Fussball

Berg-Wechsel zum HSV kurz vor Abschluss

SID
Schwedens Sturmtalent Marcus Berg will zum HSV, der Transfer steht wohl unmittelbar bevor
© Getty

Während Marcus Bergs Berater hofft, dass sein Schützling bald beim HSV aufschlagen wird, kann sich Klaas Jan Huntelaar weiterhin nicht entscheiden. Bremens Suche nach einem Sechser führt den Klub nach Griechenland.

Der Transfer von Marcus Berg, MVP und Torschützenkönig der U-21-EM, zum Hamburger SV wird immer konkreter. Sören Lerby, Berater des Schweden, bestätigte im Gespräch mit SPOX: "Wir gehen davon aus, dass der Wechsel kurz bevor steht. Wir hoffen inständig darauf, dass es klappt."

Allerdings: Die Ablösesumme ist immer noch ein Problem. "Der Ball liegt beim Hamburger SV", meint Lerby. Der Nordklub will neun Millionen Euro für Berg bezahlen, Groningen verlangt jedoch zwölf.

Dass das Offensivtalent schon am kommenden Wochenende beim T-Home-Cup für den HSV zum Einsatz kommen könne, sei angesichts dessen mehr als unwahrscheinlich: "Das stimmt definitiv nicht", glaubt Lerby.

Diego empfiehlt Simao: Werder Bremen sucht weiter händeringend nach einer Verstärkung für das defensive Mittelfeld. Neben Tim Borowski und dem Brasilianer Cristian tauchen nun zwei weitere Namen auf: Der Albaner Lorik Cana von Olympique Marseille sei im Gespräch, doch noch konkreter soll laut "Weser Kurier" das Interesse an Simao von Panathinaikos Athen sein.

Eine Bestätigung von Vereinsseite fehlt zwar noch, doch griechische Medien wollen Bescheid wissen, dass Klaus Allofs schon länger um den Mozambikaner buhlt. Vielleicht schon seit den direkten Duellen in der Champions League?

Bremens Ex-Star Diego erinnert sich an seinen Gegner: "Simao war der härteste Brocken für mich. Unheimlich aggressiv. Er hat mich nie in Ruhe gelassen und mich stets mit fairen Mitteln bearbeitet", lobte der Brasilianer. "Ein Spieler, den man sich in seiner eigenen  Mannschaft wünscht." Simao soll etwa fünf Millionen Euro kosten.

Hat Huntelaar weitere Interessenten? Bisher war davon auszugehen, dass sich Klaas Jan Huntelaar würde entscheiden müssen, ob er zu Tottenham Hotspur oder zum VfB Stuttgart wechselt. Jetzt erklärte er jedoch im "Kicker", dass er noch etwas Zeit brauche, "um andere Angebote studieren zu können."

Welche Klubs gemeint sein könnten, ist indes nicht bekannt. Der niederländische Stürmerstar soll derzeit zu den Spurs tendieren, weil die das geforderte Nettogehalt von 3,5 Millionen Euro bezahlen würden.

Die Königlichen dagegen würden ihren Spieler lieber nach Stuttgart transferieren, weil der VfB die Ablösesumme von 20 Millionen Euro direkt bezahlen könnte. Die Spurs dagegen wollten in vier Jahresraten überweisen.

Rund um den Ball: Der Fußball-Tag im Ticker

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung