Fussball

Heldt wirft Real Wettbewerbsverzerrung vor

SID
Beim Trainingsauftakt des VfB fehlte noch immer ein Ersatzmann für Mario Gomez
© Getty

Horst Heldt hat das Transfergebahren von Real Madrid als "Wettbewerbsverzerrung" kritisiert. Beim Trainingsauftakt des VfB Stuttgart konnte der Sportdirektor noch keinen neuen Stürmer präsentieren. Bei den Bemühungen um Milan Jovanovic sieht es dagegen gut aus.

Horst Held hat die Einkaufspolitik von Real Madrid hart kritisiert und als "Wettbewerbsverzerrung" bezeichnet. "Es ist momentan alles verrückt. Da wird mit Geld herumgeschmissen als wenn es Monopoly-Geld wäre", sagte der Sportdirektor des VfB Stuttgart beim Trainingsauftakt der Schwaben.

"Wie will denn jemals ein anderer Verein mithalten mit dem, was Real Madrid gemacht hat?", fragte Heldt.

Stürmer-Suche dauert an

Bei der Suche nach einem Nachfolger für Torjäger Mario Gomez will Stuttgart nach wie vor nichts überstürzen.

Während die Schwaben angeblich kurz vor der Verpflichtung des serbischen Nationalspielers Milan Jovanovic von Standard Lüttich stehen, lässt der erwartete Transfer eines Stürmers noch auf sich warten.

Heldt signalisierte allerdings, dass er schon bald mit weiteren Neuzugängen neben Stefano Colezzi (vom Karlsruher SC) und Matthias Schwarz (FC Ingolstadt) aufwarten werde.

Schwierige Verhandlungen

"Die restlichen Verstärkungen werden in den nächsten Tagen zu uns kommen", machte er deutlich. Die Vertragsgespräche mit Neuzugängen gestalteten sich sehr schwierig, erläuterte Heldt.

"Jeder will natürlich etwas von diesem großen Kuchen", sagte er im Hinblick auf die Ablösesumme für Gomez, für den der FC Bayern München bis zu 35 Millionen Euro zahlen muss. Heldt betonte allerdings: "Wir machen es so, wie wir es wollen und lassen uns von keinem treiben."

Zahlen keine 20 Millionen für Demba Ba

Als erster Anwärter für die Nachfolge von Gomez gilt weiter Demba Ba von Liga-Konkurrent Hoffenheim. Die bislang aufgerufenen 20 Millionen Euro Ablöse für den Senegalesen will der VfB freilich nicht bezahlen.

Darüber hinaus haben die Stuttgarter bereits ein Auge auf die Angreifer Klaas Jan Huntelaar (Real Madrid), Vagner Love (ZSKA Moskau) und Roman Pawljutschenko (Tottenham Hotspur) geworfen.

Angeblich bemüht sich der VfB auch noch um Mittelfeldspieler Tranquillo Barnetta von Bayer Leverkusen.

Am Samstag aber fehlte der Schweizer ebenso wie die Nationalspieler Thomas Hitzlsperger, Sami Khedira, Cacau, Christian Träsch, Ricardo Osorio, Ciprian Marica, Khalid Bouhlarouz sowie Torhüter Jens Lehmann.

VfB Stuttgart in der Sommerpause

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung