Panini: Ein Kult geht zu Ende

SID
Mittwoch, 01.07.2009 | 15:29 Uhr
Nach 31 Jahren ist die Ära der italienischen Firma Panini in der Bundesliga beendet
© sid
Advertisement
League Cup
So25.02.
Bohnen-Alarm! Rocket Beans kommentieren das Finale
Bundesliga
SoJetzt
Schau dir jetzt die Nordderby-Highlights an!
J2 League
Fukuoka -
Gifu
A-League
FC Sydney -
Sydney Wanderers
Primera División
Villarreal -
Getafe
Eredivisie
Ajax -
Den Haag
Serie A
Crotone -
SPAL
Premier League
Crystal Palace -
Tottenham
Eredivisie
Feyenoord -
PSV
Premiership
Aberdeen -
Celtic
Super Liga
Partizan -
Zemun
Ligue 1
Bordeaux -
Nizza
Serie A
Florenz -
Chievo Verona
Serie A
Sassuolo -
Lazio
Serie A
Hellas Verona -
FC Turin
Serie A
Sampdoria -
Udinese
Premier League
Man United -
Chelsea
Primera División
Bilbao -
Malaga
1. HNL
Rijeka -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Lyon -
St. Etienne
League Cup
Arsenal -
Man City
League Cup
Arsenal -
Man City (Rocket Beans)
First Division A
Lüttich -
Brügge
Serie A
Juventus -
Atalanta
Superliga
Kopenhagen -
Odense
Primera División
Valencia -
Real Sociedad
Primera División
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Serie A
AS Rom -
AC Mailand
Ligue 1
PSG -
Marseille
Primeira Liga
Portimonense -
FC Porto
Superliga
Union SF -
Colon
Serie A
Cagliari -
Neapel
Primera División
Levante -
Real Betis
Cup
Akhisar -
Galatasaray
Cup
Akhisar -
Galatasaray (Türkischer Kommentar)
Primera División
Espanyol -
Real Madrid
Coupe de France
Les Herbiers -
Lens
Primera División
Girona -
Celta Vigo
Copa Libertadores
Montevideo -
Gremio
Super Liga
Radnicki Nis -
Partizan
Coppa Italia
Juventus -
Atalanta
Coupe de France
Chambly -
Straßburg
Primera División
Getafe -
La Coruna
Primera División
Bilbao -
Valencia
Primera División
Malaga -
FC Sevilla
Coppa Italia
Lazio -
AC Mailand
Coupe de France
PSG -
Marseille
Primera División
Atletico Madrid -
Leganes
Primera División
Eibar -
Villarreal
Indian Super League
Bengaluru -
Kerala
Cup
Besiktas -
Fenerbahce
Cup
Besiktas -
Fenerbahce (Türkischer Kommentar)
Primera División
Real Betis -
Real Sociedad
Superliga
Midtylland -
Bröndby
Premier League
Arsenal -
Man City
Primera División
Las Palmas -
FC Barcelona
Coupe de France
Caen -
Lyon
Primera División
Alaves -
Levante
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
CSL
Guangzhou Evergrande -
Guangzhou R&F
Ligue 1
Nizza -
Lille
Ligue 1
Monaco -
Bordeaux
Championship
Dundee United -
St. Mirren
Championship
Middlesbrough -
Leeds
Primeira Liga
FC Porto -
Sporting
A-League
Newcastle -
FC Sydney
J1 League
Kobe -
Shimizu
Primera División
Villarreal -
Girona
Premier League
Burnley -
Everton
Serie A
SPAL -
Bologna
Championship
Nottingham -
Birmingham
Primera División
FC Sevilla -
Bilbao
Ligue 1
Troyes -
PSG
Serie A
Lazio -
Juventus
Eredivisie
PSV -
Utrecht
Premier League
Liverpool -
Newcastle
Primera División
Leganes -
Malaga
Primera División
La Coruna -
Eibar
Championship
Wolverhampton -
Reading
First Division A
FC Brügge -
Kortrijk
Ligue 1
Amiens -
Rennes
Ligue 1
Angers -
Guingamp
Ligue 1
Metz -
Toulouse
Ligue 1
St. Etienne -
Dijon
Premier League
Tottenham -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
Real Madrid -
Getafe
Serie A
Neapel -
AS Rom
Premier League
Leicester -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Stoke (Delayed)
Premier League
Watford -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Swansea -
West Ham (DELAYED)
Primera División
Levante -
Espanyol
Serie A
CFC Genua -
Cagliari
League One
Blackburn -
Wigan
Super Liga
Partizan Belgrad -
Rad
Premier League
Lok Moskau -
Spartak Moskau
Eredivisie
Vitesse -
Ajax
Premier League
Brighton -
Arsenal
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Slaven Belupo
Ligue 1
Caen -
Straßburg
Serie A
FC Turin -
Crotone
Serie A
Udinese -
Florenz
Serie A
Benevento -
Hellas Verona
Serie A
Atalanta -
Sampdoria
Serie A
Chievo Verona -
Sassuolo
Primera División
FC Barcelona -
Atletico Madrid
Ligue 1
Montpellier -
Lyon
Superliga
Brøndby -
Odense BK
Primera División
Real Sociedad -
Alaves
Primera División
Valencia -
Real Betis
Serie A
AC Mailand -
Inter Mailand
Ligue 1
Marseille -
Nantes
Premier League
Crystal Palace -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Las Palmas
Championship
Leeds -
Wolverhampton

Nach 31 Jahren ist die Ära der Firma Panini in der Bundesliga beendet, mit Beginn der neuen Saison hat die US-Firma Topps die alleinigen Rechte für das berühmte Sammelalbum.

Ein Kult geht zu Ende, ein neuer hat längst begonnen: Nach 31 Jahren ist die Ära der italienischen Firma Panini in der Bundesliga beendet, mit Beginn der neuen Saison hat die US-Firma Topps die alleinigen Rechte für das berühmte Bundesliga-Sammelalbum.

12,4 Millionen Euro überweist Topps in den kommenden drei Jahren an die Deutsche Fußball Liga (DFL) und hat die Konkurrenz damit vorerst vom Markt gedrängt.

"Haben einfach mehr bezahlt"

"Wir haben einfach mehr bezahlt. Deshalb haben wir jetzt die Rechte. Gemeinsam mit der DFL wollen wir eine Erfolgsgeschichte schreiben, die am Ende vor allem den Einnahmen der Bundesligisten zugute kommt", sagte Chris Rodman, Europachef der US-amerikanischen "Topps Company", die im Bieterverfahren der DFL den Konkurrenten aus Italien einfach gnadenlos überbot. Panini hält aber zumindest weiter die Rechte an Welt- und Europameisterschaften.

Das erste Sammelalbum von Topps soll Anfang Oktober erscheinen, damit auch fast alle in die Bundesliga transferierten Spieler auf den Stickern zu sehen sind.

Kritik gab es zuletzt von Sammlern, da Topps eigentlich schon in der vergangenen Saison Rechteinhaber war, die Bundesligisten Bayer Leverkusen und VfL Bochum es allerdings versäumt hatten, ihre Verträge mit Panini fristgerecht zu kündigen. Deshalb musste Topps den Konkurrenten sublizensieren, so durfte Panini auch das Bundesliga-Album der vergangenen Saison vermarkten.

"Ziel war und ist es, den Sammler zufriedenzustellen und ein optimales Produkt zu liefern. Aus diesem Grunde haben wir in der abgelaufenen Spielzeit die Rechte an Panini sublizensiert. In der neuen Saison wird Topps der einzige offizielle Lizenznehmer der DFL für Sammelsticker und Trading Cards sein und komplette Sammlungen lancieren", sagte Topps-Deutschland-Chef Thomas Schmitz.

Bekannt durch Bazooka

Im Vordergrund stehen für Topps, das durch die Einführung des Bazooka-Kaugummis weltweit bekannt wurde, aber vor allem die Kinder. Bei Promotion-Veranstaltungen wie der bundesweit durchgeführten Tauschkarten-Meisterschaft standen stets die umworbenen Kinder und ihre Familien im Vordergrund, nicht die Sammler.

"Kinder und ihre Familien sind unsere potenziellen Kunden. Deutschland ist wie kein anderes Land bekannt dafür, dass Familien miteinander spielen. Und wir führen mit unserem Bundesliga-Angebot die Kids bereits zum Fußball, bevor sie selbst in einem Verein spielen", erklärte Rodman die Synergieffekte zwischen Sport und Spiel.

Rodman, vor 20 Jahren bereits Marketing-Chef beim englischen Traditionsklub Aston Villa, ist mit seinem Partner Schmitz auf dem besten Weg, den deutschen Markt im Schnellverfahren zu erobern. Seit die Bundesliga-Tauschkarten im vergangenen Winter erstmals zu kaufen waren, gingen bereits 100 Millionen Exemplare über den Tisch.

Im Laufe einer kompletten Spielzeit versprechen sich die Topps-Macher Verkaufszahlen von bis zu 300 Millionen Trading Cards. Wie viele Kinder bislang mit Taschengeld in die Schule gingen und ohne Moneten sowie ohne die im Duell Eins-gegen-Eins verzockten Karten nach Hause kamen, ist indes unbekannt. Beschwerdebriefe gab es aber allemal.

Lizenz zum Gelddrucken

Für Topps sind die erworbenen Rechte ohnehin eine Lizenz zum Gelddrucken. Denn zu den bereits seit Jahresbeginn verkauften Tauschkarten kommen jetzt noch die Verkäufe aus dem Sticker-Album, um dessen Aussehen und Inhalte derzeit noch ein großes Geheimnis gemacht wird, hinzu.

Allerdings schläft Panini nicht und stellt noch die Solidarität der Liga auf die Probe. Obwohl alle Vereine durch den Abschluss mit Topps mehr Geld verdienen, planen Rekordmeister Bayern München, der VfB Stuttgart und Hertha BSC Berlin in Zusammenarbeit mit den Italienern vereinseigene Sammelbilder auf den Markt zu bringen.

"Der Ligaverband hofft, dass Topps trotz der Irritationen, die beim Kunden entstehen können, sein Sammelalbum erfolgreich auf den Markt bringt", sagte DFL-Chef Christian Seifert der "Sport Bild".

Alles zur Bundesliga

Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung
Werbung