Fussball

Hoeneß: "Lothar, es tut mir leid"

Von SPOX
Bayern-Manager Uli Hoeneß entschuldigte sich bei Lothar Matthäus
© Getty

Sieben Jahre nach dem legendären "Greenkeeper"-Zitat hat sich Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß bei Lothar Matthäus öffentlich entschuldigt. Außerdem erzählt der Bayern-Manager Einzelheiten aus dem Transfertheater um Franck Ribery und kritisiert massiv die Einkaufspolitik von Real Madrid.

"Der Ausspruch tut mir heute wirklich leid. Lothar ist ein hervorragender Fachmann. Mich haben schon viele Präsidenten nach ihm gefragt", sagte Uli Hoeneß am Donnerstag während der Aufzeichnung der "DSF"-Sendung "Audi Star-Talk".

Als Matthäus 2002 öffentlich über seine Ambitionen als Trainer räsonierte, sagte Hoeneß süffisant: "Der wird bei uns nicht mal Greenkeeper." Inzwischen aber spricht er in den höchsten Tönen von seinem ehemaligen Intimfeind: "Lothar, du musst in Zentral-Europa trainieren. Ein Weltstar wie du passt nicht nach Israel, Brasilien oder Ungarn."

Hoeneß: "Real hat uns nie Geld geboten"

Außerdem erzählte Hoeneß von seinem Kontakt zu Real Madrid im Transfer-Theater um Franck Ribery: "Ich habe denen gesagt, ihr braucht euer Flugzeug nur besteigen, wenn ihr einen Scheck in dreistelliger Millionen-Höhe dabei habt. Offensichtlich haben sie den nicht aufgetrieben, denn sie sind in Madrid geblieben", so Hoeneß.

Demnach habe es nie ein konkretes Angebot der Königlichen für Ribery gegeben: "Real hat uns nie Geld geboten." Mittlerweile scheint ein Wechsel des Franzosen definitiv vom Tisch. Laut "Bild"-Informationen gab Ribery den Bayern ein endgültiges Versprechen.

Neue Gerüchte um Ribery

Ziemlich aus der Luft gegriffen klingen entsprechend auch neue Meldungen aus England. Wie die "Sun" berichtet, will Manchester United demnächst ein Angebot für Ribery abgeben. Doch den Flug nach München könnte sich United sparen - denn laut "Sun" will Alex Ferguson rund 40 Millionen Euro bieten. Für Hoeneß definitiv zu wenig.

Der hat einen Wechsel Riberys schon aus Planungsgründen längst ad acta gelegt - stattdessen verteilt der 57-Jährige lieber Seitenhiebe an Reals Präsident Florentino Perez, der im Sommer Cristiano Ronaldo und Kaka für insgesamt 159 Millionen Euro gekauft hatte.

"Real wird mal ein Problem haben, wenn der Gerichtsvollzieher ihnen das Bernabeu-Stadion zusperrt", orakelt Hoeneß, "Der Krug läuft ja bekanntlich zum Brunnen. Aber irgendwann zerbricht der schon noch, also lassen wir sie doch laufen!" Aber darauf hofft der Bayern-Manager nun schon seit Jahren.

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