toren und Punkten dem einen oder anderen Klub auch aufschlussreiche Erkenntnisse gebracht. Einige Spieler haben sich ins Rampenlicht katapultiert, andere dagegen enttäuscht oder sich verletzt. Die Lage der Liga im Bundesliga-Check von SPOX.

Bayern München: Der Verlierer der Woche ist unfreiwillig Mark van Bommel (Zehenbruch). Also steht Anatolij Tymoschtschuk vor seiner ersten Bewährungsprobe. Sein Können ist unbestritten und Manager Hoeneß weiß, "dass Anatolij gut spielen wird". Offen ist die Position neben Mario Gomez im Angriff. Gegen die hochstehende Bremer Abwehr ist ein lauffreudiger Spieler optimal, um die nötigen Löcher zu reißen. Ivica Olic wäre dafür geradezu prädestiniert. Gut möglich, dass Miroslav Klose deshalb erstmal die Bank droht.

VfB Stuttgart: Träsch ist nach seiner schweren Verletzung erstmal raus. Osorio noch nicht fit, Boulahrouz ebenfalls noch angeschlagen. Coach Babbel bleibt für die Position rechts in der Viererkette nur noch Zugang Celozzi. Der durfte auch in den Testspielen schon ran und hat dort einen stablien Eindruck hinterlassen. Celozzi dürfte die nächsten Wochen gesetzt sein - zumal sich um Boulahrouz unmd Osorio weiter Abwanderungsgerüchte ranken. Verlierer bisher: Lanig, dem Babbel in Wolfsburg bei seinen Auswechslungen Elson bzw. Simak vorzog. Dem 25-Jährigen fehlt weiter das Spieltempo für einen Einsatz auf den Außenpositionen im Mittelfeld.

Werder Bremen: Pasanen hat gegen Frankfurt erneut bewiesen, dass er kein Linksverteidiger ist. Für das nach vorne ausgerichtete Spiel Werders versprüht der Finne zu wenig Offensivdrang. Hinzu kommt, dass der gelernte Innenverteidiger auch immer wieder viel zu früh ins Zentrum einrückt und somit dem Gegner "seine" linke Seite zur Verfügung stellt. Gegen die Bayern könnte er deshalb an Stelle von Naldo (Oberschenkelbeschwerden) ins Zentrum rücken. Ein Einsatz des zuletzt angeschlagenen Sebastian Boenisch auf der linken Abwehrseite wird deshalb mehr denn je herbei gesehnt.

1. FC Nürnberg: Erster Spieltag und schon gibt's zwei große Verlierer beim Club. Nummer eins: Thomas Broich. Weil es dem Neuzugang an Dynamik fehlt, bekamen Frantz und Risse bei den Einwechslungen den Vorzug. Broichs Problem: Als Aufsteiger wird der Club - wie gegen Schalke - häufiger einem Rückstand hinterherlaufen und Oenning deshalb auf dynamische Spieler setzen. Heißt für Broich: Wenig Spielzeit. Verlierer Nummer zwei ist Daniel Gygax. In den Relegationsspieler noch Stammspieler, stand der Schweizer nicht mal im Kader.

VfL Wolfsburg: Eigentlich war Jan Simunek in der Innenverteidigung neben Andrea Barzagli gesetzt, gegen Stuttgart durfte nun aber Alexander Madlung ran. Und der machte seine Sache gegen die Schwaben gut. Raus ist Simunek deshalb längst nicht. Denn Madlung erhielt gegen den VfB vor allem deshalb den Zuschlag, weil er besser zu Pogrebnjak passt. Gut möglich, dass gegen Köln nun Simunek ran darf. Denn Veh steht auf eine saubere und technisch einwandfreie Spieleröffnung. Und da hat Simunek klare Vorteile gegenüber Madlung.

Borussia Dortmund: Was wurde zu Beginn seiner Zeit beim BVB über Felipe Santana geschimpft. Der Brasilianer offenbarte doch eklatante Schwächen im Stellungsspiel und in der Spieleröffnung. Santana allerdings hat beharrlich an sich gearbeitet und Klopp weiter auf ihn gesetzt. Die Folge: Im Ranking der BVB-Innenverteidiger ist Santana längst an Mats Hummels vorbeigezogen und mittlerweile sogar die Nummer eins vor Neven Subotic.

Bayer Leverkusen: Gegen den FSV Mainz legte Stefan Reinartz auf der Sechs ein ordentliches Debüt in der Bayer-Startelf hin. Doch was, wenn Kapitän Rolfes wieder komplett fit ist? Dann ist Reinartz längst nicht raus. Denn der 20-Jährige kann auch in der Innenverteidigung ran und ist einer der Gewinner der Vorbereitung. Heynckes steht auf Reinartz' unaufgeregte Spielweise. Für Manuel Friedrich könnte es künftig eng werden. Und: Setzt Bayer im Mittelfeld mal auf die Doppelsechs, ist Reinartz neben Rolfes ohnehin gesetzt.

Hamburger SV: Was ist bloß mit Marcell Jansen los? Der Nationalspieler hat sich auf der linken Seite der Viererkette den Rang von Dennis Aogo ablaufen lassen, obwohl der in der Vorbereitung wegen den U-21-EM fehlte. Trotz schwachem Auftritt in Freiburg setzt Labbadia mittelfristig auf Aogo hinten links, weil Jansen defensiv zu schwach ist. Eine Position weiter vorne ist für Jansen auch kein Platz, denn: Pitroipa überzeugte gegen Freiburg. Und: Neuzugang Elia kommt langsam in Fahrt. Bleibt für Jansen vorerst nur die Joker-Rolle.

Eintracht Frankfurt: Aleksandar Vasoski durfte in Bremen nach ewiger Zeit mal wieder in der Bundesliga spielen und zementierte seinen Platz, den er im Laufe der Vorbereitung überraschend Neuzugang Maik Franz wegnahm, mit einer grundsoliden Leistung gegen die bulligen Sanogo und Almeida. Gegen Nürnberg wird der physisch starke Mazedonier mit Boakye einen Kontrahenten haben, der körperlich ebenso ausgestattet ist wie seine Bremer Kollegen. Auf Pirmin Schwegler, der nach seiner starken Vorstellung als Sechser beim Pokalspiel gegen Offenbach in Bremen auf die linke Halbposition verfrachtet wurde, kommt die Aufgabe zu, in die gegen Schalke immer wieder großen Löcher der Nürnberger Hintermannschaft zu stoßen und Alleinunterhalter Amanatidis zu bedienen.

1. FC Köln: Lukas Podolski ist wohl fit für seinen ersten Einsatz. Anders als in Dortmund wird Trainer Soldo deshalb im 4-4-2 spielen lassen. Das heißt ein Mittelfeldspieler muss raus. Es erwischt entweder Maniche oder der 20-jährige Pezzoni.

Da dem Portugiesen noch einige Prozent fehlen, könnte der laufstarke Pezzoni gegen die spielerisch starken Wolfsburger den Vorzug erhalten. Von Sanous Verletzung könnte Ehret profitieren und seine Chance auf dem linken Flügel bekommen. Geromel hofft auf ein Comeback nach Muskelfaserriss, hat aber noch Probleme im Training. McKenna bleibt wohl in der Mannschaft.

Der 2. Bundesliga-Spieltag im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung